So langsam geht es wieder auf die Weihnachtszeit zu – kein Wunder, dass es da für die Social Media Akteure diesen Monat vor allem um die Themen Shopping und Werbeanzeigen ging. Aber auch die private Kommunikation mit den Nutzern steht nach wie vor im Vordergrund. Welche Neuerungen sich dahinter verbergen, lest Ihr in unseren Social News aus dem Monat Oktober.

Facebook

Besseres Monitoring durch „Keyword-Alarm“ in Gruppen

Damit Administratoren von Gruppen zukünftig Diskussionen besser überwachen und verwalten können, rollt Facebook den „Keyword-Alarm“ aus. Dieser ermöglicht es Euch, Benachrichtigungen für bestimmte Keywords festzulegen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass Ihr bei relevanten Diskussionen immer auf dem neusten Stand seid. Das Feature hilft Euch auch, Inhalte zu erkennen, die gegen die Richtlinien verstoßen und diese gegebenenfalls zu entfernen. Derzeit ist die Funktion nur für einige ausgewählte Nutzer verfügbar.

Neue Story Ads mit Messenger-Funktion

Schon bald sollen Werbetreibende in Facebook Stories die Möglichkeit haben, Nutzer zu einer Konversation im Messenger anzuregen. Das Feature soll für Stories auf Facebook, Instagram und dem Messenger selbst verfügbar sein.

Seitenadmins als Absender von Seitennachrichten

Administratoren von Facebook-Seiten können nun mit ihrem eigenen Facebook-Profil innerhalb vom Posteingang mit Followern kommunizieren. Es muss also nicht mehr zwingend die Seite oder das Unternehmen mit den Followern im Austausch stehen, sondern Nachrichten können auch persönlich vom Administrator oder Mitarbeiter gesendet weden. Aktiviert werden kann die Funktion in den Seiteneinstellungen unter „Rollen für die Seite“. Standardmäßig ist das Feature deaktiviert und muss einmal für die gesamte Facebook-Seite und zusätzlich von jedem Administrator oder Redakteur selbst noch einmal aktiviert werden.
Ihr habt dabei verschiedene Möglichkeiten: Facebook nutzt automatisch Euer privates Profilbild im Chat, welches Ihr nachträglich ändern könnt. Außerdem könnt Ihr einstellen, wie Euer Name angezeigt wird. Hier gibt es verschiedene Abstufungen von „vollständiger Name“ bis hin zu „Initialen“. Im Posteingang selbst muss nichts umgestellt werden.

Messenger Update

Das neueste Update des Facebook Messengers wurde kürzlich veröffentlicht und damit einige Features verbessert. Dazu gehören die privaten Antworten. In diese können Unternehmen nun auch Bilder, Vorlagen und schnelle Antworten auf Post oder Kommentare auf ihrer Seite senden. Außerdem können Entwickler und Unternehmen für URL-Buttons eine Schaltfläche bereitstellen, die direkt die Ziel-App öffnet. Eine weitere Neuerung ist, dass Entwickler nun einen Email- Newsletter zum Messenger-Änderungsprotokoll abonnieren können. All diese Änderungen sollen ein nahtloseres und nützlicheres Erlebnis für Unternehmen und Entwickler bieten.

Anzeigen in Suchergebnissen

Facebook kündigte nun an, dass Anzeigen in den Suchergebnissen künftig für alle Werbetreibende zur Verfügung stehen. Neue Kampagnen mit automatischer Platzierung beziehen diese Platzierung standardmäßig mit ein. Werbetreibende können aber auch die Platzierung der Anzeige selbst auswählen. Diese Anzeigen können sowohl in den normalen Suchergebnissen als auch in denen im Marketplace erscheinen. In der Optik ähneln sie den bekannten Newsfeed-Anzeigen. Derzeit gibt es keine Option, Nutzer basierend auf von ihnen verwendeten Keywords anzusprechen. Die Anzeige wird angezeigt, wenn darauf bezogene Suchbegriffe verwendet werden. Daher sind die Anzeigen aktuell nur für eine begrenzte Anzahl englischer und spanischer Suchbegriffe kontextuell relevant.

Facebook_Anzeigen Suchergebnisse

Quelle: wersm.com

Neue Optionen für die Verknüpfung von WhatsApp und Facebook-Seiten

Wolltet Ihr bisher in Facebook-Anzeigen direkt auf WhatsApp verweisen, musstet Ihr Euren Business Account über die API mit Facebook verknüpfen. Zukünftig gibt es aber innerhalb Eurer Facebook-Seiten-Einstellungen einen Bereich, der es Euch erlaubt, Euren WhatsApp-Account mit Eurer Facebook-Seite zu verknüpfen. Um die Verknüpfung zu aktivieren, gebt Ihr Eure WhatsApp-Nummer bei Facebook ein und erhaltet einen Code. Gebt Ihr diesen Code ein, ist die Verknüpfung aktiv. Ihr habt dann die Möglichkeit, Eurer Facebook-Seite einen WhatsApp Call-To-Action hinzuzufügen oder Eure Telefonnummer anzeigen zu lassen. Außerdem könnt Ihr Nutzer aus einer Anzeige auf Facebook oder Instagram direkt in eine WhatsApp-Konversation leiten. Natürlich könnt Ihr die Verbindung auch jederzeit ändern oder aufheben.

Bug: Beiträge vorplanen – Was ist da los?

Seit Mitte Oktober vermissen viele Social Media Manager die „Beitrag planen“-Funktion auf Facebook. Offenbar handelt es sich dabei jedoch nicht wie zunächst vermutet um einen Bug. Scheinbar ist die Funktion deshalb nicht verfügbar, weil sie überarbeitet und durch eine bessere Version ersetzt wird. Vermutlich wird das Feature also schon bald wieder verfügbar sein. Wollt Ihr dennoch Posts einplanen, könnt Ihr dies auch über das Creator Studio oder über eine Drittanbieter Software tun.

Weniger organische Impressions

Facebook nimmt immer wieder Anpassungen bei Berechnungen aktueller Statistiken vor. Ähnlich wie bei den Anzeigen, soll dieses Mal die Berechnung der organischen Impressions umgestellt werden. Diese Änderungen führen dazu, dass die organischen Impressions von Facebook-Seiten sinken. Sie haben jedoch nichts mit der organischen Reichweite, Interaktionen oder anderen Statistiken zu tun. Global soll das Update bis zum 28. Oktober erfolgt sein.

Grauer Haken wird entfernt

Ähnlich wie die blauen Verifizierungshaken, gaben die grauen Haken kleinen Unternehmen auf Facebook die Möglichkeit, zu beweisen, dass deren Seite verifiziert und echt ist. Nun wird dieser Haken bis zum 30. Oktober entfernt, damit Unternehmen ihre Authentizität auf neue Arten unter Beweis stellen können. Hatte Eure Seite einen grauen Haken, muss zukünftig mehr Aufwand in die Verifizierung Eurer Facebook-Seiten investiert werden. Ihr müsst Fake Accounts stärker überwachen, Eure Seiten- und Kontaktinformationen immer aktuell halten sowie regelmäßig posten, um die Aktivität Eurer Seite unter Beweis zu stellen.

Test: Erstes Fan-Abo für Vereine

Facebook testet derzeit die bezahlte Fan-Mitgliedschaft. Der FC Barcelona ist der erste Verein weltweit, der die neue „Fan Subscription“ anbietet. Der Abonnement-Dienst ist weltweit verfügbar. Fans erhalten für monatlich 2,49 Euro exklusiven Content, Zugang zu einer geschlossenen Fan-Gruppe und können an Watch Parties sowie Facebook-Live Sessions des Clubs teilnehmen. Zudem gibt es für diese Nutzer neben Preisnachlässen auf Bezahl-Videos auch spezielle Merchandising-Angebote sowie einige weitere Features.


Instagram

Branded Content Tags in IGTV

Nutzer mit einem Business oder Creator Account auf Instagram können Branded Content Tags nun auch in IGTV nutzen. Wird die Funktion verwendet, erscheint im IGTV-Video der Schriftzug „Bezahlte Partnerschaft mit“ in Verbindung mit dem Namen des Partners. Um die Branded Content Tags zu nutzen, müsst Ihr in den erweiterten Einstellungen die „Tag Business Partner“-Option auswählen. Um das Unternehmen zu markieren, müsst Ihr sicherstellen, dass Euer Konto in den Einstellungen für Markeninhalte ein „genehmigtes Konto“ ist.

Test: Reminder für Produktlaunch

Warum folgen Instagram-Nutzer Marken-Accounts? Hauptsächlich, um über die Produkte des Unternehmens immer auf dem aktuellsten Stand zu sein und um neue Produkte zu entdecken. Um Shopping für Kunden noch einfacher zu machen, testet Instagram derzeit ein neues Feature, mithilfe dessen Nutzer an Produktveröffentlichungen erinnert werden können. Die Erinnerungen können entweder als Sticker in der Story oder als Tags in Feed Posts veröffentlicht werden. Aktuell ist das Feature nur für einige wenige Marken in den USA verfügbar.

Instagram_Reminder Produkt Launch

Quelle: adweek.com

Neues Anti-Bullying Feature

Mobbing ist in den sozialen Netzwerken ein großes Problem. Aus diesem Grund hat Instagram das neue Feature „Restrict“ eingeführt, mit dem Nutzer ihren Account vor Mobbern schützen und diese gleichzeitig überwachen können. Hinterlässt ein Nutzer einen beleidigenden Kommentar unter einem Eurer Posts und Ihr möchtet die Person in die Schranken weisen, habt Ihr verschiedene Möglichkeiten. Ihr könnt den Kommentar nach links wischen, den Nutzer in den Privatsphäre-Einstellungen Eurer Seite oder direkt auf dessen Profil einschränken. Ist die Funktion aktiviert, sind Kommentare und Posts der eingeschränkten Nutzer nur noch für sie selbst sichtbar. Klickt Ihr auf „Kommentar ansehen“, könnt Ihr ihn lesen. Außerdem könnt Ihr den eingeschränkten Kommentar wieder für alle sichtbar machen, ihn löschen oder einfach ignorieren.
Habt Ihr eine Person eingeschränkt, bekommt Ihr keine Benachrichtigungen für Aktivitäten und Direktnachrichten werden in die Nachrichtenanfragen verschoben. Während Ihr selbst die Nachrichten zwar sehen könnt, wissen eingeschränkte Nutzer nicht, ob Ihr deren Nachrichten gelesen habt oder ob Ihr online seid. Natürlich könnt Ihr die Einschränkung auch jederzeit wieder aufheben.

AR-Shopping auf Instagram

Einige Marken, die bereits Produkte auf Instagram verkaufen, können nun auch ein AR-Anprobe-Feature auf ihren Produktseiten einbinden. Dieses soll nicht nur für mehr Conversions, sondern auch für eine höhere Reichweite sorgen, da Nutzer die virtuellen Anproben im besten Fall in ihren Stories teilen. Außerdem können auch die Marken selbst Stories kreieren.

Test: Gruppen-Stories

Offenbar arbeitet Instagram derzeit an einem Gruppen-Story-Feature. Damit soll es möglich sein, eine Story auch in Direct-Gruppenchats zu teilen. Die Funktion befindet sich derzeit noch im Test.

Stories können jetzt über Buffer geplant werden

Zukünftig könnt Ihr Eure Instagram Stories über Buffer planen, mit Storyboards versehen und sogar die Bildunterschriften vorab festlegen. Allerdings kann Buffer die Stories nicht automatisch veröffentlichen. Das heißt, Ihr müsst Euch eine Erinnerung anlegen, um Eure Story auf Eurem Mobilgerät zu veröffentlichen.

Neuer Create Modus

Instagram erweitert seine Story-Funktionen. Wisst Ihr einmal nicht, was Ihr bei Instagram posten sollt, könnt Ihr Euch im neuen „Erstellen“ Modus einen Beitrag aus der Vergangenheit vorschlagen lassen und diesen in Eurer Story posten. Außerdem bietet der neue Modus eine Reihe weiterer Funktionen, beispielsweise Vorschläge für Quizfragen, Umfragen, Countdowns oder GIF-Formatierungen. Das Feature soll es erleichtern, neue Inhalte zu posten, auch wenn gerade keine aktuellen Fotos zur Verfügung stehen.

Instagram_Create Modus

Quelle: futurebiz.de

„Abonniert“-Tab verschwindet

Das Feature, mit dessen Hilfe Ihr sehen konntet, was Eure Freunde liken, kommentieren oder wem sie folgen, ist nicht mehr verfügbar. Offenbar entfernte Instagram die Funktion, um die App einfacher zu gestalten und da viele Nutzer sich der Existenz des Features gar nicht bewusst waren. Zukünftig seht Ihr nur noch Eure eigene Aktivität, wenn Ihr auf das Herz-Icon klickt.

Direct kommt in die Web-App

Instagram fügt seine Features kontinuierlich auch der Desktop-Version hinzu. Schon bald soll auch die Direktnachrichtenfunktion nicht mehr nur in der mobilen, sondern auch in der Web-Version verfügbar sein. Noch ist aber nicht klar, wann die Funktion ausgerollt wird.

Update für die Inbox

Die direkte Kommunikation mit Kunden gestaltet sich auf Instagram mitunter etwas mühsam. Deshalb sind einige neue Funktionen geplant, die die Arbeit mit Instagram Direct erleichtern sollen. Eines dieser Features sind automatische Antworten. Diese Funktion ist nützlich, wenn Ihr nicht die ganze Zeit erreichbar seid, aber dennoch jederzeit auf Anfragen reagieren wollt. Ihr könnt:

  • Eine Abwesenheitsnachricht für Instagram und den Messenger gleichzeitig definieren,
  • die Nachricht manuell oder automatisch aktivieren und
  • verschiedene Zeiträume einstellen, in denen die Nachricht verschickt werden soll.

Ein weiteres Feature sind verschiedene Vorlagen. Diese könnt Ihr innerhalb der Instagram-Inbox anlegen, verwalten und durchsuchen. Die letzte Funktion sind eine Suche und Labels in der Inbox, mithilfe derer Ihr Eure Nachrichten kategorisieren könnt. Dafür könnt Ihr Labels definieren, denen Ihr Eure Konversationen zuordnen könnt. Ihr habt die Möglichkeit, diese jederzeit anzupassen und zu erweitern. Die Funktionen stehen nur Unternehmen zur Verfügung und werden demnächst ausgerollt.

Instagram startet neue API

Die „Instagram Basic Display API“, die kürzlich veröffentlicht wurde, soll Entwicklern mehr Optionen für Sicherheit und Datenschutz bieten. Die neue API bietet Lesezugriff auf Bilder und Profilinformationen. Allerdings könnte der Funktionsumfang in den kommenden Monaten noch erweitert werden.

Mehr Informationen und Kontrolle über externe Apps

Instagram geht den gleichen Weg wie Facebook und stellt seinen Nutzern mehr Informationen und Kontrolle über externe Apps zur Verfügung. Dafür wurde nun eigens die Funktion „Log in with Instagram“ eingeführt. Die Freigabe persönlicher Daten soll damit transparenter gestaltet werden. Nutzer können so genau sehen, welche Daten abgefragt werden und einzelne Berechtigungen abwählen. In den kommenden Monaten werden die Einstellungen und Dialoge dafür ausgerollt.

Test: Einladungs-Sticker in Stories

Instagram testet ein neues Feature, mit dem sich ein Einladungs-Sticker zu einer Instagram Story hinzufügen lässt. Dieser kann mit Details zur Veranstaltung (Datum, Ort und Name) versehen werden. Allerdings ist nicht klar, wann das Feature ausgerollt oder wie die finale Version aussehen wird.

Neue Kategorisierung von Followern macht aussortieren leichter

Viele Nutzer von Instagram kennen es – Personen, denen man nur aus Höflichkeit folgt oder, weil man ihnen nicht die eigene Handynummer geben will. Dafür hat Instagram nun ein Feature entwickelt, mit dem Ihr genau diese Nutzer aussortieren könnt. Es kategorisiert die Accounts, denen Ihr folgt auf Basis der letzten 90 Tage. Zu den automatischen Gruppen gehören unter anderem „Am wenigsten Interaktion“ oder „Erscheinen am häufigsten im Feed“. Ihr könnt also einfach durch die Liste der Accounts gehen, mit denen Ihr am seltensten interagiert und diesen entfolgen. Zudem soll es das Feature ermöglichen, Accounts basierend auf Interessen, wie beispielsweise Sport, Mode oder Memes zu kategorisieren. Derzeit ist noch nicht klar, wann die Funktion ausgerollt wird.

IGTV Serien für Unternehmen und Creator

Mit IGTV Serien wurde nun ein Update ausgerollt, das dem Format noch mehr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit verschaffen soll. Erstellt Ihr ein IGTV Video, erscheint es auch präsenter in Eurem Instagram Account. Dieser Bereich wird durch IGTV Serien erweitert. Nun könnt Ihr IGTV Videos auch Serien zuordnen, die direkt im Profil aufrufbar sind. Follower können im Profil alle Folgen der Serie ansehen. Außerdem können sie sich nun benachrichtigen lassen, sobald ein neues IGTV veröffentlicht wurde.


Twitter

Updates für Direktnachrichten

Twitter reagiert auf Nutzerwünsche und veröffentlicht neue Features für die Direktnachrichten. Ähnlich wie Instagram rollt Twitter nun offiziell eine Funktion aus, die Direktnachrichten von Accounts, denen Ihr nicht folgt, in einem externen Ordner verbirgt. Dieses Feature soll Nutzer davor schützen, ungewollte Nachrichten zu erhalten. Wollt Ihr diese Nachrichten dennoch empfangen, könnt Ihr dies in den Privatsphäre-Einstellungen festlegen.
Außerdem könnt Ihr nun innerhalb Eurer Inbox nach Nachrichten suchen. Allerdings basiert diese Suche nicht auf Stichworten, sondern auf Nutzernamen und Gruppen.

Verschärfte Richtlinien gegen regelwidrige Politiker-Tweets

Um die Verbreitung von Politiker-Tweets, deren Inhalt gegen die Regeln des Netzwerks verstößt, künftig einzuschränken, verschärft Twitter nun seine Richtlinien. Nutzer sollen solche Beiträge nur noch eingeschränkt liken oder retweeten können. Außerdem sollen sie nicht mehr in der algorithmisch sortierten Timeline erscheinen und einen Hinweis auf den Regelverstoß enthalten.


Pinterest

Mehr Kontrolle über den Homefeed

Auf die Wünsche der Nutzer nach mehr Kontrolle über die Inhalte im Homefeed reagiert Pinterest nun mit einer neuen Funktion. Diese erlaubt individuellere Einstellungen und soll bessere Ergebnisse für Nutzer und Werbekunden ermöglichen. Ihr sollt mehr Möglichkeiten bekommen, die angezeigten Inhalte selbst zu bestimmen. Die Funktion zeigt Pinnwände, Themen, Konten und Aktivitäten an, die auf Eure individuellen und aktuellen Interessen zugeschnitten sind. Außerdem könnt Ihr bestimmte Themen vorübergehend oder auf unbestimmte Zeit ein- und ausschließen.
Neu ist auch, dass Ihr nun Empfehlungen für Eure nicht-öffentlichen Pinnwände aktivieren könnt. Pinterest gibt Euch Informationen darüber, warum Euch bestimmte Empfehlungen vorgeschlagen wurden. Gefällt Euch die Empfehlung nicht, könnt Ihr ein Feedback an Pinterest geben, um zu verhindern, dass Euch in Zukunft ähnliche Ideen angezeigt werden.

Test: Reaktionen auf Videos

Bereits im September kündigte Pinterest die Reaktionen auf Beiträge auf Gruppenpinnwänden an. Jetzt sieht es so aus, als würden Nutzer auch bald mit Emojis auf Videos reagieren können. Zu diesen gehören offenbar eine Glühbirne (good), ein Herz (love), ein Stern (thank), ein Quadrat (wow) sowie ein Smiley (haha). Negative Reaktionen wie bei Facebook sucht man allerdings vergebens.

Neues Pin-Format ausgerollt

Pinterest beginnt mit der Veröffentlichung eines neuen Pin-Formats. Dieses enthält einige kleinere funktionale Verbesserungen sowie eine präzisere Abtrennung der einzelnen Pin-Elemente. Die Schaltflächen „Speichern“ und „Senden“ sowie das Optionsmenü werden unter das Bild verschoben. Dadurch werden die visuellen Elemente der Pins stärker hervorgehoben und das Bild nimmt mehr Platz auf dem Bildschirm ein. Außerdem sind die einzelnen Elemente eines jeden Pins optisch klarer voneinander abgegrenzt. Dadurch soll besser hervorgehoben werden, was Ihr in jedem Bereich tun könnt.

Pinterest_Format

Quelle: socialmediatoday.com


Snapchat

Was ist eigentlich mit Snapchat?

Einst großer Facebook-Herausforderer und jetzt? Lohnt sich die Nutzung von Snapchat noch? Nachdem es nach Start des Messengers 2011 rasant bergauf ging, flachte die Entwicklung der Nutzerzahlen seit 2016 immer mehr ab. Ein Grund dafür war, dass Facebook zu dieser Zeit mit Instagram Stories startete und viele Nutzer auf den ihnen vertrauten Plattformen blieben, anstatt zu Snapchat zu wechseln. Doch seit Mitte dieses Jahres geht es wieder bergauf und erstmals wurde sogar die 200 Millionen-Nutzer-Marke (https://www.futurebiz.de/artikel/snapchat-statistiken-nutzerzahlen/#.Xba07uhKhPY) geknackt. Besonders Werbetreibende, die die Generation Z erreichen wollen, sollten Snapchat also nicht außer Acht lassen.

Neues Anzeigenformat

Mit „Dynamic Ads“ bringt Snapchat ein neues Werbeformat. Dieses richtet sich hauptsächlich an Einzelhändler, Onlineshops und andere Direct-to-Consumer-Marken. Werbetreibende sollen mit diesem Format automatisch und in Echtzeit Anzeigen erstellen können. Die Anzeigen können basierend auf den Nutzerinteressen an die Snapchat-Nutzer ausgeliefert werden. Hierfür gibt es zahlreiche Vorlagen, mit denen Ihr Produktbilder in Anzeigen umwandeln könnt. Die mobil-optimierten Ads bedeuten für Werbetreibende eine Zeitersparnis, da Anzeigen nicht mehr manuell erstellt werden müssen. Ihr könnt stattdessen einfach Euren Produktkatalog mit dem Snapchat-System synchronisieren. Änderungen bei Preisen oder der Produktverfügbarkeit werden in den Anzeigen automatisch berücksichtigt. Derzeit befinden sich die Dynamic Ads noch in einem offenen Beta-Test.

Neues Creative Kit für Web

Künftig könnt Ihr Eurer Webseite die Schaltfläche „Share to Snapchat“ hinzufügen, damit Snapchat-Nutzer von einer mobilen oder Desktop-Seite direkt auf die App zugreifen können. Jeder freigegebene Snap verfügt über einen benutzerdefinierten Aufkleber oder ein GIF sowie einen Link, mit dem die Nutzer wieder zum ursprünglichen Inhalt der Webseite zurückgeführt werden können.


YouTube

Kommentar-Suche gelauncht

Besonders auf YouTube sind Kommentare eine wichtige Möglichkeit für Nutzer, um eine Beziehung zu ihrem Publikum aufzubauen und die Konversation aus ihren Videos fortzuführen. Je größer die Anzahl der Kommentare, desto schwieriger wird es jedoch, den Überblick zu behalten. Aus diesem Grund können Urheber von Videos nun Kommentare nach bestimmten Kriterien filtern. Dazu gehören unter anderem Fragen wie: „Wurde der Kommentar bereits von mir beantwortet?“ oder „Enthält der Kommentar eine Frage?“. Ihr könnt das neue Feature im YouTube Studio nutzen.

„AR Beauty Try-On“ jetzt weltweit verfügbar

Das Werbeformat „AR Beauty Try-On“, bei dem Produkte virtuell über die Webcam getestet werden können, ist jetzt für alle Nutzer verfügbar. Damit Ihr das neue Anzeigenformat testen könnt, muss die Frontkamera Eures Smartphones aktiviert sein. Ihr könnt dann das Produkt, zum Beispiel Make-up, das im Werbevideo genutzt wird, virtuell auftragen und bei Bedarf direkt kaufen. Die Funktion ist weltweit verfügbar und kann im mobilen YouTube Masthead oder via TrueView Video Discovery-Anzeigen genutzt werden.


Sonstiges

WhatsApp launcht sich selbst löschende Nachrichten

Mit dem neuen „Disappearing Messages“ Feature könnt Ihr innerhalb von Gruppenchats einen Zeitraum festlegen, innerhalb dessen Nachrichten in diesem Chat gelöscht werden. Derzeit sind die Zeiträume „fünf Sekunden“ oder „eine Stunde“ auswählbar. Nutzt Ihr das Feature, werden die Nachrichten in der Gruppe nach Ablauf der Zeit automatisch gelöscht und sind nicht wieder abrufbar. Das Feature befindet sich noch in der Entwicklung und es ist noch unklar, wann es verfügbar sein wird.

Telegram als Newsletter-Alternative für WhatsApp?

Kürzlich hatte Facebook angekündigt, den Versand von Newslettern über WhatsApp zu unterbinden. Seither stehen viele Unternehmen vor der Frage, wie sie ihre Abonnenten weiterhin erreichen können. Einige Publisher testen daher derzeit Telegram als Alternative. Die Plattform schmückt sich vor allem mit dem Versprechen, dass sie den Nutzern Sicherheit vor dem Zugriff Dritter biete und hohe Datenschutzstandards einhalte. Die Beliebtheit von Telegram hat zuletzt merklich zugenommen. Allerdings ist es für Unternehmen schwierig, Nutzer zum Umziehen auf eine andere Plattform zu bewegen. Inwiefern Telegram tatsächlich eine Alternative für die WhatsApp-Newsletter darstellt, bleibt also abzuwarten.

LinkedIn startet eigenes Event-Feature

Um seinen Mitgliedern Face-to-Face-Treffen zu erleichtern, hat das Netzwerk ein neues Event-Feature gelauncht. Die Funktion ermöglicht es, einfach professionelle Veranstaltungen zu kreieren oder ihnen beizutreten, diese zu verwalten, Konversationen mit anderen Anwesenden zu führen und nach dem Event in Verbindung zu bleiben. Außerdem habt Ihr die Möglichkeit, private Veranstaltungen zu erstellen und habt Zugriff auf Suchfilter, um die richtigen Teilnehmer einzuladen.


Ihr habt Fragen zu den einzelnen Neuerungen und Funktionen? Erzählt uns, was Ihr auf dem Herzen habt gern per Mail an hallo@somengo.de oder über den Facebook Messenger.

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