Social News Im Monat August

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Die Social Akteure waren trotz Hitzewelle voller Tatendrang und spielten vergangenen Monat vor allem den Werbetreibenden auf Facebook und Pinterest in die Hände. Hier den Überblick zu behalten, fällt schwer. Deshalb haben wir Euch diese und weitere Neuerungen auf Facebook, Instagram, WhatsApp, YouTube und Co. in unseren Social News im Monat August zusammengefasst. Los geht’s mit Facebook:


FACEBOOK

Facebook ändert Video-Metriken

Auf Unternehmensseite steigt der Wunsch, die Wirkung von Videoanzeigen besser zu verstehen. Bisher wurden in den 3- sowie 10-Sekunden-Aufrufen auch die Sekunden gezählt, die sich der User wiederholt durch Zurückspulen angeschaut hat. Diese „wiederholten“ Sekunden fallen in den neuen Metriken raus. Hinzu kommen hingegen die „Video Plays“. Hier werden  die „Click to Play“- und „Autoplay“-Metriken zusammengeführt, um die Performance von Videos besser nachvollziehbar zu machen. Facebook verabschiedet sich hingegen von den 30-Sekunden-Videoviews sowie den Video-Percentage-Watched, da diese für viele Werbetreibenden bisher keine große Verwendung gefunden haben.

Will Facebook den Share- durch einen Messenger-Button ersetzen?

Wo vorher der ‚Share‘-Button war, soll bald der Messenger-Button stehen. Was sich heute noch in der Testphase befindet, wird möglicherweise bald Realität. Doch wieso ersetzt Facebook den vorhandenen Button durch einem Neuen? Der Hintergedanke ist klar: Facebook will die Kommunikation zwischen den Nutzern auf dem sozialen Netzwerk erhöhen. Zwar würden nicht mehr allzu viele geteilte Beiträge im Newsfeed erscheinen, jedoch wäre das Teilen zielgerichteter.

Neue Werbeformate für Spielemacher

Die Gaming-Szene wächst nicht nur auf YouTube – auch auf Facebook befinden sich viele Unterhaltungsunternehmen, für die es jedoch bisher keine passenden Ads gibt. Mit den neuen Ad Formaten soll sich das ändern. Um welche es geht, könnt Ihr hier nachlesen:

1. Playable Ads:

  • Mit den ‚Playable Ads‘ können Games vorab von Nutzern getestet und im Anschluss mit einem Klick heruntergeladen werden.
  • Der Schwerpunkt wird hier vorerst auf Spiele aus dem App-Store liegen.
  • Die Anwendung wird ausschließlich für Werbetreibende zur Verfügung gestellt.

2. Retention Optimisation:

  • Mithilfe der ‚Retention Optimisation‘ soll Spielentwicklern dabei geholfen werden, ihre Apps besser zu monetarisieren.
  • Das Ziel ist, diejenigen Nutzer mit Anzeigen zu erreichen, die sich am ehesten die App herunterladen würden.

3. Minimum ROAS Bidding:

  • ‚Minimum ROAS‘ ist ein zusätzliches Tool, mit dem Werbetreibende „Mindestausgaben“ festlegen können, um die Spieler/Nutzer zu finden, die am wahrscheinlichsten In-App-Käufe tätigen.

Updates für die Ads Manager App

Damit es Werbetreibende auf Facebook noch einfacher haben Anzeigen zu schalten, führt Facebook gleich fünf neue Tools in der Ad Manager App ein. Vorteilhaft ist hier definitiv, dass Werbetreibende nicht mehr auf externe Apps und Tools zurückgreifen müssen. Werbetreibenden sollten sich jedoch selbst ein Bild davon machen, ob die neuen Tools für die Erstellung von Anzeige ausreichend sind.

  • Templates: Enthalten sind hier Vorlagen mit diversen Stickern, Texten und weiteren Gadgets, die individuell personalisiert werden können.
  • Text Overlay: Mit dem Text Overlay können Test-Felder eingefügt werden, wobei Facebook gleichzeitig bei Überschreitung der maximalen Textgrenze eine Warnung herausgibt.
  • Image Cropper: Bilder zuschneiden kann man auch direkt auf dem Handy. Der Vorteil bei diesem Tool ist, dass Werbetreibenden direkt die Facebook Formate wie auf einem Tablet zur Auswahl präsentiert werden.
  • Filter: Mit diesem Update können verschiedene Filter für eine Anzeige ausgesucht und angewendet werden.
  • Sticker und Logos: Zusätzlich zu den bisher genannten Tools, bietet Facebook den Nutzern an, Sticker und Designelemente (wie beispielsweise das eigen Logo) in die Anzeige zu integrieren.

Facebook-Anzeigen mit neuem Ziel: WhatsApp

Nachdem die Verknüpfung zum Facebook Messenger sukzessive ausgebaut wurde, ist nun auch WhatsApp an der Reihe: Facebook News Feed-Anzeigen können bald auch mit dem Ziel WhatsApp geschaltet werden, wodurch ein (vordefinierter) Dialog mit dem Nutzer gestartet wird. Euer Unternehmen kann jedoch erst dann mit der Unterhaltung starten, nachdem Ihr eine Nachricht vom Nutzer empfangen habt. WhatsApp als Zielkanal eignet sich vor allem dann, wenn Ihr Support, einen Newsletter oder News-Abos anbieten wollt. Facebook versucht damit nun  auch Unternehmen und Marken stärkere und umfangreichere Kommunikationslösungen anzubieten.

Tweets werden nicht mehr automatisch auf Facebook gepostet

Das automatische Posten von Tweets auf Facebook ist nach einem Update der API nun nicht mehr möglich. Im Zuge der Aufräumarbeiten betrifft das ebenso knapp 60.000 weitere Apps. Ihr könnt es dennoch nicht lassen? Dann müsst Ihr fortan den Facebook Share Dialog (verfügbar für iOS und Android) nutzen oder auf konventionelle Formen des Teilens zurückgreifen.

Neues Seitendesign für lokale Unternehmen

Mit einem neuen Update stellt Facebook lokalen Unternehmen ein paar neue Features zur Verfügung. Der Sinn dahinter? Facebook will es dem Nutzer damit wesentlich leichter machen, sich mit Unternehmen zu verbinden. Unter dem neuen Update sollen Neuerungen auf lokale Unternehmen zukommen, mit denen:

  • …ein neues Seitendesign zur Verfügung gestellt wird. Das betrifft vor allem die Angaben zu den Öffnungszeiten, Preiskategorien oder Menüs, die mit dieser Neuerung mehr in den Vordergrund gerückt werden. Dazu gehört die Platzierung eines „Call to Action“-Buttons, mit dem man beispielsweise Reservierungen oder Bestellungen vornehmen oder eine App herunterladen kann.
  • …ein schnellerer Zugang zu Bewertungen des Unternehmens ermöglicht wird. Facebook weicht von dem Sternen-Ranking ab und schwenkt zum Zahlen-Ranking über, welches prominenter auf der Facebook Seite hervorgehoben wird.
  • …weitere lokale Unternehmen über die Facebook Seite eines Unternehmens leichter gefunden werden können. In dem neuen „Local“ Bereich werden nun die lokalen Unternehmen angezeigt, die sich zum einem in der Nähe befinden und zum anderen von Facebook-Freunden empfohlen wurden.

Natürlich richtet sich die Art des neuen Facebook Designs nach der Kategorie, die das jeweilige Unternehmen für sich ausgewählt hat. Insgesamt können Unternehmen zwischen zehn Vorlagen wählen, die je nach Art und Sinn der Seite auf das lokale Unternehmen abgestimmt sind. Unter der Registerkarte „Einstellungen und Seite bearbeiten“ im Business Manager können die Vorlagen ausgewählt und nähere Informationen eingeholt werden.

Multiplayer AR Games im Messenger

Mehr Spaß mit Facebook-Freunden im Messenger erhaltet Ihr bald dank eines neuen Updates.  Mit Multiplayer-AR-Spielen können sich nun Freunde gegenseitig herausfordern und zwischen zwei Spielen auswählen. Dabei soll es allerdings nicht bleiben – denn Facebook plant bereits weitere Einführungen von kleinen Multiplayer-AR-Games. Wann und ob Unternehmen hier mitmischen könne, bleibt allerdings noch offen.

Facebook-Multiplayer AR Games-Messenger

Quelle: wersm.com

Facebook will Videos interaktiver machen

Das Unternehmen Facebook übernimmt das US-Start-up Unternehmen Vidpresso, mit deren Hilfe Publisher die Videos interaktiver gestalten können. Dank des neuen Tools können parallel laufende Kommentarfunktionen, Umfragen, Live-Einspielungen usw. in das Video mit eingebunden werden. Wann allerdings das Tool zur Verfügung gestellt wird, bleibt abzuwarten.

Das Verfolgen von Breaking News wird einfacher

Um stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben, sorgt Facebook bald dafür, dass Nutzer durch einen Klick Updates einer ausgewählten Meldung durch eine Benachrichtigung erhalten. Diese verweist auf eine Seite, welche Euch alle zugehörigen Updates zur gewählten Meldung in einer chronologischen Reihenfolge bietet. Vergleichbar ist das mit einem Live-Ticker während eines Fußballspiels, bei dem man bei jeder Aktion eines Spielers eine Update zum aktuellen Spielstand erhält.

Autorisierungsprozess für US Seiten mit vielen Followern

Facebook geht weiter gegen gefälschte Seiten vor. Mit einer zusätzlichen Registrierung der Facebook-Seiten, die eine hohe Anzahl an Followern aufweisen, sollen die gefälschten Seiten ohne eine reale Person dahinter, deaktiviert werden. Alle betroffenen US Facebook-Seiten erhalten dementsprechend eine Benachrichtigung im Seitenmanager und werden zur Autorisierung aufgefordert. Geschieht diese nicht, wird das Posten oder Verwalten der Seite unmöglich. Was sich nun nach viel Aufwand anhört, ist im Grunde recht simpel gestaltet und erfordert nur wenige Minuten. Der Administrator bestätigt sein Konto mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung und seinem primären Länderstandort. Erst danach ist das Posten und Verwalten der Seite wieder möglich.

Facebook-Autorisierungsprozess

Quelle: wersm.com

Rollout von Story Highlights

Nach dem Start der Archiv Funktion für Facebook Stories rollt das Unternehmen nach und nach eine zusätzliche Funktion in diesem Bereich aus – die Story Highlights. Mithilfe dieses Features ist es Unternehmen und Privatnutzern möglich, ihre Stories auch dauerhaft im Feed zu speichern. Inwiefern die neue Funktion Zuspruch unter den Verwendern findet, bleibt letztlich eine Entscheidung der Facebook-Nutzer.


INSTAGRAM

IG TV kommt in den Feed

Bei IGTV experimentieren nicht nur die Nutzer, sondern auch Instagram selbst. Getestet wird aktuell eine Verbindung von IGTV zum Feed. Die Videos werden dann, ähnlich den Stories, in einzelnen Kacheln zwischen den Beiträgen angezeigt. Arbeitet das Netzwerk also intensiv daran, die eigene Prognose – nämlich, dass Stories (und damit einhergehend IGTV) den Feed langfristig ablösen werden – zu verwirklichen? Wichtiger ist, dass sich das Format überhaupt erst einmal etabliert, bevor es dem Feed an den Kragen geht. Aktuell wird das Format von Unternehmen noch recht zaghaft genutzt, was nicht stark verwundert, richtet es sich doch vorrangig an Creator und Influencer.

New In: Empfehlungen im Instagram Feed

Instagram bricht mit seinem Alleinstellungsmerkmal, wonach der Algorithmus lediglich Beiträge von Profilen, denen der Nutzer folgt, im Feed anzeigt. Aktuell werden Empfehlungen im Feed getestet, welche dem Beitragsschema bei Facebook ähneln. Der Unterschied: die Empfehlungen werden auf Instagram erst am Ende des Feeds angezeigt. Je nachdem, wie vielen Profilen ein Nutzer folgt, kann das also ein gewisses Zeitkontingent für das Scrollen beanspruchen. Für Unternehmen bietet das Feature die Chance, mehr relevante Nutzer zu erreichen. Aktuell regelt der Algorithmus automatisch, ob Eure Beiträge in den Empfehlungen erscheinen oder nicht. Wann das Feature ausgerollt wird, ist vom Testergebnis abhängig und noch nicht bekannt.

Instagram baut Direct Messenger mit Sprachnachrichten aus

Neben dem Versand von GIFs und dem Hochladen von Dateien soll künftig auch das Aufnehmen von Sprachnachrichten im Direct Messenger möglich sein. Da sich der Hinweis darauf bisher lediglich im Code der Android App verbirgt und Facebook sowie Instagram kein offizielles Statement dazu abgeben, bleibt die Funktion wohl vorerst ein nicht ganz so wohl gehütetes Geheimnis.

Neue Tools für mehr Sicherheit und Transparenz auf Instagram

Sicherheit ist nach wie vor ein großes Thema in den sozialen Netzwerken. Um diese zu gewährleisten, sollen große Instagram Konten mit vielen Followern künftig um einen Infobereich ergänzt werden. Damit sich Nutzer ein besseres Bild von dem Profil machen können, soll über den Menüpunkt „Über dieses Konto“ das Datum der Gründung, das Herkunftsland, gemeinsame Follower, Änderungen des Benutzernamens sowie aktive Anzeigen öffentlich sichtbar sein. Neben der vereinfachten Verifizierung, will Instagram den Login über Drittanbieter-Apps ermöglichen. Über die Zwei-Faktor-Authentifizierung könnt Ihr die App Authentifizierung wählen. Nach Zusendung eines sicheren Login-Codes über die App, könnt Ihr Euch wie gewohnt einloggen. Die Funktion befindet sich seit einigen Wochen im Rollout und wird demnächst global verfügbar sein.

Instagram-Pfofil-Information-App-Authentifizierung

Quelle: thomashutter.com


PINTEREST

Max. Width Promoted Videos Ads für alle

Die Video Ads auf Pinterest werden größer. Mit einer beinahe vierfachen Größe des bisherigen Videoformats will Pinterest Werbetreibenden eine größere Werbefläche bieten. In einigen bereits durchgeführten Studien des Unternehmens wurde festgestellt, dass das Sprichwort „größer ist immer besser“ hier genau zutreffend ist. Pinterest schlägt Werbetreibenden allerdings vor, selbst mit dem neuen Ad Format zu experimentieren und sich auszutesten. Vor allem folgende Tipps gibt das Unternehmen den Werbetreibenden mit auf den Weg:

  • Innerhalb der ersten Sekunden des Videos das Branding hinzufügen
  • Produktintegration in den Videos führt zu mehr Engagement der Nutzer
  • How To Videos werden durchschnittlich von Nutzern länger angesehen und haben eine starkes Potential in der Speicherliste zu landen
  • Die Videos sollten im Optimalfall kurz (zwischen sechs und zwanzig Sekunden) und einfach sein sowie einen roten Faden aufweisen

SNAPCHAT

Snapchat Storyteller Program für Influencer

Heute noch in der Testphase, morgen vielleicht Realität – Snapchat testet zurzeit eine neue Funktion namens „Snapchat Storytellers“, mit deren Hilfe Unternehmen sich leichter mit Influencern verbinden können. Diese Funktion könnte sich für Snapchat als ein großer Vorteil erweisen, da es den Werbetreibenden mehr Gründe bietet, in Anzeigen auf der Plattform zu investieren. Andererseits könnte es Influencer dazu ermutigen, mehr Inhalte auf Snapchat zu veröffentlichen.

Neue Lenses reagieren auf Sprache

Sprich „Love“ und lass dich überraschen, welchen Effekt die Lenses von Snapchat für dich bereithalten. Das soziale Netzwerk hat Lenses entwickelt, die auf ein gesagtes Wort mit einem bestimmten Effekt reagieren. Bei dem Wort „Love“ beispielsweise werden bei einem Selfie Herzen und eine melodische Untermalung eingespielt. Insgesamt gibt es bisher fünf dieser Lenses, welche auf die Worte „Hi“, „Love“, „Yes“, „No“ und „Wow“ reagieren.


YOUTUBE

Support von vertikalen Videos in der Web App

YouTube gab bekannt, dass Videos in der Web App fortan ohne schwarzen Balken wiedergegeben werden, sondern im tatsächlichen Videoseitenverhältnis an die Bildschirmgröße angepasst werden. Vor allem bei vertikalen Videos, welche nicht im Verhältnis 16:9 produziert wurden, wird sich das Update bemerkbar machen. Nutzer klagten jedoch über einen möglichen Qualitätsverlust sowie einen ungünstigen Beschnitt der Videos. Ob die Plattformbetreiber darauf eingehen werden, bleibt abzuwarten. Bis dahin könnt Ihr Euch selbst einen Überblick über die Anpassungen verschaffen:

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Quelle: wersm.com

Alles eine Frage der Zeit: YouTube launcht eigenes Story Format

Google will ein Stück vom Kuchen abbekommen und führt auf YouTube ein eigenes Story-Format ein. Einige Nutzer können die YouTube Stories bereits testen, die im Grunde genommen genauso umgesetzt wurden, wie die uns wohl bekannten Stories auf Instagram und Co. Angezeigt werden die Stories direkt auf der Startseite der App und haben ein Ablaufdatum von 24h. Die Stories werden allen Abonnenten des Kanals angezeigt und sind zudem im Profil des Kanals auch für alle anderen sichtbar. Bleibt abzuwarten, ob der Test erfolgreich ist und das Format global ausgerollt wird. Was wohl als nächstes kommt?

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Quelle: googlewatchblog.de

Mehr Non-skippable Ads geplant

Anbieter monetaisierbarer Inhalte dürften sich über das geplante Format freuen, denn hier stellt YouTube künftig den Non-Skippable Modus als Standard ein. Die bis zu 20-sekündigen Werbespots können dann nicht mehr vom Nutzer weggeklickt werden, es sei denn, die Funktion wird manuell vom Werbetreibenden aktiviert. Getestet wird, ob sich dadurch mehr Werbeeinnahmen erzielen lassen. YouTube plädiert dabei auf die Akzeptanz bzw. Toleranz der Nutzer gegenüber längerer Werbung, um sich im Gegenzug kostenlose Inhalte ansehen zu können.


WHATSAPP

Auch für “Große”: Die WhatsApp Business API

WhatsApp öffnete sich in der Vergangenheit immer weiter für Unternehmenskunden. Auch große Unternehmen sollen künftig davon profitieren, indem sie Zugriff auf die WhatsApp Business API erhalten, die einen ähnlichen Funktionsumfang wie die Facebook Messenger API bieten soll. Auch Werbung wird ab dem kommenden Jahr ein Thema sein. Diese soll jedoch eher außerhalb der privaten Chats  auftreten und lediglich im Status platziert werden können.

Sprach- und Videoanrufe jetzt auch in WhatsApp Gruppen

Mit der neuen Funktion können bis zu vier Gruppenmitglieder parallel via Sprach- oder Videoanruf miteinander kommunizieren. Nachdem eine Person den Anruf mit einem weiteren Kontakt gestartet hat, kann sie über den „Teilnehmer hinzufügen“-Button bis zu zwei weitere Kontakte ergänzen. Die Funktion befindet sich aktuell sowohl für iOS als auch für Android im Rollout.


LINKEDIN

LinkedIn wendet sich zum Guten, für Werbetreibende und Nutzer

In jüngster Vergangenheit hat LinkedIn an verschiedenen Stellen versucht, die Plattform für Werbetreibende und Nutzer attraktiver zu machen. Fangen wir beim Kampagnenmanager an. Hier können nun Kampagnen auf KPIs überwacht werden und eigene wichtige KPIs definiert werden. Auch die Ladezeit wurde maßgeblich verkürzt. Zusätzlich soll die UX verbessert werden. Und wie soll dies geschehen? Indem Nutzer längere Texte verfassen und Anhänge in Nachrichten einfügen können. Auch im Messaging Feature trumpft LinkedIn mit Emojis, @Mentions und Gruppenchats auf. Abgerundet wird die visuelle Komponente durch das Kopieren und Senden von Bildern im Messenger. Der Social Charakter der Plattform dürfte damit wohl stärker in den Vordergrund treten, als bislang.

Pro Tipp für Marketer: Wie wählt Ihr das passende Werbeformat auf LinkedIn aus?

Ob Sponsored Content, Sponsored InMail oder Display Ads – die Wahl des passenden Werbeformats auf LinkedIn gilt es natürlich auf Eure individuelle Strategie anzupassen. In ihrem Business Blog haben die Betreiber jüngst einen Guide veröffentlicht, in welchen sich für den ein oder andren unter Euch ein Blick lohnen könnte.


Ihr habt Feedback und erste Erfahrungen mit den einzelnen Neuerungen und Funktionen? Erzählt uns gern davon und stellt Fragen, sofern Ihr sie habt, per Mail an hallo@somengo.de oder über den Facebook Messenger.