Welche Änderungen hält der Februar für uns bereit? Neben neuen Konkurrenten für TikTok und WhatsApp, erscheinen erneut einige Features für mehr Sicherheit und ein größeres Wohlbefinden auf den einschlägigen Social Media Plattformen. Worum es dabei genau geht, erfahrt Ihr in unseren Social News aus dem Monat Februar.

Facebook

Welche Daten senden Websites an Facebook? Clear History sorgt für mehr Durchblick

Die Kontrolle über die eigenen Daten ist für Facebook nach wie vor ein wichtiges Thema. Das bereits 2018 angekündigte Tool „Clear History“ ist nach monatelanger Verspätung jetzt weltweit verfügbar und verspricht genau das. Mit dem Tool könnt Ihr einsehen, welche Website welche Daten an Facebook sendet, weil dort beispielsweise ein Facebook Pixel im Einsatz ist. Ihr könnt Euch die Historie dieser Daten anzeigen lassen und sie auch löschen. Zusätzlich habt Ihr die Möglichkeit, auf Facebook zu deaktivieren, dass diese Informationen gespeichert werden.

Community Management Tools im Test

Im Januar 2020 wurden von Facebook einige neue Tools vorgestellt, die das Community-Management transparenter machen und es erlauben, die Community-Standards um einige Regeln zu erweitern. Derzeit befinden sich diese Tools im Test für Live-Events im Gaming-Bereich. Doch auch für andere Bereiche würden die neuen Funktionen ein besseres Community-Management erlauben. Die Funktion besteht aus einer vorgegebenen Auswahl an Regeln, die über die normalen Community-Guidelines von Facebook hinaus gehen. Insgesamt gibt es vier neue Funktionen.

  1. Klare Standards – die Regeln werden sehr offensiv dargestellt und jeder, der kommentieren will, muss diesen zustimmen.
  2. Realtime-Moderation – wird ein Kommentar oder ein Nutzer entfernt, verschwindet dieser unmittelbar, auch ohne Reload, aus dem Stream.
  3. Transparente Moderation – Moderatoren können auswählen, warum ein Kommentar entfernt wurde und Nutzer erhalten Feedback darüber.
  4. Dashboard für Moderatoren mir Ressourcen, um Belästigung vorzubeugen, ihre Privatsphäre zu schützen und sicherzustellen, dass sich die Urheber sicher fühlen.

Ob und wann die Funktion für alle kommt, ist noch unklar.

Launcht Facebook bald einen Pinterest-Klon?

Mit „Hobbi“ veröffentlichte Facebook nun eine neue Foto- und Video-Plattform, auf der die User ihre Hobbies dokumentieren können. Auffällig ist die Ähnlichkeit zu Pinterest, jedoch bietet Hobbi mehr Möglichkeiten. Ihr könnt nicht nur Inhalte auf Pinnwänden organisieren, sondern auch Fotos und Videos Eurer Freizeitaktivitäten und DIY-Projekte hochladen und Themenkataloge anlegen. Zudem soll die App dazu dienen, den Fortschritt eines Projekts nachzuvollziehen. Ihr könnt also Eure Projekte von Anfang bis Ende mittels Fotos und Videos dokumentieren und später mit Freunden teilen. Die Social-Media-Funktionen sind dabei jedoch zweitrangig. Bis auf eine Funktion, mit der Videos erstellt und anschließend in einer externen App geteilt werden können, gibt es keine Social-Media-Komponenten. Derzeit ist Hobbi für iOS verfügbar, allerdings noch nicht in Deutschland.

Facebook erlaubt Politikern, mit Influencern zusammenzuarbeiten

Die Plattform überarbeitete ihre Richtlinien für politische Werbung und lässt zukünftig zu, dass Politiker mit gesponserten Posts für sich werben dürfen. Konkret handelt es sich dabei um sogenannte Meme Postings, die immer mehr an Bedeutung gewinnen. Zuvor war die Zusammenarbeit von Politikern und Influencern nicht erlaubt. Aufgekommen ist die Debatte, weil der Milliardär und US-Präsidentschaftskandidat Mike Bloomberg im Vorwahlkampf ein Schlupfloch nutzte und Influencer auf Instagram per Direct Message bat, ein Meme von ihm zu posten.

Reuters prüft jetzt Content auf Facebook und Instagram

Die renommierte und international tätige Nachrichtenagentur Reuters gibt an, eine eigene Initiative zum Fakten-Checking zu starten, mit der Content auf Facebook und Instagram geprüft werden soll. Die Initiative ist in Kooperation mit Facebooks Third Party Fact Checking Program entstanden. Zunächst wird Reuters Facebook im US-Markt unterstützen und prüfen, ob Inhalte auf den Plattformen Falschinformationen verbreiten. Dazu werden je zwei Fakten-Checker in Washington D.C. und Mexiko City arbeiten.

Creator Studio jetzt auch als Mobile App

Alle, die das Creator Studio nutzen, können dies nun auch in der mobilen Version tun. Die Creator Studio App bietet die gleichen Möglichkeiten wie die Desktop-Version. Ihr könnt Eure Inhalte verwalten und die Performance Eurer Aktivitäten tracken während Ihr Euch mit Eurer Zielgruppe verbindet. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Ihr dies nun auch vom Handy aus tun könnt. Die App ist nun für iOS und Android verfügbar.

Messenger und Facebook Lite jetzt auch im Dark Mode

Die Facebook App hatte als eine der wenigen Apps bisher noch keinen Dark Mode, und das obwohl das dunkle Layout bei den Nutzern sehr beliebt ist. Nun verfügen sowohl der Messenger als auch die Facebook Lite App über den Dark Mode. Ob auch für die reguläre Facebook App schon bald ein dunkler Modus kommt, ist noch nicht klar. Doch die neuesten Updates lassen durchaus darauf hoffen.

Instagram

Test: Emoji-Reaktionen in den Direktnachrichten

Kurz nachdem Twitter die Funktion veröffentlicht hatte, zieht nun auch Instagram nach – das Netzwerk testet derzeit Emoji-Reaktionen für die Direktnachrichten. Somit könnt Ihr wahrscheinlich schon bald mit sieben verschiedenen Emojis auf Direktnachrichten antworten.

Test: Trimmwerkzeug für Story-Videos

Ein neues Tool soll schon bald die Bearbeitung von Videos in Eurer Story erleichtern. Eine neue Option, die derzeit getestet wird, bietet Euch einen Slider, mit dem Ihr, ähnlich wie in anderen Video-Bearbeitungsprogrammen, Eure Videos in der Story zuschneiden könnt. Somit müsst Ihr nicht mehr auf Drittanbieter-Tools zurückgreifen, um Eure Videos zu bearbeiten. Noch ist nicht bekannt, wann die Funktion für alle ausgerollt wird, doch möglicherweise könnten schon Mitte März offizielle Updates zu diesem Tool kommen.

Neues Tool zeigt, mit welchen Accounts man am wenigsten interagiert

Mit zwei neuen Listen-Features könnt Ihr auf Instagram nun ganz leicht herausfinden, welche Accounts für Euch relevant sind und welche nicht. Unter Euren abonnierten Kanälen könnt Ihr einsehen, mit welchen Accounts ihr am wenigsten interagiert und welche Profile Euch am häufigsten im Feed angezeigt werden. Außerdem könnt Ihr Eure abonnierten Kanäle jetzt danach sortieren, seit wann Ihr diesen folgt. So bekommt Ihr einen besseren Überblick darüber, welche Kanäle Ihr abonniert habt und könnt Profilen, mit denen Ihr wenig interagiert entfolgen.

Geld verdienen mit IGTV – jetzt für Creator verfügbar

Instagram testet neue Wege für Creator, um Geld mit dem Content zu verdienen, den sie auf IGTV veröffentlichen. Dies funktioniert über kurze Werbespots, die während der Videos laufen. Creator, die mit IGTV Geld verdienen wollen, müssen sich an den Monetarisierungsrichtlinen der Plattform orientieren. Weitere Informationen sind noch nicht bekannt.

Auf Stories mit GIFs von Giphy antworten

iOS Nutzer können nun auf die Instagram Stories ihrer Freunde mit GIFs von Giphy reagieren. Dazu müsst Ihr nur im „Nachricht senden“-Feld ein Wort eintippen und ein GIF-Icon erscheint. Klickt Ihr dieses an, könnt Ihr aus einer Liste an GIFs und GIF-Stickern auswählen, die zu dem Wort passen, das Ihr eingegeben habt.

Drei neue Features für mehr Sicherheit

Anlässlich des „Safer Internet Day“, der am 11. Februar stattfand, rollt Instagram nun drei neue Features aus, die für mehr Sicherheit und Transparenz auf der Plattform sorgen sollen. Mit der Funktion „Support Requests“ könnt Ihr einsehen, welche Inhalte Ihr gemeldet habt und wie deren Status ist. Ihr findet das Feature in den Einstellungen. Mit einem Klick auf „Weitere Optionen“ könnt Ihr zusätzlich die Accounts, deren Inhalte Ihr gemeldet habt, stumm schalten, blockieren oder ihnen entfolgen. Seid Ihr mit der Entscheidung Instagrams nicht zufrieden, könnt Ihr unter „Request a Review“ eine erneute Prüfung veranlassen.

Eine weitere Funktion bietet Euch die Möglichkeit, Beschwerde gegen geblockte Accounts einzulegen. Dies war zuvor nur über das Hilfecenter möglich. Seid Ihr der Meinung, Euer Account verstößt nicht gegen die Instagram Richtlinien, müsst Ihr Eure E-Mail-Adresse, Euren Namen und eine Begründung angeben. Innerhalb von 24 Stunden solltet Ihr dann eine Antwort erhalten.

Die dritte Funktion erleichtert Euch das Vorgehen gegen Mobbing. In Zukunft könnt Ihr andere Nutzer für Euch sperren, wenn diese Euch belästigen oder beleidigen. Kommentiert dieser Nutzer Euren Content, erhaltet Ihr eine Nachricht. Der Kommentar ist dann nur für Euch sichtbar und Ihr könnt entscheiden, ob Ihr ihn ignorieren, zulassen oder löschen möchtet. Zudem wird Instagram verstärkt gegen beleidigende Sprache vorgehen. Postet jemand einen Kommentar oder eine Bildbeschreibung, die potenziell unangemessen ist, erhält der Nutzer eine Benachrichtigung, dass ähnliche Inhalte gemeldet wurden.

Instagram ruft also dazu auf, unangemessenen Content so schnell wie möglich zu melden. Jedoch löscht die Plattform nur Inhalte, die tatsächlich gegen die Richtlinien verstoßen. Meldet Ihr Inhalte mehrfach, führt das demnach nicht zwangsläufig zur Entfernung dieser.

Pinterest

Mit AR Lens Produkte direkt anprobieren

Mit „Try On“ präsentiert Pinterest ein neues AR Feature für die Pinterest Lens, das sich speziell an Unternehmen richtet. Zu Beginn steht die Beauty-Branche im Vordergrund, denn mit dem Tool könnt Ihr verschiedene Lippenstifte direkt über die Kamera in Lens ausprobieren. Nachdem Ihr die Lippenstifte getestet habt, könnt Ihr nach oben wischen, um das Produkt aufzurufen und dazugehörige Pins zu erhalten oder es für später speichern. Das Feature kann sowohl über die visuelle Suche als auch über passende Pins aufgerufen werden.

Pinterest_Try On

Quelle: futurebiz.de

Derzeit gibt es Pinterest Try On für Android und iOS nur in den USA. Mit einem VPN könnt Ihr das Feature aber bereits testen. Außerdem richtet sich die Funktion aktuell nur an Beauty-Marken. Zukünftig werden aber sicher weitere Einsatzfelder hinzukommen, sodass sie mehr Menschen und Marken für sich einsetzen können.

Twitter

Thread für Gesprächsverlauf jetzt für iOS

Um Konversationen auf der Plattform zu vereinfachen, rollt Twitter nun die Conversation Threads für iOS-Nutzer aus, die zuvor lange getestet wurden. Diese Threads sollen es Euch erleichtern, Konversationen auf Twitter zu folgen und in diese einzusteigen, da optisch leichter erkennbar ist, wer wem antwortet. Außerdem wird es leichter für Euch zu erkennen, wenn Personen denen Ihr folgt auf einen Tweet geantwortet haben. Auch für Android-Nutzer soll die Funktion bald zur Verfügung stehen.

Test: Neue Tweets zu alten hinzufügen

Wie Twitter CEO Jack Dorsey kürzlich verlauten ließ, wird das soziale Netzwerk wohl niemals einen Edit-Button für Tweets bekommen. Ein neues Feature soll Euch aber nun immerhin die Möglichkeit bieten, neue Tweets zu älteren hinzuzufügen. Derzeit befindet sich die Funktion noch im Test. Wann sie ausgerollt wird, ist noch unklar.

Bekommt Twitter Stories?

Gibt es vielleicht schon bald Twitter Stories? Oder bekommen wir nur neue Tools, um schönere Tweets zu kreieren? Zumindest hat das Netzwerk nun das Unternehmen Chroma Labs erworben, das für seine Layout-App für Stories und Fotos bekannt ist. Die Eingliederung des Unternehmens könnte also dazu führen, dass in Zukunft wesentlich mehr visueller Content auf Twitter geboten wird. Die Einführung einer Story-Funktion könnte Twitter auch für eine jüngere Zielgruppe interessanter machen. Nutzer, die die Chroma Stories-App auf ihrem Smartphone installiert haben, können diese weiterhin nutzen. Jedoch werden keine neuen Updates mehr durchgeführt.

Snapchat

Bitmoji TV jetzt für alle verfügbar

Eure Bitmoji-Avatare werden nun die Stars ihrer eigenen Full-Motion-Cartoon-Serie. Die episodischen Cartoons werden vom Snapchat-Team entworfen, aber Euer Bitmoji wird in jeder Geschichte auftauchen und verschiedene Abenteuer erleben. Die Funktion zielt darauf ab, das wachsende Interesse an kurzen, fernsehähnlichen Inhalten in Kombination mit der Popularität der Bitmojis zu nutzen. So soll Snapchat noch persönlicher und interaktiver werden. Die Serie wird in einem gesonderten Bitmoji TV-Bereich in der App verfügbar sein. Die erste Staffel wird zehn Episoden enthalten.

Großes Redesign im Test

Derzeit testet Snapchat ein großes Redesign, das die App nutzerfreundlicher machen könnte. Eine kleine Nutzerzahl hat bereits Zugriff auf das neue Design. Das sind die Änderungen:

  • Die Snap Map und die Snapchat Originals finden einen neuen Platz.
  • Die App testet Breaking News Headlines, die die Nachrichten von vertrauenswürdigen News-Quellen im Discover-Bereich anzeigen sollen.
  • Auf der neuen Navigationsleiste erscheinen fünf verschiedene Buttons. Neben dem Kameramodus, den Chats und der Discover-Seite erhalten auch die Snap Map und die Community nun einen eigenen Bereich sowie einen Button.
  • Vertrauenswürdige Publisher erhalten einen Platz auf der Discover-Seite. In Happening now sollen Nutzer stets ein Update zu aktuellen Begebenheiten bekommen.

Wann und ob überhaupt mit einem Rollout zu rechnen ist, ist nicht bekannt.

Test: Swipe up to call-Ads in den USA

Viele Unternehmen sind nach wie vor darauf angewiesen, telefonisch mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten. Deshalb hat Snapchat im letzten Jahr ein „Swipe Up to Call or Text“- Anzeigenformat eingeführt, das nun in den USA erscheint. Wenn Nutzer in einer Anzeige hochswipen, können sie dann nicht nur die Website besuchen oder eine App herunterladen, sondern zusätzlich das Unternehmen direkt per Anruf oder Nachricht kontaktieren. Um eine solche Anzeige zu erstellen, müssen Unternehmen nur eine Kampagne über Instant Create erstellen und die „Anrufe & Nachrichten“-Option auswählen.

YouTube

Ältere Desktop-Version wird eingestellt

Drei Jahre nachdem der neue Look für YouTube auf dem Desktop veröffentlicht wurde, der unter anderem Features wie den Dark Mode enthielt, wird die alte Desktop-Version eingestellt. Bisher konntet Ihr die Nutzung der neuen Version ablehnen und die alte weiterhin nutzen. Ab März bekommt Ihr, sofern Ihr noch die ältere Version nutzt eine Benachrichtigung, auf die neue Version umzustellen. Außerdem müsst Ihr möglicherweise Euren Browser aktualisieren, da die neue YouTube Version nicht mit älteren Browsern kompatibel ist.

TikTok

TikTok: Redesign á la Instagram?

Derzeit testet TikTok ein neues Profildesign, das dem von Konkurrent Instagram verdächtig ähnlich sieht. Die Profilinformationen werden nach links verschoben und die Profilbeschreibung bekommt mehr Raum. Dadurch gleicht sich das soziale Netzwerk optisch an Instagram an. Noch ist nicht klar, wann das Redesign ausgerollt wird.

TikTok_Redesign

Quelle: theverge.com

Wird Byte zur TikTok-Konkurrenz?

Als „The next big thing“ wurde die Kurzvideo-App Vine im Jahr 2012 betitelt. Mit dieser App konnten die Nutzer sechs Sekunden lange geloopte Filme mit ihren Followern teilen. Trotz des Erfolges der App wurde sie 2016 eingestellt und räumte das Feld für TikTok, damals noch Musica.ly – die dann so richtig durchstartete. Am 25. Januar erschien der Vine-Nachfolger Byte, der TikTok Konkurrenz machen soll. Mittelpunkt der App ist wie bei TikTok das Erstellen kurzer Loop-Videos. Nach einer Woche zählte die App bereits ca. 1,3 Millionen Downloads und erste Werbepartner sind bereits an Bord. Ob Byte tatsächlich ein ernsthafter Konkurrent für TikTok wird, bleibt wohl abzuwarten.

Neuer TikTok Kanal verspricht Tipps für mehr Sicherheit und Wohlbefinden

Auf dem neuen Account „TikTok Tips“ bekommen TikTok-Nutzer zukünftig Hinweise zu Sicherheit und Wohlbefinden in der App. Bekannte TikTok Influencer erklären beispielsweise, wie die Sicherheits-Tools der App funktionieren oder erinnern die Nutzer daran, sich auch einmal auszuloggen. Derzeit enthält die Funktion (noch) keine Tipps, wie Nutzer ihre Performance verbessern können.

TikTok führt „Elternaufsicht“ ein

Da TikTok besonders bei jungen Nutzern immer beliebter wird, soll ein neuer Family Safety Mode Eltern und Erziehungsberechtigten helfen, die App Experience ihrer Kinder über konkrete Einstellungen zu regulieren. Ist der Family Safety Mode aktiviert, bietet er drei übergeordnete Optionen für die Eltern:

  • Screen Time Management: Eltern können einstellen, wie lange die Kinder pro Tag bei TikTok unterwegs sein dürfen.
  • Direct Message Management: Eltern können Direct Messages ausstellen oder die Accounts verwalten, die diese senden.
  • Restricted Mode: Eltern können Content, der für die Kinder unangemessen sein könnte, in der App für die Accounts der Kinder blockieren.

Um das Feature zu nutzen, benötigen die Eltern einen eigenen TikTok-Account, den sie mit dem der Kinder verknüpfen können. Derzeit ist die Funktion in Großbritannien verfügbar, wird in den kommenden Wochen aber in weiteren Märkten ausgerollt.

TikTok testet Link zu Webseiten im Profil

Den Link in der Bio kennt man schon von Instagram. Bei TikTok gibt es eine solche Möglichkeit, als Unternehmen auf die eigene Website, eine Landing Page oder das Impressum zu verlinken, nicht. Das soll sich jetzt ändern. Derzeit wird die Funktion bereits getestet und die Anzahl der Accounts, die eine Verlinkung in ihrem Profil nutzen können, steigt an. Viele Unternehmen warten schon lange auf diese Funktion. Denn anders als bei Instagram gibt es auf TikTok keine Stories, in denen etwaige Links platziert werden können, wodurch die Bio die einzige Möglichkeit ist, einen Link zu setzen. Damit könnte die Funktion auf TikTok sogar noch wichtiger werden als auf Instagram.

Sonstiges

LinkedIn Updates 2020

Ende Januar gab LinkedIn bekannt, was die Nutzer in diesem Jahr erwartet. Das sind die neuen Features im Jahr 2020:

  • Die Retargeting-Funktionen werden ausgebaut (Video und Engagement)
  • Die Conversation Ad wird ausgerollt (Chatbot in Message Ads)
  • Produktseiten mit Reviews erscheinen
  • Neue Möglichkeiten für LinkedIn Live werden konzipiert
  • Bewerben von Events wird möglich
  • Stories kommen noch im Q1

Neue Emojis bringen mehr geschlechtsspezifische Optionen

2020 werden insgesamt 117 neue Emojis eingeführt. Darunter 62 komplett neue Emojis und 55 neue Geschlechts- und Hautfarben-Optionen. Damit bieten die neuen Emojis so viele verschiedene geschlechtsspezifische Optionen wie nie zuvor.

Emojis_2020

Quelle: wersm.com

WhatsApp erreicht zwei Milliarden Nutzer

Der Messenger hat einen neuen Meilenstein erreicht. Zwei Milliarden Menschen nutzen pro Monat aktiv WhatsApp. Zwar wird der Messenger häufiger in den westlichen Märkten verwendet, gewinnt aber auch in Entwicklungsmärkten weiterhin an Bedeutung. Das lässt darauf schließen, dass der Messaging-Dienst auch in Zukunft noch weiterwächst.

Wird Signal zur Konkurrenz für WhatsApp?

Mit der Messenger-App Signal soll jeder eine sichere Alternative zu WhatsApp nutzen können. Die App gilt als besonders sicher, denn sie ist frei für alle, ein von Spenden unterstütztes Projekt und ohne Werbung, Affiliate-Marketing und Tracking. WhatsApp-Mitbegründer Brian Acton will Signal nun massentauglich machen und investierte dafür 50 Millionen Dollar. Ob die App WhatsApp tatsächlich Konkurrenz machen kann?

WhatsApp Pay – erste Tests laufen

Schon länger arbeiten Facebook und WhatsApp daran, dass Nutzer über die Apps bezahlen können. Im November 2019 wurde Facebook-Pay als grundlegender Dienst angekündigt. In den USA kann man im Messenger schon lange Geld verschicken und nun wird es auch für WhatsApp konkreter. WhatsApp Pay wird nun in einer Testgruppe mit über zehn Millionen Menschen in Indien veröffentlicht. Wann die Funktion auch in Deutschland kommt, ist noch nicht klar.

Just another Bilionaires Club? Column als Social Network für „Reiche“

Milliardäre haben einen enormen Einfluss auf die amerikanische Gesellschaft. Auf dieser Grundlage baut das soziale Netzwerk „Column“ auf, das sich derzeit in der Entwicklung befindet. Column ist ein Vorschlag für eine „demokratisierte“ Version einer Social-Media-Plattform, auf der einflussreiche Personen ihre Gedanken an die Massen weitergeben, die sich für von ihnen organisierte Foren anmelden können. Um ihre eigenen Chat-Rooms zu erhalten, sponsern die Milliardäre als Gegenleistung das soziale Netzwerk. Ob das Konzept aufgeht, bleibt wohl abzuwarten.


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