Was bringt Euch Social Media? Die wichtigsten KPIs und was sie aussagen – Teil 2

Social-Media-KPIs-ROI-Engagement-Reichweite

Im ersten Teil unseres Blogbeitrages habt Ihr erfahren, warum KPIs (Key Performance Indicators) auch im Social Media Bereich wichtig sind und wie Ihr diese für Euer Unternehmen definieren könnt. Außerdem haben wir Euch die KPIs vorgestellt, die Euch helfen, das Engagement der eigenen Community zu steigern. In diesem Teil soll es um die Social Media KPIs gehen, mit denen Ihr die Reichweite oder die Conversion-Rate Eures Unternehmens messen und verbessern könnt.

Die wichtigsten KPIs für Reichweite und ROI

Reichweite – Die Reichweite zeigt, wie viele User Eure Message erreicht. Dafür benötigt Ihr die folgenden KPIs:
Follower: Auf Facebook heißen sie Fans, bei Instagram und Twitter werden sie Follower genannt: Gemeint sind die User, die Eurem Unternehmen oder Eurer Marke in den sozialen Netzwerken folgen und die Ihr potenziell mit Euren Posts erreichen könnt. Dabei solltet Ihr zwischen der organischen und der bezahlten Reichweite unterscheiden: Je mehr organische Fans Ihr habt, desto beliebter ist Euer Social-Media-Auftritt. Allerdings sagt die Zahl der Follower und Fans allein nichts über das Engagement Eurer Community aus.

Impressions: Hier erfahrt Ihr, wie oft Euer Post im Newsfeed oder der Timeline der Nutzer angezeigt wurde – entweder, weil diese Euch bereits folgen oder einer ihrer Freunde den Post geteilt hat. Allerdings sagt die Zahl nichts darüber aus, ob die User sich den Inhalt des Posts wirklich angesehen haben. Auch wenn dieser KPI insofern etwas wage ist, gilt: Je höher die Impressions, umso besser.

Share of Voice: Mit diesem KPI messt Ihr, wie oft Euer Unternehmen im Vergleich zu Mitbewerbern im Social Web erwähnt wird. Um eine Entwicklung erkennen zu können, solltet Ihr diesen KPI über einen längeren Zeitraum beobachten. Dabei ist es wichtig, die jeweiligen Plattformen einzeln zu betrachten, um besser differenzieren zu können.

Wer Social-Media-Accounts aufbaut, freut sich schnell über alle Likes und Shares sowie die steigenden Follower-Zahlen. Es ist ein gutes Gefühl, wenn Eurer Community offensichtlich Euren Content mag. Doch schließlich stellt sich die Frage, inwiefern Social Media zum Erreichen Eurer Unternehmensziele beiträgt und aus Followern Kunden werden.

ROI (Return of Investment) & Conversion Rate – Anhand dieser KPIs erkennt Ihr, ob sich die vielen Likes auch im Umsatz wiederfinden:
Traffic zur Website: Dieser KPI ist besonders wichtig, wenn Ihr wissen wollt, ob sich die Investition in Social Media wirklich auszahlt. Bei Google Analytics könnt Ihr einsehen, welcher Channel wie viele Conversions generiert. Hierbei seht ihr die Anzahl der Nutzer, die per Linkklick von sozialen Netzwerken auf Eure Unternehmenswebsite gelangt sind. Insofern könnt Ihr erkennen, welche Plattform sich am besten für Eure definierten Ziele auszahlt.

Die Click-through-Rate: Hier erkennt Ihr, aus wie vielen Views auch Klicks werden. Die Klickrate gibt an, wie viele Nutzer, die eine Anzeige gesehen haben, anschließend auch darauf klicken. Dafür könnt Ihr Tracking-URLs einsetzen.

Leadgenerierung: Es ist zwar schön, wenn Ihr viele Follower auf Instagram habt, die regelmäßig Eure Fotos liken. Aber wenn Ihr Leads generieren wollt, nützt Euch sicher vielmehr eine deutlich geringere Community auf LinkedIn, die dafür regelmäßig Leads generiert.

Social-Media-KPIs-ErfolgsmessungWie in anderen Marketing-Bereichen brauchen auch die Aktivitäten in Social Media Ziele, an denen Ihr den Erfolg messen könnt. Dabei lässt sich mit KPIs kontrollieren, wie sich Leads und Conversions entwickeln. Allerdings solltet Ihr beachten, dass Social Media vordergründig kein reiner Absatzkanal ist. An erster Stelle könnt Ihr Euer Image steigern, mit den Kunden in Dialog treten und den eigenen Bekanntheitsgrad erweitern. Daher sind die KPIs im Bereich Engagement und Reach besonders relevant. Aus der Datenmenge solltet Ihr aber keine vorläufigen Schlüsse ziehen, sondern Eure bisherige Entwicklung und die Konkurrenz mit in die Analyse einbeziehen. Außerdem solltet Ihr die KPIs über einen längeren Zeitraum beobachten, um valide Aussagen treffen zu können.

 

 


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