Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit nutzen WhatsApp, in Deutschland ist der Messenger-Dienst aus dem Alltag kaum wegzudenken. Wir chatten über die App mit Freunden, verschicken Bilder oder Videos und telefonieren mit der Familie. Immer mehr experimentierfreudige Unternehmen erkennen den Nutzen des Dienstes und verwenden den Messenger bewusst als Marketinginstrument – so auch wir. Angetrieben von der Idee einen neuen Weg auszuprobieren, haben wir im Juni eine WhatsApp Aktion mit unserer Praktikantin Maria durchgeführt. Maria ist 17 Jahre alt, kommt aus Ecuador und unterstützt für insgesamt vier Wochen unser Content-Team bei der Somengo GmbH.

In unserem ersten Teil werden wir nachfolgend genauer auf die Idee unserer Aktion, unseren Umgang mit dem Datenschutz sowie die Vorgehensweise eingehen.

WhatsApp im Unternehmen nutzen

Die Idee – WhatsApp im Unternehmen nutzen

Anstelle einer aufwändigen und kostspieligen Kampagne entschieden wir uns für einen WhatsApp Gruppenchat. In diesem konnten die Teilnehmer Maria drei Tage lang bei ihrem Arbeitstag begleiten, exklusive Einblicke in ihre Praktikantentätigkeit erlangen und Fragen zum Berufsfeld eines Content Marketing Managers stellen. Als Zeitraum legten wir den 21. bis 23. Juni 2016 fest. Die Aktion wurde ein Tag vorher auf unseren verschiedenen Unternehmensprofilen bei Facebook, Twitter & Co. angekündigt.

Das Problem des Datenschutzes

Aus Gründen der Rechtssicherheit wiesen wir alle Interessenten in unserem Ankündigungsbeitrag explizit auf die Nutzungsbedingungen und den Umgang mit personenbezogenen Daten hin. Bei ersteren orientierten wir uns an den geltenden Bestimmungen von WhatsApp und verlinkten diese in unserem Posting. Zudem sicherten wir zu, keine personenbezogenen Daten zu erfassen und jegliche Informationen sowie die Telefonnummern der Teilnehmer sofort nach Beenden der Aktion zu löschen. Dabei ist darauf zu achten, jedes Gruppenmitglied einzeln aus der Gruppe zu entfernen und nicht als Administrator die Gruppe zu verlassen. Andernfalls würde ein zufälliges Gruppenmitglied die Admin-Rechte erhalten was natürlich unbedingt vermieden werden muss.

Wir waren uns bei dieser Vorgehensweise durchaus bewusst, dass wir uns in einer Grauzone bewegten. Denn sowohl wir als auch die anderen Teilnehmer hatten während des Projektes uneingeschränkten Zugang zu den Nummern der anderen Chatmitglieder. Die einzige Alternative, die WhatsApp aktuell hierzu bietet, ist das Anlegen von Broadcast-Listen. Hätten wir diese Option realisiert, hätten wir uns gleichzeitig von der Idee des Gruppenchats verabschieden müssen. Doch eine reine 1:1-Kommunikation wollten wir nicht. Daher einigten wir uns gemeinsam auf das bereits beschriebene Verfahren.

Die Teilnahme

Um an dem Gruppenchat teilzunehmen, mussten die Interessenten lediglich unsere Nummer auf ihren Smartphones speichern und uns danach per WhatsApp eine kurze Nachricht hinterlassen. Wir fügten diese dann in unserem Gruppenchat hinzu. Gesagt, getan – binnen kurzer Zeit nach der Bekanntgabe meldeten sich die ersten Teilnehmer bei uns. Die Aktion konnte pünktlich starten.
Die genaue Durchführung unserer Kampagne erfahrt Ihr dann im zweiten Teil unserer Reihe. Außerdem erwarten Euch wertvolle Tipps, wie auch Ihr WhatsApp im Unternehmen nutzen könnt.

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