Unser Projekt „Somengo Cares“

Corporate Social Responsibility, kurz CSR, meint die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens und hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Auch wir bei der Somengo wollen uns noch stärker sozial und ökologisch engagieren und haben aus diesem Grund das Projekt „Somengo Cares“ ins Leben gerufen. Im Interview sprechen wir mit André Schmidt, Geschäftsführer der Somengo GmbH und Trainee Social Media Marketing Madlin über die Relevanz von CSR für Unternehmen und die Zukunftspläne im Rahmen des Projekts Somengo Cares.

Welche Rolle spielt CSR für Unternehmen im Allgemeinen und im speziellen natürlich für die Somengo als Unternehmen?

André: Ich bin der festen Überzeugung, dass CSR alle Unternehmen etwas angeht. Unabhängig von der jeweiligen Größe, besteht immer die Möglichkeit, etwas Gutes zu tun – sei es finanziell oder durch praktische Unterstützung. Die Somengo GmbH begleitet das gesamte Thema CSR bereits seit ihrer Gründung 2011. Regelmäßig haben wir soziale Projekte unterschiedlichster Art mit Geldspenden oder Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Besonders hervorheben kann man hier sicherlich die Stiftung Hodenkrebs, die sich der Sensibilisierung junger Menschen für diese Krankheit verschrieben hat, und den Tausendtaten e.V. hier aus Jena. Gerade mit dem Tausend Taten e.V. und seinen sehr engagierten Mitgliedern verbindet uns eine lange Geschichte. Hier haben wir uns vor allem für die Projekte Vorlesepaten und Paten für Demenz engagiert. Zwei von uns unterstützte Projekte sowie die Rolle von Social Media für Charity Organisationen stellen wir auch in unserem Podcast „Das Digitale Turmzimmer“ vor. Diesen könnt Ihr Euch gern auf Spotify anhören.

Wie ist die Idee zu Somengo Cares entstanden und worum geht es bei dem Projekt?

André: Die Idee, unsere bisherigen Aktivitäten zu konsolidieren und weiter auszubauen, begleitet uns schon seit längerer Zeit. Ende 2018 wurden die Gedanken aber konkret und wir steckten uns das Ziel, nicht nur in eine Richtung zu denken, sondern CSR breiter und nachhaltiger aufzustellen. Zudem engagieren sich viele Mitarbeiter bereits in ihrem privaten Umfeld sozial. Da lag der Gedanke sehr nah, Synergien zu bilden und mit der Schwungkraft des Unternehmens die Aktivitäten einzelner zu verstärken. Entsprechend wurde intern ein Projekt-Team gebildet, welches sich der Weiterentwicklung des CSR-Themas widmet. Verantwortlich hierfür ist unter anderem auch unsere Madlin.

Welche größeren und kleineren Projekte sind im Rahmen von Somengo Cares geplant?

Madlin: Das Projekt Somengo Cares denken wir über das gesamte Jahr und unterscheiden hierbei in zwei Themenfelder: Umweltschutz und soziales Engagement. Bei ersterem planen wir in der ersten Jahreshälfte eine Projektwoche, die sich zum einen aus einer Teamaktivität und zum anderen aus einem Weiterbildungsformat für die Mitarbeiter zusammensetzt. Was genau geplant ist, ist noch geheim und wird von uns Ende des ersten Quartals genauer kommuniziert werden. Zudem haben wir uns in diesem Rahmen als Ziel gesetzt, die Müll- und Abfallproduktion im Büro auf ein Minimum zu reduzieren. Im zweiten Feld, dem sozialen Engagement, haben wir unsere bestehende Partnerschaft mit dem Jenaer Tausendtaten eV intensiviert. Hier wird es stets in der zweiten Jahreshälfte eine Soziale Woche geben. Ziel ist es hier, ein bestimmtes Projekt des Vereins zu unterstützen. Auch dies wird wieder mit einer Informationsveranstaltung für das gesamte Unternehmen verbunden sein.

André: Im Rahmen der internen Aktivitäten versuchen wir außerdem, soweit möglich, auf nachhaltig handelnde Dienstleister zu setzen. Besonders wichtig sind uns dabei auch die internen Meetups, die zur Sensibilisierung aller Mitarbeiter für ein konkretes Thema dienen. Weiterhin werden wir natürlich auch in Zukunft mit einer Weihnachtsspende ein regionales Projekt unterstützen sowie den Jenaer Tierschutz fördern.

Wie wird die Initiative intern angenommen?

Madlin: Ganz geheim halten konnten wir das Projekt bis zur offiziellen internen Vorstellung natürlich nicht. Aus diesem Grund wusste das Team auch bereits, dass momentan an einer CSR-Initiative gearbeitet wird. Vorbehalte oder Skepsis gab es in Bezug darauf jedoch nie, im Gegenteil: Wir erhielten viel Zustimmung und das Team blickte mit einer gesunden Portion Neugier auf die weiteren Entwicklungen. Deshalb sind wir als Somengo-Cares-Projektgruppe auch gespannt darauf, wie die einzelnen Teilprojekte dann letztendlich in ihrer konkreten Umsetzung vom Team intern aufgenommen werden. Ein bedeutender Aspekt in allen Überlegungen war für uns hierbei vor allem das Miteinander. Auf den moralischen Zeigefinger oder strikte Forderungen haben wir deshalb von Beginn an bewusst verzichtet.

Was sind nun die nächsten Schritte?

André: Wir planen nun fleißig die beiden Themenwochen. Zudem sind wir derzeit dabei unsere internen Prozesse zu optimieren, sodass möglichst wenig Müll anfällt und wir auch die Papiernutzung auf ein Minimum reduzieren. All dies wird das Somengo Cares-Team die nächste Zeit gut auslasten. Was eventuell Kooperationen mit anderen Vereinen oder Initiativen betrifft, so sind wir hier natürlich offen. Wer Ideen hat, etwas nachhaltig auf die Beine zu stellen, der kann sich gern bei uns melden. Getreu dem Grundsatz „Gemeinsam mehr erreichen“ sind wir für neue Themen in Richtung CSR stets offen.

Madlin: Stellvertretend für die Somengo-Cares-Projektgruppe kann ich sagen, dass wir uns auf die weitere Arbeit im Zuge von Somengo Cares freuen. Nach der anfänglichen Ideenphase blicken wir nun auch voller Spannung auf die Konkretisierung und praktische Umsetzung der verschiedenen Teilprojekte. Für uns werden deshalb in den nächsten Schritten vor allem organisatorische Aspekte im Vordergrund der Arbeit stehen. Dabei behalten wir jedoch auch immer ein offenes Ohr für aktuelle Entwicklungen und Anregungen im Bereich CSR, denn soziale und ökologische Verantwortung endet ja nicht plötzlich, sondern ist auch immer ein fortlaufender Prozess, dem wir uns auch weiterhin gern widmen wollen.

Vielen Dank für das Interview! Wir sind gespannt, was im Rahmen von Somengo Cares in den nächsten Monaten auf uns zukommt.

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