Im ersten Teil unseres Artikels zum perfekten Blogbeitrag habt Ihr Tipps und Tricks zum optimalen Aufbau Eures Blogbeitrags erhalten. Aber vor allem der Inhalt zählt: Deshalb geht es im zweiten Teil unseres Artikels über touristisches Bloggen vor allem darum, wie Ihr Euer Gedankengut in die richtige Form bringt und die Neugier der Leser mit Eurem Blogbeitrag weckt.

Tipp 6: Inhalte Eures Blogbeitrags

Wie der Unternehmer Caspar Coppetti schon sagte: „Mehrwert ist geil.“ Eure Headline gibt dem Leser ein Versprechen, welches er eingelöst wissen will. Deshalb gilt es zu bedenken: Wer ist Eure Zielgruppe und welche Bedürfnisse und Wünsche hat diese? Auf diese ungestellten Fragen muss Euer Blogbeitrag eine gewinnbringende Antwort liefern. Ob praktische Tipps oder Hintergrundinformationen, Anleitungen, Porträts, Inspirationen und Denkanstöße. Wen wollt Ihr erreichen? Wenn Ihr das wisst, könnt Ihr den Inhalt Eures Artikels schärfer umreissen und auf wirklich relevante Themen eingehen, die die Leser tatsächlich interessieren!

Für den Tourismussektor stehen für die Leser insbesondere folgende Fragen im Vordergrund:

  • Wie kann ich zu meiner Destination reisen?
  • Wann ist die beste Zeit, um zu dieser Destination zu verreisen?
  • Wo finde ich zentrale Anlaufpunkte, zB. die Touristeninformation, vor Ort?
  • Was kann ich wann und wo erleben?
  • Was muss ich an dieser Destination unbedingt erlebt haben?
  • Welche Erfahrungen haben andere Urlauber gemacht?
  • Welche Geheimtipps gibt es für meine Destination? (Restaurants, romantische Plätze, Aussichtsorte etc.)

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Lasst Eure Leser an Euren geschriebenen Erlebnissen wahrhaftig teilhaben. (Quelle Bild: Dariuss Sankowski)

Tipp 7: Stil & Sprache – vom guten Ton

Ob sachlich und informativ oder unterhaltsam und humorvoll: Euer Schreibstil sollte sich nicht nur an Euren Unternehmensrichtlinien, sondern vor allem an Eurer Zielgruppe orientieren. Sprecht Eure Leser direkt an, bleibt in der Ansprache jedoch stets einheitlich. Hebt relevante Wörter und Sätze visuell hervor, um das Augenmerk der User darauf zu lenken. Um eine gute Lesbarkeit zu garantieren, solltet Ihr unbedingt auf Rechtschreibung und Grammatik achten – Buchstabendreher, falsch gesetzte Kommata und fehlende Wörter vergraulen Eure Leser schnell und sei der Inhalt Eures Beitrags noch so gut! Im Tourismussektor ist es wichtig, Blogbeiträge gleichermaßen informativ wie auch unterhaltsam zu schreiben. Macht den Leser neugierig, verwendet aktive Verben und lasst sein Reiseziel vor seinem inneren Auge lebendig werden!

Tipp 8: Authentizität & Persönlichkeit Eures Blogbeitrags

Wenn Menschen sich mit ihren Fragen ans World Wide Web richten, unterscheiden sie bei den gefundenen Antworten zwischen „Tipps von Menschen“ und „Informationen aus dem Internet“. Persönlichkeit und Authentizität spielen gerade dann, wenn es um die schönste Auszeit des Jahres geht, eine enorme Bedeutung. Wenn Ihr zwischen all den anderen touristischen Unternehmensblogs auffallen wollt, gebt Euch eine persönliche Note. Stellt Euer Redaktionsteam mit Foto auf dem Blog vor und lasst die Mitarbeiter auch subjektive Eindrücke verarbeiten. Vermeidet Marketingsprache, auch wenn es um Eure Angebote und Produkte geht: Verpackt diese liebevoll und unauffällig als besonderen Reisetipp, als einmalige Gelegenheit oder einzigartige Chance, etwas Besonderes zu erleben.

Ihr wollt den Leser mit Eurem Blogbeitrag packen und durch den Bildschirm an den Ort des Geschehens holen? Dann vermittelt ihm das Gefühl, als wäre er just in diesem Moment an genau jenem Strand, von dem Ihr berichtet. Erweckt sein künftiges Reiseziel zum Leben und in ihm die Sehnsucht nach Erholung und Abenteuern. Je persönlicher Eure Tipps und Erzählungen, umso eher werdet Ihr die Leser für Euch gewinnen.

Tipp 9: Emotionen wecken mit Bildern und Medien

Ganz in diesem Sinne steht die Veranschaulichung Eurer Artikel. Ein aussagekräftiges Titelbild, das die Headline unterstreicht, erregt Aufmerksamkeit. Innerhalb des Artikels dienen weitere Medien zur Auflockerung. Ob Videos, Podcasts, Fotos oder Infografiken – die Visualisierung ist enorm wichtig und vor allem im Tourismusbereich unabdingbar! Steht Euch selbst kein eigenes Bildmaterial zur Verfügung, könnt Ihr dieses erwerben oder lizenzfrei nutzen. Vergesst nie, den Urheber zu benennen und gegebenenfalls auf die Lizenzart hinzuweisen. Nutzt Bilder und Videos, die das Geschriebene stimmungsvoll wiedergeben und das Fernweh in Euren Lesern hervorrufen: atemberaubende Landschaften, fremde Kulturen, fantastische Sehenswürdigkeiten, traditionelle Feste, kulinarische Entdeckungen und viele Eindrücke mehr lassen Eure Leser träumen.

Unterstreicht die Atmosphäre Eures Textes mit passenden Bildern und Medien. (Quelle Bild: Beata Ratuszniak)

Mit diesen Tipps rund ums touristische Bloggen sollte einem unternehmenseigenen Blog nichts mehr im Wege stehen. Werft stets einen Blick aus Perspektive Eurer Leser auf einen anstehenden Beitrag und überlegt Euch, welche Inhalte für sie von Nutzen sein werden. In diesem Sinne wünschen wir Euch gutes Gelingen. Ihr habt noch Fragen? Dann kontaktiert uns – wir beraten Euch gern!

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