Social Media ohne Grenzen

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Interkultureller Austausch zwischen Quito und Jena

Im nunmehr dritten Jahr in Folge arbeiten wir mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Deutschen Schule Quito in Ecuador im Rahmen eines Austauschprojektes zusammen. Dieses Jahr ist es Miguel, der bei uns ein vierwöchiges Praktikum absolviert. Neben den vielen neuen Eindrücken hatte Miguel zum Glück auch Zeit, uns ein paar Fragen zu beantworten.


¡Hola Miguel! Schön, dass Du da bist. Kannst Du mir etwas über Dich erzählen?

Ich bin Miguel Pazmiño, 16 Jahre alt und ich komme aus Ecuador. Ich wohne in der Nähe von Quito, in Cumbaya, und gehe auf die Deutsche Schule in Quito. Ich kann nicht leben ohne mein Handy. Heutzutage mache ich alles mit meinem Handy, ich rufe meine Familie an, wenn es ein Problem gibt, ich kann mit meinen Freunden chatten, ich mache die Hausaufgaben und kleine Vorträge mit meinem Handy.

Warum hast Du Dich denn für ein Praktikum bei uns entschieden?

Ich bin in der elften Klasse und wir müssen obligatorisch ein Praktikum machen. Zuerst habe ich mich dafür entschieden, dass ich das Praktikum in Deutschland machen möchte. Da ich ein großes Interesse daran habe, später Marketing zu studieren, bin ich jetzt bei der Socialmarketingagentur.

Wie war denn Dein erster Eindruck von Deinen Kollegen, vom Büro und von Deinen ersten Arbeitsaufgaben?

Das Büro ist im Jenaer Zentrum im besten Gebäude der Stadt. Da war ich überrascht! Meine Kollegen sind sehr freundlich. Zu meinen ersten Arbeitsaufgaben gehörte es, mir einen Überblick über aktuelle Social Media Marketing Themen zu verschaffen und natürlich die Arbeitsabläufe bei der Somengo sowie Socialmarketingagentur kennenzulernen. Vor der Kamera durfte ich auch schon stehen.

Wie geht es nach dem Praktikum weiter? Möchtest Du später einmal im Bereich Social Media arbeiten?

Mein Vater hat ein Unternehmen und ich möchte mit ihm arbeiten. Die Arbeit im Social Media Bereich kann ich mir vielleicht in der Zukunft vorstellen, aber ich möchte zunächst Marketing studieren, damit ich meinem Vater in seinem Unternehmen helfen kann.

Welchen Social Media Kanal nutzt Du persönlich am häufigsten und warum?

Ich nutze am häufigsten WhatsApp, weil ich hier mit meinen Freunden und meiner Familie chatten kann. Mit WhatsApp kann ich sie außerdem anrufen und Videoanrufe machen. Aber mein Lieblingskanal ist Facebook, da ich hier Nachrichten lesen, witzige Videos schauen und mir lustige Fotos ansehen kann.

Wie würdest Du denn die Social Media Nutzung allgemein in Ecuador beschreiben? Gibt es hier Besonderheiten? Welche Dinge sind anders als in Deutschland?

Ich kenne in Ecuador nicht eine Firma, die Social Media Marketing macht. Ich denke, dass die Leute hier in Deutschland wesentlich mehr als in Ecuador das Handy benutzen. In Deutschland sind die Technologien auch viel moderner als in Ecuador.

Was machst Du außerhalb der Schule und nach der Arbeit am liebsten?

Zuerst gehe ich zum Mittagessen nach Hause, dann mache ich Hausaufgaben. Montag und Mittwoch um 16 Uhr gehe ich zurück zur Schule und trainiere Fußball mit meinen Freunden. Dienstag und Donnerstag gehe ich klettern in der Nähe von meinem Haus. Ich spiele außerdem ein bisschen Gitarre.

Welches große Abenteuer hast Du Dir als nächstes vorgenommen?

Ich möchte später ein Praktikum in Stockholm absolvieren. Hier treffe ich dann auch meine Familie. Wir werden eine Schiffrundreise durch Nordeuropa machen und fahren über Stockholm, Helsinki, Sankt Petersburg und Tallinn. Nach je weiteren drei Tagen in Oslo und Kopenhagen fliegen wir dann wieder zurück nach Ecuador.


Das hört sich wirklich nach einem großen Abenteuer an! Wir hoffen natürlich, dass Du auch von uns ein paar spannende Eindrücke mitnimmst und dass wir einiges voneinander lernen können. ¡Muchas gracias y todo lo mejor!

Einen ganz persönlichen Eindrück von Miguel bekommt Ihr auch hier in unserem Video!