Pinterest für B2B-Unternehmen – unsere Tipps

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Pinterest ist Inspirationsquelle und Präsentationsplattform zugleich

Pinnt Ihr schon oder liked Ihr nur? Im Zuge der Social Media Content Strategie kommt ein Netzwerk oft zu kurz. Dabei nutzten es mittlerweile 150 Mio. Menschen weltweit, in Deutschland sind es etwa 3 Mio. Die Rede ist vom Bildernetzwerk Pinterest. Im Schatten der großen Player wie Facebook, Instagram, Snapchat, LinkedIn und Co. verdient jedoch auch diese Plattform Beachtung. Denn Pinterest veröffentlicht regelmäßig Updates, mit denen Pinterest für B2B-Unternehmen und natürlich auch für private Nutzern zunehmend attraktiver wird.

Wenn Ihr über die wichtigsten Updates informiert bleiben wollt, dann schaut gern in unserer Rubrik „Social News“ vorbei. Hier veröffentlichen wir jeden Monat die Top Trends und Neuerungen der wichtigsten Social Media Kanäle.

Pinterest hat sich längst vom Image der reinen Bildersuchmaschine gelöst und trumpft mit Lens, Shop the Look und dem Explore Feature weiter auf. Den Nutzern wird also weit mehr geboten, als das reine Posten und Pinnen eigener und Fremdinhalte. Nach wie vor liegt der Fokus jedoch stark auf dem Suchen und Finden von visuell ansprechendem Content und Inspiration.

Warum profitieren auch B2B Unternehmen von Pinterest?

Allein die Tatsache, dass 83% der aktiven Pinterest Nutzer lieber einer Marke folgen, als einer prominenten Person, spricht für sich. Das bedeutet, dass Käufer und Interessenten auf unaufdringliche Art und Weise auf Euer Unternehmen aufmerksam gemacht werden können. Das passiert jedoch nicht von allein und deshalb kommen hier unsere 20 Tipps für Euer Unternehmensprofil auf Pinterest.

Unsere Tipps für B2B Unternehme auf Instagram

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    • Mit aktivem Targeting könnt Ihr Eure Zielgruppe, basierend auf Inhalten, welche diese gepinnt hat, direkt ansprechen.

 

  • Buyable Pins ermöglichen Euren Fans den Kauf Eurer Produkte direkt aus der App heraus, ohne Pinterest zu verlassen.

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Promoted Pins auf Pinterest / Quelle: business.pinterest.com

Management

    • Erstellt Gruppen-Pinnwände und bietet Eurer Community die Möglichkeit zur Kollaboration. Damit sorgt Ihr für mehr Reichweite und Bekanntheit.

 

    • Mit einem Showcase in Eurem Unternehmensprofil könnt Ihr bis zu fünf Eurer repräsentativsten Pinnwände hervorzuheben.

 

    • Folgt anderen Pinnwänden und Nutzern, so könnt Ihr Inhalte mit einer größeren Community teilen und so auf Euch aufmerksam machen.

 

    • Pinnt zwischen 10 bis 15 Mal pro Tag. Natürlich variiert das je nach Unternehmen und Zielgruppe. Dennoch ist eine strategisch eingesetzte Pin-Frequenz ein wichtiges Instrument, um für Aufmerksamkeit und Reichweite zu sorgen.

 

    • Verzichtet auf verkürzte Links. Diese werden von Pinterest oft als Spam markiert.

 

    • Verknüpft mit Hilfe von Widgets Euer Pinterest Profil mit Eurer Webseite und bindet den Share Button oder gar ein Board an geeigneter Stelle auf Eurer Webseite oder im Blog ein.

 

  • Habt Geduld. Mitunter dauert es einige Wochen bis Monate oder Euer Wachstum stagniert nach einer Weile ohne nachvollziehbare Gründe. Gut Ding will eben Weile haben.

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Showcase auf Pinterest / Quelle: eigener Sceenshot

Content

    • Fügt auch bei geteilten Fotos die Original URL hinzu und verweist direkt auf Euer Unternehmen.

 

    • Wenn möglich, verwendet Rich Pins, um Eure Inhalte mit zusätzlichen Informationen anzureichern.

 

    • Micro bzw. Nischen Influencer helfen Euch auch hier, Eure Produkte und Dienstleitungen zu präsentieren und auf Euch aufmerksam zu machen. Vor allem Themen wie Fashion, Food, DIY, Beauty, Travel und Technology bieten sich hier an.

 

    • Achtet auf eine Mischung aus eigenen und gepinnten Inhalten. Ihr könnt neben Bildern auch Audioaufnahmen und Videos pinnen.

 

    • Neben Bildern ist vor allem im B2B Kontext die Bildbeschreibung äußerst wichtig. Diese sollte zwischen 200 und 300 Zeichen lang sein. Das führt statistisch gesehen zu den meisten Repins.

 

    • Visualisiert Eure eigenen Inhalte und ladet sie auf Euren Pinnwänden hoch. Das können neben Infografiken auch Whitepaper, Tutorials, Videos, Newsletter, Studien, Produkte, Portfolios, Webinare, Slideshares auch Moodboards sowie individuelle Einblicke in Euer Unternehmen und Euren Alltag sein.

 

    • Persönliche Einblicke in Euer Unternehmen, Events, Büros, Mitarbeiter, Lager, Fertigungshallen etc. stellen nicht nur eine gewisse Authentizität her, sondern sind auch ein wichtiges Element im Employer Branding.

 

  • Greift in einem oder mehreren Boards auch die Interessen Eurer Follower auf, erstellt Pinnwände mit verwandten Themen, Moodboards oder Sammlungen mit branchenrelevanten Keywörtern, für die Ihr ranken wollt oder bspw. Tipps und Tricks, die Eure Branche betreffen. Wie Ihr an diese Daten kommt, erfahrt Ihr im nächsten Punkt.

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Rich Pins auf Pinterest / Quelle: business.pinterest.com

Analytics

    • Lernt Eure Zielgruppe zu verstehen und nutzt Pinterest Analytics um herauszufinden, wer von wo aus um welche Zeit mit welchen Eurer Inhalte interagiert und welche Interessensgebiete Eure Follower noch bewegen.

 

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Pinterest Analytics / Quelle: eigener Screenshot

Ihr braucht Inspiration? Auch die findet Ihr selbstverständlich auf Pinterest. Marken und Unternehmen wie Otto, Maggie, OBI, DaWanda, Westwing und Adobe sind gute Best Practice Beispiele und bieten Euch eine gute Orientierung.

Ob Pinterest auch für Euer Unternehmen eine sinnvolle Ergänzung im Rahmen Eurer Social Media Strategie ist, hängt natürlich stark von Eurer Branche, Ressourcen sowie von Eurer Zielgruppe ab. Eine Überlegung ist es in jedem Fall wert.