Nicht nur wir, auch die Social-Media-Akteure sind schon in Weihnachtsstimmung! Da ist es nicht verwunderlich, dass erneut die Themen Shopping, Kundenkommunikation und Werbeanzeigen im Vordergrund stehen. Was diesen Monat sonst noch so los war, lest Ihr hier:

Facebook

Neuigkeiten für Entwickler und neue Funktionen für Marken

Als Teil der Graph API 5.0-Version von Facebook wurden nun einige Updates für die Messenger-Plattform veröffentlicht, die die Kommunikation zwischen Marken und Kunden vereinfachen sollen. Diese beinhalten zum einen sogenannte „Icebreaker“, also häufig gestellte Fragen, die Unternehmen über die API zu ihrem Businessprofil hinzufügen können. Auch die „Click to Messenger“-Anzeigen wurden überarbeitet. Für Unternehmen, die schon mehrere Facebook Apps mit dem Messenger verbunden haben, wird es nun einfacher auszuwählen, welche Apps sie für ihre Click to Messenger Ads verwenden wollen. Nutzer können außerdem mit Emojis auf Nachrichten von Unternehmen reagieren.

Werbeanzeigen mit verschiedenen Textvarianten

Werbetreibende haben mit „Multiple Text Optimization“ nun die Möglichkeit, alternative Textoptionen anzulegen, aus denen das Facebook-System auswählen kann, wenn die Anzeige verschiedenen Nutzern angezeigt wird. Das System kann die Textoptionen dann testen und optimieren, um so die besten Ergebnisse zu erzielen.

Test: Neuer News Tab für seriösen Journalismus

Derzeit testet Facebook einen speziellen Tabellenreiter für Nachrichten, dank dessen Nutzer mehr Kontrolle über die ihnen angezeigten Nachrichten erhalten sollen. Dort werden die wichtigsten nationalen Nachrichten des Tages hervorgehoben. Diese werden aber auch weiterhin im Nachrichten-Feed ausgespielt. Die Facebook News basieren sowohl auf Nachrichten, die von Redakteuren verfasst wurden als auch auf Algorithmen. So stellt im Abschnitt „Today’s Stories“ ein Team von Journalisten die wichtigsten nationalen News für die Nutzer zusammen, während für andere Nachrichten Facebook Vorschläge für Stories macht, die auf Nutzerinteressen und -aktivitäten basieren.

Facebook will außerdem für mehr Transparenz in Bezug auf die Nachrichtenquellen sorgen. Hierzu bekommen Nutzer einen Überblick über ihre individuellen Nachrichten-Abos und können einzelne Nachrichtenkategorien ein- und ausschalten. Publisher müssen für die Nutzung im News Page Index von Facebook vertreten sein und sich an die Publisher-Richtlinien halten. Facebook zahlt ihnen dann für die Nutzung der Nachrichten Lizenzgebühren. Derzeit wird die Funktion in den USA getestet.

Veränderte Anzeigen Metriken

Facebook hat angekündigt, dass ab diesem Monat die Video Anzeigen Metriken aktualisiert werden. Zum einen werden die die Messwerte für die Zehn-Sekunden-Videoansicht entfernt. Dazu gehören die „Zehn-Sekunden-Videoansicht“, „Kosten pro Zehn-Sekunden-Videoansicht“ sowie „Einzigartige Zehn-Sekunden-Videoansicht“. Zudem werden elf der Anzeigen Metriken umbenannt.

Neues Logo

Der Konzern Facebook will sich vom sozialen Netzwerk Facebook abgrenzen. Mit einem neuen Logo will das Unternehmen klarstellen, dass auch Instagram, Messenger, WhatsApp, Workplace, Portal und Calibra Teil von Facebook sind. Während die klassische Facebook-App ihr typisches Logo behält, präsentiert sich der Konzern in Großbuchstaben, die ihre Farbe kontinuierlich verändern – in die Logo-Farben der dazugehörigen Produkte. So soll mehr Transparenz für die Nutzer geschafft werden.

Facebook_Logo

Quelle: allfacebook.de

Anzahl der Werbeanzeigen soll limitiert werden

Mitte 2020 wird Facebook eine Begrenzung der Anzahl an Werbeanzeigen, die eine Seite gleichzeitig schalten kann, realisieren. Grund dafür ist laut Facebook eine verringerte Performance, wenn Werbetreibende zu viele Anzeigen gleichzeitig schalten. Das Update wird nur einige Werbetreibende betreffen. Ihr könnt das Anzeigenvolumen Eurer Seite über die neue API überwachen. Noch gibt es kein genaues Datum, wann das Limit greift. Werbetreibende, die betroffen sein könnten, haben also noch Zeit, um ihre Kampagnen basierend auf den Facebook Guidelines anzupassen, die Anfang nächstes Jahres veröffentlicht werden.

Neues Zahlungssystem „Facebook Pay“

Kurz nachdem einige Zahlungsanbieter aus dem Projekt „Libra“ ausgestiegen sind, testet Facebook ein neues Bezahlsystem. Mit „Facebook Pay“ sollen Nutzer zukünftig Bezahlvorgänge auf Facebook, Instagram, WhatsApp und im Messenger vornehmen können. Dazu zählt das Senden von Geldbeträgen an Freunde, das Kaufen von Waren sowie das Spenden von Geld. Verknüpft werden können die meisten Debit- und Kreditkarten und PayPal. Zunächst ist der Dienst nur in den USA für Facebook und den Messenger verfügbar. Wann die Funktion hierzulande ausgerollt wird, ist noch unklar.

Brand Collabs Manager und Insights im Creator Studio werden erweitert

Auch für die Publisher Tools wurden einige Updates angekündigt. Diese betreffen zum einen den Brand Collabs Manager. Ursprünglich war der Beitritt zum Brand Collabs Manager nur für einige Creator möglich. Nun können sich Influencer in über 40 Ländern um Zutritt bewerben. Folgende Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt sein:

  • 1.000 Follower
  • 15.000 Interaktionen mit den eigenen Posts in den letzten zwei Monaten ODER
  • 000 Minuten angesehene Videos oder 30.000 einminütige Views bei Videos, die drei Minuten oder länger dauern in den letzten zwei Monaten

Außerdem rollt Facebook einige neue Insights für das Creator Studio aus. Mit „Traffic Source Insights“ können Publisher besser verstehen, wie mit ihrem Content interagiert wird und dies optimieren können. Das neue Tool bietet Einsicht in die Video Watch Time in vier Kategorien: Follower, Shares, Recommended und Paid. Zudem können Publisher detailliertere Daten zu ihren Videos erhalten. Auch für Instagram gibt es einige neue Tools im Creator Studio. Creator können nun:

  • Feed Fotos taggen,
  • Posts mit Markenpartnern markieren (Bezahlte Partnerschaft mit…),
  • Kommentare deaktivieren.

Projektteam launcht App für eigene Memes

Um auch die jüngeren Nutzer wieder mehr anzusprechen, hat das soziale Netzwerk nun eine App veröffentlicht, mit der sich Memes erstellen lassen. Mit „Whale“ können Nutzer ein Foto auswählen und mittels Text, Bildern, Emojis, Filtern, etc. ein Meme kreieren. Die erstellten Memes können dann gespeichert oder via Social Media geteilt werden. Derzeit ist die App nur im kanadischen Apple App Store verfügbar.

Automatische FAQ Antworten im Messenger

Zukünftig soll es möglich sein, benutzerdefinierte Fragen, wie beispielsweise FAQ, für Eure Facebook-Inbox anzulegen und dafür auch direkt automatisierte Antworten einzustellen. Wenn Eure Kunden oder Follower einen Dialog mit Euch starten, werden diese Fragen als erstes dargestellt und bei der Auswahl automatisch beantwortet. Die neue Funktion findet Ihr in den Einstellungen für automatisierte Antworten in Eurer Inbox. Wurde die Funktion aktiviert, könnt Ihr beliebig viele Fragen und Antworten definieren. Zudem könnt Ihr die Antworten personalisieren und z.B. den Namen des Nutzers aufgreifen. Allerdings werden nur zwei bis vier Fragen angezeigt. Habt Ihr mehr festgelegt, sehen die Nutzer diese nach dem Zufallsprinzip. Daher solltet Ihr Euch auf die wichtigsten Fragen festlegen.

„Live with Friends“ wird entfernt

In Zukunft habt Ihr nicht mehr die Möglichkeit, Facebook-Freunde zu Euren Livestreams einzuladen. Grund dafür ist die geringe Nutzung der Funktion. Auf Instagram könnt Ihr weiterhin gemeinsam mit Freunden live gehen.

Test: Enge Freunde Liste für Stories

Offenbar testet Facebook momentan eine Option, mit der Ihr Eure Facebook- und Messenger-Stories mit kleinen ausgewählten Gruppen von Freunden teilen könnt. Bei Instagram gibt es diese Möglichkeit bereits. Facebook erhofft sich davon, dass Nutzer nicht nur andere, sondern auch mehr Inhalte verbreiten und sich nicht selbst zensieren. Auch für Unternehmen könnte diese Funktion interessant sein. Ihr könnt die Favoritenliste als exklusiven Kundenkreis und als Kommunikationskanal für exklusive Nachrichten nutzen. So lassen sich Kundenloyalität und Engagement fördern. Bei Unternehmensseiten gibt es mit „Top-Fans“ bereits ein solches Targeting-Tool. Bislang gibt es noch keine genauen Informationen zur Funktion. Auch ob und wenn ja wann sie eingeführt wird, ist noch unklar.

Instagram

Mehr TikTok für Instagram

In den Social News vom September berichteten wir bereits darüber, dass Instagram an einem Feature arbeitet, mit dem sich 15-sekündige Videos für die Story erstellen lassen dessen Funktionsweise stark der von TikTok ähnelt. Instagram Scenes oder Reels (der Name ist noch nicht klar) ist direkt in die Instagram Stories integriert und beinhaltet viele von TikTok bekannte Funktionen. Es lassen sich verschiedene Kurzvideos miteinander kombinieren, mit Musik hinterlegen und unterschiedliche Videogeschwindigkeiten integrieren. Derzeit ist das Feature nur in Brasilien verfügbar.

Instagram ohne Likes: Test jetzt weltweit

Instagram führt nun einen weltweiten Test mit verborgenen Likes durch. Dabei werden einigen Nutzern keine öffentlichen Likes mehr im Feed angezeigt. Ihr könnt dann nur noch selbst sehen, wie viele Personen Eure Beiträge geliked haben. So soll der soziale Druck von den Nutzern genommen werden. Diese sollen sich wieder mehr auf die Fotos und Videos konzentrieren, anstatt darauf, wie viele Likes sie bekommen. Welche Veränderungen sich daraus für Creator und Influencer ableiten, bleibt wohl abzuwarten.

Pinterest

Neuer Look auf iOS und Android

Pinterest soll noch „visueller“ werden. Aus diesem Grund wurden vier wesentliche Änderungen an der App vorgenommen:

  • Die Suche befindet sich jetzt in der Navigationsleiste, sodass Ihr auf personalisierte Trends mit einem Wisch zugreifen könnt.
  • Der „Folgen“-Tab wird nun oben im Homefeed angezeigt.
  • Ideen zu Pinnwänden, die Ihr zuletzt angesehen habt, erscheinen nun ebenfalls oben.
  • Außerdem gibt es eine überarbeitete Profil- und Pinnwandansicht, sodass Ihr gespeicherte Pins leichter finden könnt.

Diese Änderungen dienen zwei Zwecken. Zum einen soll die Suche noch stärker verwendet werden, zum anderen soll die Empfehlung von passenden Inhalten die eigene Aktivität steigern.

Snapchat

Neu: 3D AR-Filter

Snapchat hat eine weitere Möglichkeit entwickelt, wie Nutzer sich in der App kreativ ausleben können. Hierzu wurde ein Update für den Kameramodus vorgenommen. Mit 3D Paint könnt Ihr auf Eurem Gesicht oder Objekten in Eurer Umgebung malen und so neue Snaps direkt aus der Kamera erstellen. Die Kritzeleien können mit 3D-Tiefe versehen werden, sodass kleine AR-Kunstwerke entstehen. Die Funktion gehört zu AR Bar, die am 22. Oktober ausgerollt wurde. Neben „Erstellen“ gibt es dort auch die Funktionen „Scannen“, „Browsen“ und „Entdecken“. Nutzer von iOS 8 oder höher können auf die Funktion ab sofort zugreifen. Für Android-Nutzer folgt in den kommenden Monaten ein Update.

Die Rolle von Snapchat im Online Shopping gewinnt an Bedeutung

Das Smartphone ist aus dem Shopping-Prozess mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Besonders Apps wie Snapchat spiele für die jüngere Nutzergeneration eine wichtige Rolle bei ihren Einkäufen. So senden 39% der Nutzer bevor sie etwas kaufen Snaps an ihre Freunde, um sie nach ihrer Meinung zu einem Produkt zu fragen. Auch nach dem Kauf sind die Snapchatter sehr aktiv. 65% posten gekaufte Produkte in ihrer Story und 45% markieren eine Marke oder ein Unternehmen, wenn sie ein Produkt von ihnen gekauft haben. Somit wird Snapchat nicht nur für Online-Shopper sondern auch für Unternehmen zunehmend wichtiger im Social Commerce.

Twitter

Twitter verbannt politische Anzeigen

Politische Werbeanzeigen werden ab dem 22. November weltweit von Twitter verbannt. Die Reichweite für politische Botschaften soll sich verdient und nicht erkauft werden. So soll – besonders im Angesicht der US-Präsidentschaftswahlen 2020 – verhindert werden, dass sich Anzeigen mit Falschinformationen verbreiten, die die Wahl beeinflussen könnten.

Nutzer bei größeren Veränderungen mit einbeziehen

Zukünftig könnte Twitter den Austausch in seinem Netzwerk grundlegend ändern. Dazu soll mit einigen neuen Funktionen experimentiert werden. Twitters Vizepräsident für Design und Forschung, Dantley Davis, veröffentlichte kürzlich eine Liste mit diesen Funktionen, betonte aber, dass es keine offiziellen Änderungspläne gäbe. Vielmehr sollen die in Aussicht gestellten Funktionen mit den Nutzern diskutiert werden. Der öffentliche Austausch auf Twitter soll verbessert werden und Nutzer sollen mehr Kontrolle über die Feed-Inhalte bekommen. Auf dem Weg dahin sollen Nutzer außerdem kontinuierlich Rückmeldung geben können.

Zu den Features, die im nächsten Jahr erscheinen könnten, gehören:

  • Benutzer aus einer Konversation entfernen
  • Retweets bei bestimmten Tweets nicht zulassen
  • @mention ohne Erlaubnis verhindern
  • @mentions aus einer Konversation entfernen
  • Zulassen, dass Tweets nur von bestimmten Personen gesehen werden, die einem Hashtag oder Interesse folgen.

Neu: Conversation Insights Tool

Der Publisher-Bereich von Twitter enthält ein neues Tool, die „Conversation Insights“. Diese ermöglichen es Euch, Tweets über Euch zu sehen, die Ihr sonst möglicherweise übersehen hättet, da sie keine Mention oder einen Hashtag enthalten. Media Studio Nutzer mit mehr als 1.000 Followern können auf die Funktion zugreifen.

Twitter_Conversation Insights

Quelle: socialmediatoday.com

Antworten verbergen

Nach einigen Tests hat Twitter nun angekündigt, dass die „Tweets verbergen“-Funktion weltweit ausgerollt wird. Ihr könnt jetzt alle Antworten auf Eure Tweets entfernen und die Konversation besser kontrollieren. Alle verborgenen Tweets könnt Ihr Euch außerdem anzeigen lassen.

Test: Tweets vorplanen

Einige Nutzer haben derzeit die Möglichkeit, im Rahmen eines Tests ein neues Feature zu nutzen, mit dem sich Tweets am Desktop vorplanen lassen. Nach Erstellen eines Tweets kann der Zeitpunkt ausgewählt werden, zu dem dieser veröffentlicht werden soll.

Push-Nachrichten bei verdächtigen Anmeldungen

Um die Account-Sicherheit zu erhöhen und diese vor Hacker-Angriffen zu schützen, hat Twitter nun eine Reihe von Benachrichtigungen angekündigt, die erscheinen, wenn sich jemand von einem unbekannten Gerät einloggt. Neben einer Email wird Twitter dann zusätzlich eine Push-Benachrichtigung innerhalb der App senden. Auch wenn Ihr Euch in Inkognito-Browsern oder bei deaktivierten Cookies einloggt, erscheint eine Benachrichtigung.

YouTube

Neues Design für die Startseite

YouTube hat ein neues Design für die Startseite veröffentlicht, das die Desktop-Version und die Tablet-Apps betrifft. Die Thumbnails werden nun deutlich größer dargestellt, wodurch weniger Videos angezeigt werden. Diese erscheinen dafür aber prominenter. Auch die Auflösung der Thumbnails hat sich verbessert. Nutzer sollen so schneller ein Video finden, das sie anschauen wollen. Längere Videotitel werden durch die größere Darstellung nun oft auch komplett angezeigt und auch das Kanalsymbol ist direkt auf der Startseite zu sehen. Das Update betrifft derzeit nur die Startseite, die YouTube Trends sind nicht betroffen.

YouTube_Startseite

Quelle: futurebiz.de

Änderungen bei Videos für Kinder

Ab Januar 2020 müssen Urheber auf YouTube kennzeichnen, wenn ihre Videos Kinder ansprechen. Die Datenerfassung für alle Zuschauer wird blockiert, wenn ein Video an Kinder gerichtet ist, um die Einhaltung des US-Gesetzes zum Schutz der Privatsphäre von Kindern im Internet (COPPA) zu gewährleisten. Als Urheber seid Ihr gesetzlich verpflichtet, Eure Inhalte korrekt zu kennzeichnen. Bei fehlender oder falscher Einstufung können sogar rechtliche Konsequenzen die Folge sein.

Sonstiges

TikTok mit Drittanbieter-Apps verknüpfen

Für professionellere Inhalte gibt es nun bei TikTok eine neue Option. Mit „Share to TikTok“ kann ein gleichnamiger Button in andere Apps eingefügt werden. Zu den ersten Apps, die auf die neue Funktion setzen, gehören vor allem Apps zur Videobearbeitung wie Adobe Premiere Rush, Enlight Videoleap oder Momento GIF Maker.

TikTok öffnet sich für Social Commerce

Zu Beginn des Jahres testete TikTok bereits seine E-Commerce Funktionen mit kaufbaren Anzeigen, die wenig später auch eingeführt wurden. Nun werden für Nutzer und Creator zwei weitere Funktionen zur Verfügung gestellt. Testweise können einige Nutzer nun Links zu E-Commerce-Websites zu ihrer Profilbiografie hinzufügen. Creator können Zuschauer mit einem Link in ihren Videos zu Shopping-Seiten weiterleiten. Mit den neuen Social Commerce-Features könnte die App vor allem für Influencer weiter an Attraktivität gewinnen.

WhatsApp Business mit neuem Feature

Auch WhatsApp rollt nun eine Katalog-Funktion aus, die Nutzer zum Shoppen einladen soll. Händler können ihre Produkte mit Bildern und Preisen präsentieren und freigeben, sodass Nutzer sie leicht finden können. So muss nicht mehr jedes Produktfoto einzeln über WhatsApp geteilt werden. Zudem wirkt der Katalog professioneller und Nutzer müssen die App nicht verlassen, um auf die Händlerwebsite zu gelangen. Die Katalogfunktion ist für WhatsApp Business auf Android und iOS ab sofort verfügbar.

WhatsApp_Catalogs

Quelle: allfacebook.de

LinkedIn bringt Option zurück, Kontakte zum Folgen einer Seite einzuladen

Bereits vor einigen Jahren hatten LinkedIn-Nutzer die Möglichkeit, Kontakte zum Folgen einer Seite einzuladen. Die Funktion wurde aufgrund von Spam-Vorwürfen entfernt. Doch nun soll das Feature bereits nächsten Monat wieder verfügbar sein – allerdings in eingeschränkter Form, um erneuten Spam zu vermeiden:

  • Nur Seitenadmins mit weniger als 500 Kontakten können alle Kontakte einladen. Wer mehr hat, muss diese manuell auswählen.
  • Nur Unternehmensseiten mit weniger als 100.000 Followern können ihre Mitglieder zum Folgen einer Seite einladen.
  • Hat ein Admin weniger als drei Kontakte, ist die Funktion nicht verfügbar.
  • Pro Mitglied kann nur eine Einladung verschickt werden.
  • Es können nur 50 neue Personen auf einmal eingeladen werden.

Diese Einschränkungen sollen verhindern, dass Nutzer eine Flut von Einladungen in ihrem Postfach vorfinden. Mit Bedacht eingesetzt, kann die Funktion eine sinnvolle Ergänzung Eurer Marketing-Strategie sein.

Google Maps testet Social Networking Feature

Derzeit testet Google Maps in einigen Märkten eine Funktion, mit der es sich schon fast zu den sozialen Netzwerken zählen kann. Diese ermöglicht es Nutzern, „Local Guides“ zu folgen, also Mitgliedern, die aktiv Bewertungen schreiben, Fotos posten und detaillierte Informationen auf der Plattform preisgeben. Wurde ein Local Guide abonniert, erscheinen dessen Empfehlungen und Updates, wenn Ihr Google Maps nutzt.


Ihr habt Fragen zu den einzelnen Neuerungen und Funktionen? Erzählt uns, was Ihr auf dem Herzen habt gern per Mail an hallo@somengo.de oder über den Facebook Messenger.

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