Sind MeWe und Flipboard die Social Media Zukunft?

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Sind „MeWe“ und „Flipboard“ die sozialen Netzwerke der nächsten Generation? Vielen von Euch sind die beiden Plattformen womöglich noch unbekannt, andere schauen sich angesichts der gegenwärtigen Entwicklung der Social Media Landschaft bereits nach neuen Content Distributionskanälen um. Tendenziell ziehen sich Nutzer verstärkt in private Räume (wie Messenger oder Gruppen) zurück und die zunehmende Konsolidierung der großen Player macht es Unternehmen, aber auch Nutzern zunehmend schwerer, den Mehrwert einer bestimmten Plattform auszuloten. Hinzu kommen unzählige Nischen- und Special Interest Plattformen, welche versuchen, eben diese Mehrwerte zu bieten. Zwei davon nehmen wir heute etwas genauer unter die Lupe.

Zeit also, um über den Tellerrand bzw. in Nachbars Garten zu schauen. Zunächst die Fakten:

Was hat MeWe für Unternehmen zu bieten?

Fakt 1:
Die Aufmachung von „MeWe“ erinnert zunächst ein wenig an Facebook. Neben einem Feed gibt es auch hier Gruppen sowie eine Chat-Funktion. Zudem werden Datenschutzeinstellungen und die Kontrolle persönlicher Informationen in die Hände der Nutzer gelegt.

Fakt 2:
Neben der Eins-zu-Eins Kommunikation über Chats und Gruppen können Mitglieder auch Fotos, Videos, Sprachnachrichten, verschwindende Inhalte sowie E-Mails verschicken oder in der Cloud speichern.

Fakt 3:
„MeWe“ schützt die Nutzerdaten vor Tracking und Spionage, lässt also keinen Datenhandel zu. Ebenso unzulässig ist das Schalten oder posten werblicher Inhalte. Moment Mal, keine Werbung? Ja, Ihr habt richtig gelesen. Die Plattform bietet lediglich kostenpflichtige Erweiterungen sowie Zugänge für die Nutzung der Anwendung in Unternehmen an, nicht für sie. Hierfür wurde eigens „MeWePro“ ins Leben gerufen.

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Quelle: MeWe

Kommen wir nun zur Kurations-App Flipboard:

Fakt 1:
Als soziale Nachrichten Plattform liegt der Fokus von Flipboard auf dem Entdecken und Teilen von Artikeln, welche bereits auf anderen Sozialen oder Corporate Kanälen veröffentlicht wurden.

Fakt 2:
Nach dem Anlegen eines kostenlosen (Herausgeber-) Profils, könnt Ihr hier Flipboard-Magazine (https://youtube.com/watch?v=UVi-yPqvEDQ) als Erweiterung Eurer Website erstellen und hierüber mit Lesern weltweit Artikel, Videos und andere Magazine, die mit Eurer Website verlinkt sind, teilen.

Fakt 3:
Durch das Hinzufügen eines RRS-Feeds sowie die kontinuierlichen Pflege Eures Profils sollte Flipboard zufolge Euer Website Traffic spürbar steigen, da Leser per Klick auf Euren Flipboard Artikel direkt auf Eure Website weitergeleitet wird. Wie Nutzer Euren Inhalten folgen können und mehr über den Funktionsumfang der Anwendung findet Ihr auf dem Flipboard YouTube Kanal.

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Quelle: Flipboard


Sind MeWe und Flipboard eine bessere Alternative für Unternehmen als Facebook? Diese Frage beantworten wir Euch im zweiten Teil dieser Beitragsreihe. Wenn ihr Fragen oder Anregungen zum Thema habt, dann meldet Euch gern unter: hallo@somengo.com.