5 Tipps für den Einsatz von AR für Unternehmen

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In unserem ersten Teil dieser Beitragsreihe haben wir bereits den aktuellen Stand der Augmented Reality Entwicklungen im Social Media Bereich erläutert. Wenngleich die momentanen Möglichkeiten noch begrenzt sind, möchten wir Euch bereits heute fünf wertvolle Tipps mit auf den Weg geben, die Euch dabei helfen sollen, den Einsatz der interessanten Technik als Chance für Euer Unternehmen zu sehen und den Umgang mit Ihr zu erleichtern.

5 Tipps für Euren Einstieg in die Augmented Reality Technologie

  1. Selektiert, in welchem Eurer Unternehmensbereiche AR sinnvoll ist
    AR kann auf zwei unterschiedliche Wege in einem Unternehmen zum Einsatz kommen: Zum einen als ein wertsteigernder Teil eines Produktes und zweitens, indem sie hilft, die Abläufe oder Vermarktungsprozesse zu verbessern bzw. zu vereinfachen. Besonders letzteres könnte für den Einsatz von AR in Social Media von Bedeutung sein. Beispiele gibt es hier viele, wie Ihr anhand der oberen Cases bereits sehen konntet. Showrooms und Produktdemonstrationen bieten faszinierende Kundenerlebnisse. Produkte lassen sich zudem in der reellen Zielumgebung anschauen. Im Nachkauf-Marketing kann die AR-Technologie beispielsweise durch Reparaturanleitungen Vorteile bieten. Der Einsatz ist auf die verschiedensten Bereiche individuell anwendbar. Macht Euch bewusst, wo in Eurem Unternehmen die neue Technologie sinnvoll eingesetzt werden kann.
  2. Berücksichtigt die Bedürfnisse Eurer Kunden
    Ihr solltet Euch außerdem darüber Gedanken machen, inwiefern die AR in Eurem geplanten Einsatzgebiet wirklich gewinnbringenden ist. Die Technik nur einzusetzen, um „dabei zu sein“, könnte im Nachhinein als zeitintensive Nutzlosigkeit abgetan werden. Ihr solltet also herausfinden, ob Eure Kunden der gesamten Thematik gegenüber überhaupt aufgeschlossen sind und ob ihnen der Einsatz einen speziellen Nutzen bringt – Stichwort: Zielgruppenanalyse. Erst, wenn die Bedürfnisse der Kunden im Mittelpunkt stehen, ist der Einsatz von Augmented Reality lohnenswert. Das digitale Auftragen von Kosmetikprodukten vereinfacht beispielsweise das Aussuchen des am besten passenden Produktes, das virtuelle Erleben von Reisezielen bietet einen Vorgeschmack auf die echte Reise und der imaginäre Aufbau von Möbeln im eigenen Wohnzimmer unterstützt die eigene Vorstellungskraft. Alle drei Beispiele sind letztendlich förderlich für den Handel. Je besser Ihr Eure Kunden kennt, umso profitabler kann die erweiterte Realität für Euch werden.
  3. Überlegt Euch konkrete Ziele
    Nur wer weiß, auf was er hinarbeiten möchte, kann im Nachhinein auch messbare Erfolge aufweisen. Überlegt Euch also im Voraus, was Ihr Euch durch den Einsatz von AR genau erhofft, sodass Ihr im Nachgang hinterfragen könnt, ob die gesetzten Ziele wirklich realistisch waren und umgestzt werden konnten. Das hilft euch bei der Aufstellung langfristiger Marketingziele.
  4. Bleibt hinsichtlich des technischen Fortschrittes up-to-date
    Augmented Reality ist auf dem Vormarsch. Die bisherigen Entwicklungen zeigen, dass derzeit grundsätzlich von einem großen Marktpotenzial hinsichtlich der Entwicklung von AR ausgegangen werden kann. Unklar bleibt dabei lediglich der Zeitpunkt des definitiven Marktdurchbruchs. Ihr solltet mit offenen Augen durch die Social-Media-Welt gehen, um etwaige Änderungen schnell und effizient zu Eurem Vorteil nutzen zu können.
  5. Beobachtet Eure Konkurrenz
    Selbiges gilt für Eure Konkurrenz. Andernfalls könntet Ihr die Chance versäumen, innovative Wege bei der Kundenansprache zu finden. Dies könnte im negativsten Fall dazu führen, Eure Zielgruppen auf Dauer zu verlieren.

Fazit

Wenngleich die soziale Medienlandschaft momentan vor allem durch Beta-Versionen charakterisiert ist, wird sich die neue AR-Technologie in den kommenden Monaten etablieren und ausbreiten. Benutzt man dann statt „Spielerei“ den Begriff „Unterhaltung“, so trifft man den Mehrwert von Augmented Reality Lenses deutlich besser. In diesem Sinne könnte AR dann für nahezu jedes Unternehmensfeld geeignet sein, solange es der eigenen Firmenphilosophie entspricht. Denn neben individuellen und produktabhängigen Vorteilen sind erhöhte Markenbekanntheit sowie Produkterinnerungen nahezu sicher. Momentan fehlt es gerade im B2B Bereich jedoch an geeigneten Case-Beispielen. Die weitere Entwicklung von AR bleibt also spannend!


Nun wünschen wir Euch erst einmal viel Spaß beim Erstellen Eurer eigenen Lenses und AR-Effekte! Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, könnt Ihr euch gerne unter: hallo@somengo.com melden.