Nachdem wir uns im ersten Teil dieses Beitrages zum Thema Pinterest für Unternehmen mit allgemeinen Informationen, Vorteilen sowie Best Practice-Beispielen beschäftigt haben, gehen wir nun auf konkrete Tipps für Euren Pinterest-Erfolg.

Rahmenbedingungen schaffen

Zuerst einmal benötigt Ihr ein Unternehmenskonto damit Ihr u.a. die Funktionen Anzeigen und Analytics nutzen könnt. Zudem empfiehlt sich, Eure Webseite Pinterest-tauglich zu machen. Damit Eurer Logo bei allen Inhalten auftauchen, die von Eurer Webseite gepinnt werden, und um Analytics zu verbessern, könnt Ihr Eure Webseite verifizieren. Fügt Ihr einen „Merken“-Button zu Eurer Webseite hinzu, können sich User so Eure Inhalte unkompliziert auf Pinterest speichern. Dadurch schafft es mehr Content auf die Plattform, den Ihr einfach nachverfolgen könnt. Um Informationen zu Conversions und zum Verhalten von relevanten Nutzern zu erhalten, könnt Ihr den Pinterest-Tag installieren. Darüber hinaus ist es natürlich wichtig, dass Ihr nützliche, inspirierende und brillante Inhalte veröffentlicht, welche Pinnern einen Mehrwert bieten. Wenn Ihr es schafft sie zu begeistern, dann entsteht Interaktion und die Erreichbarkeit Eurer Zielgruppe wird erhöht.

Inhalte bewusst wählen

Neben dem qualitativ hochwertigen Content sind jedoch auch weitere Faktoren von Relevanz, um Aufmerksamkeit zu generieren. Wählt auffällige Bilder, die eine Geschichte erzählen oder Neugierde wecken und gleichzeitig ein einheitliches Unternehmensbild wiedergeben. Es hat sich bewährt nicht einfach nur Euer Produkt abzubilden, sondern dieses in Aktion zu zeigen. Stellt Euer Produkt bzw. Eure Dienstleistung in den Mittelpunkt und nutzt Bildmaterial, dass Eurer Marke gerecht wird und diese angemessen repräsentiert. Zusätzlich ist es ebenso empfehlenswert, Eurer Logo auf den Pins zu platzieren. Das erschafft Einheitlichkeit und verschafft Euch einen hohen Wiedererkennungswert. Auch Text-Overlays sind eine gute Variante Eure Pins zu gestalten, bei der Ihr eine kurze Botschaft über Eure Bilder legt. Eure Pins solltet Ihr im Hochformat mit dem Verhältnis 2:3 bzw. 1000 Pixel breit und 1500 Pixel hoch erstellen, damit sie komplett angezeigt und nicht beschnitten werden.

Was es noch zu beachten gilt

Für einen erfolgreichen Kanal solltet Ihr kontinuierlich Content veröffentlichen, die Frequenz der Pins ist für gewöhnlich deutlich höher als bei Instagram oder Facebook. Eure Inhalte könnt Ihr auch in einem Tool vorplanen und automatisch posten lassen. Da Pinterest als Suchmaschine fungiert ist die Verwendung von den passenden Keywords in Titel und Beschreibungen der Pins sehr wichtig, damit Eure Zielgruppe Euch finden kann. Falls Ihr Inhalt mit saisonalem Bezug posten wollt, wie Weihnachten oder Valentinstag, dann beachtet, dass Nutzer auf Pinterest teilweise Monate vorher beginnen sich solche Inspirationen zu merken, viel eher als in anderen Netzwerken.

Achtet auch darauf, dass es unterschiedliche Arten von Pins gibt, wie Ad-Pins oder Rich Pins. Letzteres sind eine spezielle Pin-Art, die zusätzliche Details bzw. Informationen zu Eurem Content anzeigt. Die sogenannten Produkt Rich Pins zeigen den Preis, die Verfügbarkeit und Webseite, auf der die abgebildeten Artikel erworben werden können, in Echtzeit an. Rezept Rich Pins präsentieren unterhalb des Bildes Informationen zu den Zutaten, Portionen und zur Zubereitungszeit. Details von einem journalistischen Artikel wie Überschrift, Autor und Story-Beschreibung werden in einem Artikel-Pin kurz für den Interessierten zusammengefasst.
Pinterest-Unternehmen-Best-Practice-Tipps-Somengo

Quelle: eigene Darstellung

Fazit

Wie Ihr nun erfahren habt, profitieren Unternehmen durchaus von den Möglichkeiten, die Pinterest ihnen bietet. Die Plattform schafft einen einfachen Zugang zu neugierigen und kaufbereiten Menschen, die auf der Suche nach Inspiration neue Produkte und Marken entdecken. Um diese zu überzeugen, punktet Ihr am besten mit kreativen, ansprechenden Bildern oder Textgrafiken, um Eure Produkte bzw. Dienstleitungen zu präsentieren.

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