Influencer-Kampagnen für den Point of Sale: Wie Marken digitale Aufmerksamkeit in Ladenbesuche verwandeln können
Jena, 8. September 2026 – Der stationäre Handel steht vor einem Widerspruch. Auf der einen Seite suchen viele Unternehmen nach Möglichkeiten, die Besucherfrequenz in ihren Filialen zu erhöhen. Auf der anderen Seite verbringen potenzielle Kundinnen und Kunden immer mehr Zeit auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube. Die Kaufentscheidung wird häufig getroffen, bevor ein Geschäft überhaupt betreten wird.
Influencer- und Creator-Kampagnen können einen wichtigen Beitrag dafür leisten, dass Filialen und ihre Mitarbeitenden Teil der Kaufentscheidung werden. Das Stichwort heißt: Vertrauen.
Social Media hat starken Einfluss auf den Einzelhandel
Viele Handelsunternehmen betrachten Social Media noch immer als Kommunikationsinstrument für Reichweite und Markenbekanntheit. Tatsächlich hat sich die Rolle der Plattformen verändert.
Wer heute einen Mobilfunkvertrag abschließt, eine neue Küche plant oder sich zu einem Produkt beraten lassen möchte, informiert sich häufig zunächst digital. Empfehlungen von Creators spielen dabei eine immer größere Rolle, weil sie Informationen verständlich, authentisch und alltagsnah vermitteln. Wer schaut sich kein Youtube-Video an, wenn er sich über die Vorzüge eines bestimmten Geräts informieren möchte?
Für Handelsunternehmen bedeutet das: Der erste Kontakt mit einer Marke findet oft nicht am Point of Sale statt, sondern auf dem Smartphone.
Warum Influencer-Kampagnen besonders gut für den Handel funktionieren
Der stationäre Handel verfügt über einen Vorteil, den viele reine Online-Anbieter nicht haben: Er bietet echte Menschen, echte Beratung und echte Erlebnisse. Genau diese Faktoren lassen sich über Creator sichtbar machen.
Anstatt lediglich Angebote zu kommunizieren, können Unternehmen zeigen, was Kundinnen und Kunden vor Ort erwartet. Mitarbeitende beantworten Fragen, erklären Produkte oder geben Einblicke in den Arbeitsalltag. Dadurch entsteht Vertrauen bereits vor dem Besuch einer Filiale.
Besonders erfolgreich sind dabei häufig Kampagnen, die nah an der Realität bleiben. Nutzer möchten keine Werbebroschüre im Videoformat sehen. Sie möchten verstehen, warum sich ein Besuch lohnt.
Wie mit Mitarbeitenden moderne POS-Kommunikation entsteht
In zahlreichen Unternehmen existieren bereits die besten Markenbotschafter. Sie arbeiten in den Filialen, beraten Kundinnen und Kunden täglich und verfügen über genau die Expertise, nach der Interessenten suchen. Sie gekonnt in die Kommunikation einzubinden, ist eine gute Möglichkeit um authentische Kommunikation für ein Unternehmen zu betreiben.
Ein gutes Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit zwischen Vodafone Deutschland und Somengo.
Seit mehreren Jahren begleitet Somengo die Social-Media-Kommunikation der Vodafone Shops auf TikTok und Instagram. Ziel ist es über Social-Media-Plattformen die Standorte als Anlaufstellen für Beratung, Service und Vertragsabschlüsse sichtbar zu machen.
Im Mittelpunkt stehen keine prominenten Influencer, sondern Mitarbeitende aus den Shops selbst. Sie werden zu glaubwürdigen Markenbotschaftern und geben Einblicke in ihre Arbeit, beantworten Fragen aus der Community und zeigen die menschliche Seite der Marke. Ergänzt werden die Corporate Influencer mittlerweile um extern recruitete Creator, die einen Perspektivwechsel ermöglichen. Sie stehen für den Blick des Shop-Besuchers und spiegeln reale Lebenssituationen der Zielgruppe.
Die erzielten Reichweiten, Interaktionen und die positiven Auswirkungen auf Vertrieb und Recruiting zeigen, welches Potenzial in diesem Ansatz steckt.
Wie Somengo Unternehmen dabei unterstützt
Erfolgreiche POS-Influencer-Kampagnen entstehen nicht zufällig. Sie benötigen eine klare Strategie, geschulte Creators, relevante Inhalte und eine kontinuierliche Erfolgsmessung.
Genau deshalb begleitet Somengo Unternehmen von der Konzeption bis zur Optimierung. Dazu gehören Strategieentwicklung, Creator- und Corporate-Influencer-Programme, Content-Produktion, Kampagnenmanagement, Paid Advertising sowie Analyse und Reporting.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Sichtbarkeit dazu beitragen kann, konkrete Unternehmensziele zu erreichen. Sei es mehr Besucherfrequenz, höhere Umsätze, stärkere Markenbindung oder erfolgreiches Recruiting.
Fazit
Influencer-Marketing ist für den stationären Handel längst mehr als ein Instrument zur Reichweitensteigerung.
Richtig eingesetzt verbindet es digitale Aufmerksamkeit mit realen Geschäftszielen. Es macht Standorte sichtbar, schafft Vertrauen und begleitet potenzielle Kundinnen und Kunden entlang ihrer gesamten Customer Journey.
Das Beispiel Vodafone zeigt, dass gerade authentische Corporate Influencer-Ansätze mit echten Menschen aus den Filialen einen spürbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten können.

Christin Höhne
COO
