Wie Social Recruiting dank Neuromarketing zum Erfolg wird – Teil 2

Social Recruiting auf Facebook mit Erkenntnissen aus dem Neuromarketing. In diesem Beitrag erfahrt Ihr, wie es funktioniert.

Im vorherigen Beitrag haben wir Euch die Grundlagen der Markenkommunikation näher gebracht. Mit dem heutigen Exkurs zum Social Recruiting auf Facebook wollen wir die Theorie in die Praxis umsetzen und Euch zeigen, wie Ihr die Grundlagen des Neuromarketing für Euch nutzen könnt.

How to: Social Recruiting auf Facebook

Befassen wir uns zunächst mit Facebook. Hier tummelt sich eine Vielzahl der Internetnutzer. Facebook ermöglicht es uns, mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben – da es sich hierbei vor allem um enge Bindungen handelt, werden Posts standardmäßig nur mit Freunden geteilt. Was bedeutet das für Euer Social Recruiting auf Facebook?

Social Recruiting auf Facebook. Am Beispiel von ZEISS zeigt sich, wie Erkenntnisse des Neuromarketing bei der erfolgreichen Zielgruppenansprache helfen können.

ZEISS Karriere setzt das Storytelling im Social Recruiting ein und macht potentielle Bewerber neugierig, indem sie Susans persönliche Geschichte hautnah miterleben können und erfahren, wie ihre Karriere bei diesem Unternehmen verlaufen könnte. Die schwarzweiße Farbgebung unterstützt den seriösen Charakter des Beitrags und das abgebildete Mikroskop symbolisiert den Tätigkeitsbereich und zugleich Susans berufliche Verbindung zum Unternehmen. (Darstellung: Screenshot)


Die effizienteste Art, Botschaften zu übermitteln, findet sich hier in Form des Storytellings. Inspirierende Geschichten vermitteln Eurem Publikum ein Gefühl von Anerkennung und befriedigen sein Bedürfnis nach Bewunderung, sodass der potentielle Bewerber Vertrauen zum Eurem Unternehmen aufbauen kann und dieses als künftiger Arbeitgeber für ihn attraktiv wird. Ergänzend sollten die Codes Symbolik, Sensorik und Sprache genutzt werden, um das Zutrauen des Bewerbers in das Unternehmen zu stärken und die gewünschte Bedeutung zu übermitteln. So wirkt beispielsweise die direkte Ansprache der Nutzer mit „Ihr/Euch“ aufgeschlossener als über ein formelles „Sie“. Zudem wecken bestimmte Farben eher das Vertrauen der Betrachter als andere. Blau, Orange und Grün sind besser geeignet als etwa Gelb und Violett, die Neid und Eitelkeit versinnbildlichen.

Über die Facebook Likes könnt Ihr außerdem die favorisierten Themen der bevorzugten Zielgruppe ermitteln. Diese sollten wiederrum in Form der Symbolik Beachtung im Social Recruiting finden. Ist der Zielgruppe beispielsweise ist ein gesichertes Arbeitsumfeld wichtig? Dann baut mit Zertifizierungen und Siegeln mit einem Blick Vertrauen in Euch als Arbeitgeber auf.

Von Vorteil ist auch die Möglichkeit der finanziellen Bewerbung Eurer Stellenanzeige, um die Reichweite zu erhöhen. Mit Facebook Ads könnt Ihr ins Blickfeld von mehr potentiellen Bewerbern gelangen und schon mit kleinen Mitteln Aufmerksamkeit auf Euer Unternehmen lenken.
Social Recruiting auf Facebook. Am Beispiel von Bosch zeigt sich, wie Erkenntnisse des Neuromarketing bei der erfolgreichen Zielgruppenansprache helfen können.

Bosch Österreich kombiniert die vier Codes auf gelungene Weise. Die direkte Anrede und inspirierende sowie auffordernde Formulierung sprechen den Leser unmittelbar an. Die Symbole im Video kennzeichnen auf einen Blick den Inhalt und Mehrwert für den Betrachter, die gewählten Farbtöne symbolisieren eine glaubhafte Mischung an Seriosität, Antrieb und Vertrauen. Storytelling wird auch von Bosch genutzt, um die Bewerber als Explorer darzustellen, die die Botschaft des Unternehmens durch ihre eigenen Eindrücke in die Welt hinaustragen sollen. (Darstellung: Screenshot)


 

Erkenntnisse aus der Markenkommunikation können beim Social Recruiting auf Facebook erfolgreich angewendet werden. Im nächsten Beitrag beschäftigen wir uns mit der Personalsuche über das Karrierenetzwerk LinkedIn.

Quelle Header-Icons: webdesignerdepot.com und woothemes.com

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