Wir bleiben zu Hause – und nutzen Social Media mitunter häufiger als zuvor. Da ist es kaum verwunderlich, dass der April uns viele neue Funktionen für unsere liebsten Social-Media-Kanäle liefert. Allen voran gewinnen Live-Videos und Video-Anrufe besonders an Relevanz. Aber auch die neuen Story-Features können sich sehen lassen. Was sonst noch passiert ist, erfahrt Ihr in unseren Social News:

Facebook

Mehr live, weniger Events: Neue Prioritäten bei Facebook

Als Reaktion auf die Corona-Krise verschiebt Facebook seine Prioritäten bei der Produktentwicklung. Die Anzahl der angezeigten Veranstaltungen wurden bereits reduziert und die Mitarbeiter des Event-Teams unterstützen Produktentwickler, die aktuell mehr Hilfe benötigen. Besonders die Nutzung von Facebook Live hat seit Beginn des Jahres stark zugenommen. Als Reaktion darauf hat Facebook die Trinkgeld-Funktion ausgeweitet. Damit können Zuschauer den Streamenden direkt Geld für ihre Arbeit zukommen lassen. Außerdem könnt Ihr erstmals auch ohne ein Facebook-Konto Livestreams ansehen.

Facebook verpasst dem Video Publisher ein Update

Um das Veröffentlichen von Videos auf seiner Plattform flexibler zu gestalten, hat Facebook einige Updates für den Video Publisher gelauncht. Diese sollen Entwicklern leistungsstärkere Möglichkeiten zum Veröffentlichen, Organisieren und Vorantreiben von Inhalten bieten. Hierfür wurden zum einen die Video Playlists überarbeitet. Inhalte werden nun nach Thema oder Aktualität organisiert. Durch prominentere Vorschläge ähnlicher Inhalte werden Videos somit leichter entdeckt. Außerdem hat jedes Video eine URL, mit der Ihr es auf Facebook oder in anderen Apps teilen könnt. Playlists bieten sich vor allem dann an, wenn Eure Inhalte zwar thematisch zusammenhängen, aber unabhängig voneinander angeschaut werden können.

Eine zweite Funktion sind die Video-Serien. Durch das Veröffentlichen einer Serie können Zuschauer Videos über Facebook Watch, die Suche und den Newsfeed entdecken. Ihr könnt Eure Serien besser organisieren, indem Ihr Inhalte in Episoden einteilt. Dadurch werden diese in chronologischer Reihenfolge angezeigt. Zudem könnt Ihr Staffeln, Markenlogos oder Trailer hinzufügen. Serien machen dann Sinn, wenn Eure Inhalte thematisch aufeinander aufbauen und in einer bestimmten Reihenfolge angeschaut werden sollten.

Die dritte Funktion ermöglicht es Euch, bis zu 50 Videos auf einmal hochzuladen, zu verwalten und zu Playlists oder Serien hinzuzufügen – mit nur einem Klick. Das erspart Euch eine Menge Arbeit.

Messenger kommt auf den Desktop

Genau zum richtigen Zeitpunkt hat Facebook eine Messenger-App für Mac und Windows gelauncht, mit der Ihr den Messenger nun auch über den Desktop nutzen könnt, um mit Euren Followern, Freunden und Familien in Kontakt zu bleiben. Die Desktop-App beinhaltet dieselben Funktionen wie die mobile Version – nur auf einem größeren Bildschirm.

Corona-Seiteninfo für Unternehmen

Viele Unternehmen sind vom Lockdown unmittelbar betroffen und fragen sich, wie sie zeitweise Schließungen oder veränderte Serviceangebote am besten auf Facebook kommunizieren können. Deshalb hat Facebook zu diesem Zweck neue Optionen in den Seiteneinstellungen eingeführt. Unternehmen haben folgende Möglichkeiten:

  • Ihr könnt angeben, dass Euer Betrieb vorübergehend geschlossen ist oder mit anderen Angeboten weiterhin geöffnet hat.
  • Habt Ihr zweiteres ausgewählt, könnt Ihr im nächsten Schritt definieren, welche Angebote dies sind. Zur Auswahl stehen: Online-Services, Lieferservice und Abholung. Ihr könnt auch mehrere Optionen auswählen.
  • Trifft keine dieser Optionen zu, könnt Ihr alternativ auf einen Page Post verweisen, der weitere Informationen enthält und in der Seiteninfo abrufbar ist.

Derzeit findet Ihr die Funktion nur in der mobilen Version. Nutzer sehen die Informationen an verschiedenen Stellen – immer dort, wo sie normalerweise die Öffnungszeiten finden würden.

Neuer „Experimente“-Bereich soll beim Testen von Ads helfen

Schaltet Ihr regelmäßig Anzeigen auf Facebook, wisst Ihr, wie wichtig vorherige Tests sind. Mit „Experimente“, einem neuen Bereich im Ads Manager, möchte Facebook dies nun wesentlich einfacher gestalten. Dort wird Euch eine bessere Übersicht über alle möglichen Tests und deren Ergebnisse geliefert. Die angebotenen Features sind dabei nicht neu, sie wurden lediglich alle an einem Ort zusammengefasst. Obwohl keine neuen Funktionen hinzugefügt wurden, bietet Euch der „Experimente“-Bereich also dennoch eine deutliche Erleichterung für Eure Arbeit.

Mehr Insights über gesammelte Daten

Im ständigen Bemühen um Transparenz veröffentlichte Facebook weitere Informationen darüber, welche Nutzerinformationen das Unternehmen sammelt. In „Download Your Information“ könnt Ihr Einsicht in die gespeicherten Daten von Facebook und in „Download Your Data“ in die Daten von Instagram erhalten. Es wurden besonders Daten aus zwei Kategorien ergänzt:

  • Daten zu Interaktionen auf der Plattform: Beispiele hierfür sind Informationen, die Ihr selbst in Eurem Profil ergänzt sowie welche Beiträge Ihr liked oder welchen Accounts Ihr folgt.
  • Wie Empfehlungen entstehen: Facebook sammelt Daten darüber, welchen Content Ihr mögen könntet, um darauf aufbauend Empfehlungen im Feed auszuspielen. Wie diese Rückschlüsse funktionieren, erklärt Facebook in einem Video.

Unter Profil > Einstellungen > Sicherheit gelangt Ihr über den Punkt „Datenzugriff“ auf Eure Kontodaten. Dort sind alle derzeitigen Informationen einsehbar.

Quiet-Mode wird ausgerollt

Ihr verbringt derzeit deutlich mehr Zeit in den sozialen Netzwerken? Damit Ihr Eure Social Media-Nutzung besser überwachen und kontrollieren könnt, rollt Facebook einen Quiet Mode aus. Habt Ihr diesen aktiviert, werden keine Benachrichtigungen empfangen. Ihr könnt ihn direkt aktivieren oder bestimmte Zeiten festlegen, zu denen Ihr keine Benachrichtigungen erhalten möchtet. Eine Ausnahme bilden die Privatsphäre-Benachrichtigungen oder der Alarm, falls sich jemand in Euer Konto einloggt.

Auch der „Deine Zeit auf Facebook“-Bereich wurde überarbeitet. Dort erhaltet Ihr jetzt noch mehr Informationen zu der Zeit, die Ihr auf Facebook verbringt. Ihr könnt Wochenvergleiche und Veränderungen in der Uhrzeit einsehen. Außerdem könnt Ihr sehen, was Ihr zu welcher Zeit in der App gemacht habt (beispielsweise, was Ihr geliked oder kommentiert habt).

Neue Cross-Posting-Funktion von Facebook in den Instagram Feed

Von Instgram kennt man es schon länger – Beiträge landen mit nur einem Klick automatisch auch auf Facebook. Umgekehrt war das bisher nicht möglich. Die ersten Tests dieser Cross-Posting-Option laufen bereits. Damit ist es möglich, Posts direkt auf Facebook und Instagram zu veröffentlichen. Die einzige Voraussetzung ist, dass es sich dabei um ein Bild oder Video handelt, also Formate, die auch im organischen Instagram Feed existieren. Die Funktion wird nach und nach ausgerollt. Um sie zu nutzen, müsst Ihr Euer Facebook-Profil natürlich mit Instagram verknüpfen.

Mitgefühl zeigen mit neuen Reactions

Für Facebook und den Messenger wurden im Angesicht der aktuellen Lage zwei neue „Care“-Reaktionen veröffentlicht, mit denen Ihr auf Beiträge reagieren und Euer Mitgefühl mit von der Corona-Krise betroffenen Personen ausdrücken könnt. In Facebook besteht diese Reaktion aus einem Emoji, das ein Herz umarmt. Dieses wird zum bereits existierenden Set an Reaktionen hinzugefügt. Im Messenger kann man die normale Herz-Reaktion in ein lila, schlagendes Herz umwandeln.

Neue Maßnahmen gegen die Verbreitung von Fehlinformationen

Um die Verbreitung von Corona Fake News weiterhin einzuschränken, hat Facebook zwei neue Features eingeführt. Zunächst wird Nutzern, die Beiträge geteilt haben, die sich im Nachhinein als falsch herausstellten, ein Link im Newsfeed angezeigt, der auf offizielle Informationen weiterleitet. So sollen mögliche Missverständnisse geklärt werden. Außerdem wird ein neuer Abschnitt im COVID-19-Informationszentrum angeboten. In „Get the facts“ werden faktengeprüfte Artikel von Partnern hervorgehoben, die falsche Informationen über das Coronavirus entlarven.

Sind Stories bald für drei Tage sichtbar?

Das Grundprinzip des Story-Formats beruht auf seiner Vergänglichkeit. Nach 24 Stunden ist der Content, der dort gepostet wurde, nicht mehr sichtbar. Möglicherweise könnten Nutzer aber schon bald die Wahl haben, ob sie ihre Inhalte für 24 Stunden oder drei Tage online stellen wollen. Sollte die Funktion für Facebook kommen, ist es wahrscheinlich, dass sie kurz darauf auch für Instagram und WhatsApp ausgerollt wird. Ob diese verlängerte Zeitspanne sich auch positiv auf die Sichtbarkeit auswirkt, bleibt in dem Fall wohl abzuwarten. Eine offizielle Information, ob die Funktion ausgerollt wird, gibt es derzeit noch nicht.

Gruppenmitglieder für längere Zeit stummschalten

Bisher konnten Gruppen-Admins die Mitglieder ihrer Gruppe nur für maximal sieben Tage stummschalten. Diese Funktion wird nun um zwei Optionen erweitert: Zukünftig können Mitglieder auch für 14 oder 28 Tage stummgeschaltet werden. Sind Gruppenmitglieder stummgeschaltet, können sie die Inhalte, die gepostet werden, zwar noch sehen, jedoch nicht mit ihnen interagieren oder selbst posten. Nach und nach wird die Funktion für alle Gruppen ausgerollt.

Vorgefertigte Templates für optimierte Kundenkommunikation

Mit einer Reihe neuer Bilder können Unternehmen ihre Kunden über Facebook Online Shopping, Geschenkgutscheine, ihre Dankbarkeit oder den aktuellen Status während der ‚Corona‘ informieren. Dazu könnt Ihr vorgefertigte Templates aus fünf Kategorien auswählen und herunterladen:

  • Bestellungen aufgeben (Zeigt an, dass immer noch Bestellungen angenommen werden.)
  • Hinweise zu Online-Shopping-Optionen
  • Anregungen, das Unternehmen zu unterstützen (z.B. über Crowdfunding)
  • Hinweise auf die Option, Geschenkgutscheine zu kaufen
  • Bezeugung der Dankbarkeit gegenüber der Kundschaft

Außerdem könnt Ihr bei vielen Anfragen über den Messenger oder Instagram automatisierte Antworten einstellen. Facebook liefert vier Beispiele für Antworten, die Ihr übernehmen könnt. Damit will Facebook Unternehmen helfen, auch in der aktuellen Situation nah am Kunden zu bleiben.

Neuer „Live-Producer“

Auch für die derzeit besonders beliebten Live-Videos gibt es neue Funktionen. Der Live-Producer wurde überarbeitet und bietet nun einen vollwertigen Regieplatz für Facebook-Live-Produktionen. Ihr könnt:

  • Mehrere Kamerabilder einbinden und ausspielen (via Splitscreen oder PiP)
  • Live-Kommentare der Nutzer einblenden
  • Live-Abstimmungen durchführen
  • Andere Facebook-Nutzer zuschalten

Außerdem erhält der Live-Producer ein komplett überarbeitetes Interface, eine verbesserte Kommentarverwaltung und -moderation sowie Clippings. Mit diesen könnt Ihr kurze Abschnitte aus dem Stream direkt auf Facebook posten und müsst den Stream nicht unterbrechen. Auch die Integration von Grafiken soll deutlich einfacher werden. Der Live-Producer ist in der linken Menüleiste des Creator Studios als Unterpunkt der „Creative Tools“ verlinkt. Die neuen Funktionen werden Stück für Stück ausgerollt.

Konkurrenz für Twitch und YouTube: Facebook plant mobile Gaming-App

Auch Videospiele erfreuen sich in Zeiten der Quarantäne großer Beliebtheit. Aus diesem Grund veröffentlicht Facebook eine App, die dazu dient, Live-Gameplays zu erstellen und anzuschauen. Die App soll es auch für Amateur-Streamer einfacher machen, ihre Gameplays zu veröffentlichen – ohne Drittanbieter-Programme installieren zu müssen, wie es bei Twitch der Fall ist.

Messenger Rooms – Konkurrenz für Zoom?

Nachdem sich die Videocall-App Zoom in der Corona-Pandemie zu DER Plattform für Videokonferenzen gemausert hat, reagiert Facebook nun mit einem Feature, das der beliebten App erheblich Konkurrenz machen könnte. Messenger Rooms erlaubt es bis zu 50 Personen an einem gemeinsamen Meeting teilzunehmen. Es ist frei verfügbar für alle, hat keine zeitliche Begrenzung für Anrufe und Ihr benötigt für die Nutzung keinen Facebook-Account. Ihr könnt jeden dazu einladen – via Facebook, Instagram oder WhatsApp oder über einen teilbaren Link über andere Netzwerke. Chat-Räume können für bestimmte Personen geöffnet werden, sodass diese jederzeit in den Chat ein- und aussteigen können. Die aktiven Messenger Rooms werden oben in Eurem Newsfeed angezeigt.

Mehr Standort-Transparenz bei Seiten mit hoher Reichweite

In seinem Bestreben nach mehr Transparenz – besonders im Angesicht der bevorstehenden US-Wahlen – fügt Facebook neue Standortmarkierungen für einzelne Unternehmensprofile für Posts auf Facebook und Instagram hinzu. Damit lässt sich besser hervorheben, wo sich die Manager einer Seite oder eines Kontos hauptsächlich befinden. Diese Information soll den Nutzern helfen, besser zu verstehen, welche Intention der Verfasser eines Beitrags verfolgt.

Facebook_Seitentransparenz

Quelle: socialmediatoday.com

Test: Animierte Bilder in den Stories

Schon bald könnte es ein weiteres Tool geben, mit dem Ihr Eure Facebook Stories verschönern könnt. Mit der „Animate“-Option könnt Ihr statischen Bildern Bewegungen unterschiedlicher Art hinzufügen. Dafür gibt es vier verschiedene Animations-Modi:

  • Bounce
  • Schwenken
  • Hineinzoomen
  • Herauszoomen

In jedem dieser Modi gibt es außerdem zusätzliche Elemente, die die Darstellung noch einmal verändern können. So stehen für den „Bounce“-Modus drei verschiedene Varianten zur Verfügung und Ihr könnt die Richtung wählen, in die sich das Bild beim Schwenken bewegt. Je nach Wunsch könnt Ihr außerdem schneller oder langsamer hinein- oder herauszoomen. Derzeit wird die Funktion ausgiebig getestet.

Bitmoji-Kopie für Facebook gelauncht

Bereits im Juni letzten Jahres launchte Facebook die Avatare, ein Feature, das es Nutzern ermöglicht, virtuelle Versionen von sich selbst zu erstellen und anzupassen. Diese können dann in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden, beispielsweise als Sticker, in Chats oder Kommentaren. Die Avatare ähneln stark den Bitmojis, die man bereits seit längerem von Snapchat kennt. Bisher war das Feature nur in Australien und Neuseeland verfügbar, nun wird es auch für Nutzer in Europa ausgerollt.

Test: Bunte Profile und Hilfe-Sticker

Laut neuen Tests auf der Plattform könnten farbenfrohe Profile auf Facebook schon bald die Realität sein. Derzeit werden neue Layout-Optionen für die Nutzerprofile in der mobilen App getestet. Bei diesen soll sich die Hintergrundfarbe eines Accounts an die dominante Farbe im Profilbild anpassen.

Facebook_Bunte Profile

Quelle: onlinemarketing.de

Eine weitere Funktion, die sich im Test befindet, bietet der neue Story Kamera Modus, mit dem Nutzer in den Facebook Stories ihre Hilfe anbieten können. Personen, die diese benötigen, können dann einfach über den Sticker auf die Story antworten. Diese Funktion macht in der Corona-Krise Sinn, da Menschen, die sich in Quarantäne befinden so nach Hilfe fragen können. Auch bei Instagram wurden bereits Tests zu einem ähnlichen Kamera-Modus entdeckt.

Instagram

Mehr Videochat via Instagram?

Da sich Videoanrufe aktuell besonders großer Beliebtheit erfreuen, arbeitet nun auch Instagram an einem Button, der einen Videoanruf aus dem Direct Thread ermöglichen soll. So müsst Ihr einen Chat nicht erst öffnen, sondern könnt Nutzer direkt aus der Liste Eurer Chats aus anrufen. Die Funktion wird aktuell getestet. Ob das Feature tatsächlich eingeführt wird, ist jedoch noch unklar.

Instagram_Videochats

Quelle: onlinemarketing.de

Test: Animierte Selfie-Sticker für die Story

Offenbar wird derzeit erneut ein Feature für die Story getestet. Mit diesem können Nutzer animierte Selfie-Sticker zu ihrer Story hinzufügen und über das eigene Bild sogar noch ein Emoji-Frame legen können. Die Funktion würde eine weitere Möglichkeit bieten, die eigenen Stories zu individualisieren. Ob und wann sie ausgerollt wird, ist noch nicht klar.

Arbeit an neuem Filter für sensiblen Content

Social Media-Nutzer sind – besonders aktuell – einer großen Zahl an schlechten Nachrichten ausgesetzt. Deshalb arbeitet Instagram derzeit an einer Option, die es Nutzern ermöglicht, die Menge an sensiblen Inhalten, die sie sehen, zu verringern. Habt Ihr die Beschränkung aktiviert, seht Ihr weniger sensible Inhalte. Wir sind gespannt, wann diese Funktion ausgerollt wird.

Neues Layout für Stories im Test

Das Layout für die Stories könnte sich schon bald maßgeblich ändern. Möglicherweise werden diese schon bald in mehreren Reihen angezeigt, was einen deutlich größeren Fokus auf das Format legen würde. Ihr seht dann nicht mehr nur die ersten vier Stories beim Öffnen der App, sondern wesentlich mehr. Das würde für Unternehmen und Influencer bedeuten, dass sie mit ihren Stories potenziell mehr Menschen erreichen können. Wann und ob das neue Format ausgerollt wird, steht jedoch noch nicht fest.

Neue Insights zum optimalen Posting-Zeitpunkt

Je nach Ziel und Branche gibt es unterschiedliche Uhrzeiten, zu denen Ihr am besten auf Instagram posten solltet. Der Analytics-Tool-Anbieter Tailwind hat nach einer Untersuchung einen Report zu den besten Posting-Zeiten veröffentlich, der nach Branchen sortiert ist. 1.8 Millionen Posts wurden dafür von Januar bis März 2020 analysiert. Laut dem Report ist es am erfolgversprechendsten, mittwochs zu posten, sofern Ihr das Ziel habt, viele Kommentare zu erhalten. Likes lassen sich am besten samstags sammeln.

Instagram rüstet sein Sticker-Repertoire auf

Ähnlich wie die „Wir bleiben zu Hause“-Sticker für die Story bietet Instagram nun auch den „Danke“-Sticker an, mit dem Nutzer ihre Dankbarkeit gegenüber Personen und Institution in der Corona-Krise ausdrücken können. Alle Stories der Accounts denen Ihr folgt und welche diesen Sticker enthalten, werden in einer gemeinsamen Story am Anfang des Feeds gesammelt.

Nach den „Stay Home“- und „Danke“-Stickern veröffentlichte Instagram noch weitere Funktionen, um kleine Unternehmen zu unterstützen. Diese können nun in Stories und in ihrem Profil die neuen Sticker „Geschenkgutschein“, „Essen bestellen“ und „Spenden“ einfügen. So können Nutzer noch stärker dazu animiert werden, kleine und lokale Unternehmen zu unterstützen. Die Sticker sind aktuell in den USA und Kanada verfügbar und werden in den kommenden Wochen weltweit eingeführt.

Instagram_Sticker

Quelle: allfacebook.de

Auf TikTok spielen Challenges eine elementare Rolle – da ist es nicht verwunderlich, dass nun auch Instagram Interesse an dem Format zeigt, mit dem sich die Nutzeraktivität in die Höhe treiben lässt. Aktuell wird an einem Challenge-Sticker für die Stories gearbeitet. Bei diesem geht es darum, andere Personen für eine Challenge zu nominieren. Die Nominierung erfolgt durch die Markierung eines Accounts und die Person wird benachrichtigt. Wann und wie genau Challenges in Instagram integriert werden, bleibt abzuwarten.

Mit einer weiteren neuen Sticker-Option können Nutzer womöglich schon bald Unternehmensprofile, die sie gut finden, mit ihren Followern teilen. In der Story wird dann der Name des Unternehmens sowie die drei aktuellsten Posts angezeigt. Somit bietet das Feature eine weitere Möglichkeit, kleinen Unternehmen in Krisensituationen unter die Arme zu greifen. Genaue Informationen zu einem Launch sind noch nicht bekannt.

Live-Videos jetzt auch auf dem Desktop

Mit dem neuen Instagram-Feature könnt Ihr Euch Live-Übertragungen jetzt auch am Desktop ansehen. Bisher war das nur in der mobilen App möglich. Gerade längere Streams lassen sich besser und bequemer am PC ansehen als auf dem Smartphone Eingehende Kommentare der Zuschauer versperren auf dem Handy außerdem die Sicht auf das Video. Das ist auf dem Desktop nicht der Fall, da Kommentare in einem extra Fenster eingeblendet werden und Ihr eingehende Nachrichten auf dem Handy beantworten könnt.

Ihr wollt noch mehr zum Thema Instagram Live-Videos wissen? Dann ist dieser Artikel vielleicht etwas für Euch:

10 Fakten über Instagram Live

Updates für IGTV

Die separate IGTV App erhält ein neues Update, das sie attraktiver für Creator und Nutzer machen soll. Auf dem Homescreen ist nun ein bekannter Creator zu sehen, der basierend auf Euren Interessen ausgewählt wird. Außerdem gibt es einen neuen Discover Tab, in dem ebenfalls Top-Creator hervorgehoben werden. Ein weiteres neues Feature ist der „freihändig aufnehmen“-Modus, mit dem Ihr Videos aufnehmen und direkt hochladen könnt. Postet Ihr einen Link zu Eurem IGTV-Video in Eurer Story, werden nun die ersten 15 Sekunden des Videos als Preview angezeigt und es kann ein Swipe Up-Link hinterlegt werden. Zuvor war nur ein statisches Bild zu sehen.

Direct jetzt auch auf dem Desktop

Ab sofort könnt Ihr Eure Direktnachrichten auch in der Desktop-Version von Instagram ansehen und beantworten. Der Funktionsumfang ist ähnlich wie in der mobilen Version.

Test: Live-Streams parallel auf Facebook übertragen

Mit einer neuen Funktion könnt Ihr Eure Instagram Live Streams möglicherweise schon bald parallel auf Facebook übertragen und so wesentlich mehr Nutzer erreichen. Die Funktion wird derzeit noch getestet. Aktuell könnt Ihr Eure Facebook Streams nur speichern und später auf anderen Plattformen teilen.

Test: Kommentare pinnen und featuren

Ein weiteres Feature, an dem Instagram arbeitet, bietet die Möglichkeit, bestimmte Kommentare unter Posts fest zu pinnen. Das heißt, dass Unternehmen oder Influencer besonders wertvolle oder gute Kommentare nach vorn stellen können. Diskussionen lassen sich dadurch zum Beispiel noch gezielter steuern. Bei Instagram Live gibt es diese Funktion schon länger. Ob ein Launch stattfindet, ist unklar.

Instagram testet Facebook Pay in der App

Für Marken und Unternehmen könnte Instagram bald noch attraktiver werden. Die Plattform arbeitet nämlich an einer Integration von Facebook Pay. Mit dem Facebook-eigenen Bezahlsystem könnt Ihr bereits auf Facebook und im Messenger Zahlungen an Freunde, Ticketkäufe, Spenden oder In-Game-Einkäufe vornehmen. Nun soll das bald auch auf Instagram möglich sein.

Pinterest

Neue Features für Händler

Gleich vier neue Funktionen bietet Pinterest für Händler. Diese sollen helfen, besser auf Produkte aufmerksam zu machen und den Erfolg von Artikeln leichter zu messen. So könnten auch kleinere Unternehmen besser von Nutzern entdeckt werden. Darum geht’s:

  • Aktualisierungen der Katalog-Funktion sollen die Zeit von der Einspeisung in den Feed bis zur Erstellung von Produkt-Pins verkürzen. Außerdem werden einige neue Metriken geboten.
  • Dynamisches Retargeting ermöglicht es Händlern, noch mehr Nutzer zu erreichen, die sich zuvor bereits mit der Marke beschäftigt haben.
  • Verifizierte Händler erhalten ein blaues Häkchen und können sich so für eine verstärkte Verbreitung ihrer Produkte und Metriken wie dem Conversion Reporting qualifizieren.
  • Conversion Reportings bieten Händlern Einblicke in die Auswirkungen von Pinterest auf Website-Besuche, Zahlungen und Verkäufe.

Neue Shopping-Features

Auch für Shopper sollen bald diese neuen Funktionen verfügbar sein:

  • Kaufen über die Suche: Hier handelt es sich um einen neuen Bereich, in dem Produkte basierend auf den Ergebnissen zu bestimmten Suchbegriffen gekauft werden können.
  • Kaufen über eine Pinnwand: Ruft Ihr eine Pinnwand zu den Themen Mode oder Einrichten und Wohnen aufruft, gibt es nun einen Bereich, der kaufbare Produkte von diesen Pins anzeigt.
  • Kaufen über einen Pin
  • Styleguides: Sucht Ihr nach Einrichtungsthemen wie beispielsweise „Wohnzimmer“, werden Euch Styleguides zum Durchblättern mit Einrichtungsthemen in beliebten Stilen gezeigt.

Aktuell sind die Funktionen in den USA verfügbar. Weitere Länder sollen bald dazukommen.

Snapchat

Video-Chats, die Spaß machen – mit der Snap Camera

Video-Konferenzen gehören für viele von uns inzwischen zum Alltag. Um diese etwas spaßiger zu gestalten, gibt es nun die Snap Camera, mit der Ihr die beliebten Snapchat-Filter auch am PC nutzen könnt. Die Snap Camera funktioniert in allen gängigen Videochat-Apps.

Integration von Snapchat Stories in andere Apps

Im Snap Kit habt Ihr nun die Option, Eure Snapchat Stories auch in externe Apps zu integrieren. Entwickler können sich ab sofort für den Zugriff bewerben. Andere mobile Apps erhalten durch diese Funktion mehr Content und Snapchat mehr Sichtbarkeit. Das Story Kit ist in drei Bereiche unterteilt: App Stories, Community Stories API und die Publisher API. Die App Stories ermöglichen das Teilen von Stories in externen Apps. Mit der Community Stories API könnt Ihr öffentliche Stories in die Snapchat App integrieren. Die Publisher API richtet sich an Tool-Entwickler, die Snapchat Discover-Content erstellen.

Twitter

Werbung zu Corona teilweise erlaubt

Zunächst verbannte Twitter alle Anzeigen, die die Wörter „Coronavirus“ oder „COVID-19“ enthielten. Jetzt soll das Verbot für einige Advertiser gelockert werden. In besonderen Fällen sei es Werbetreibenden dann erlaubt, ihren Content auf der Plattform zu bewerben. Das ist dann der Fall, wenn es darum geht, Veränderungen im Unternehmen aufgrund der Corona-Krise oder unterstützende Maßnahmen für Mitarbeiter und Kunden zu kommunizieren. Bevor der Content veröffentlicht wird, wird er von Twitter geprüft. Unangemessene Anzeigen in Bezug auf das Coronavirus bleiben weiterhin verboten. Dazu zählen Inhalte, die Panik verbreiten, Fake News beinhalten oder Produkte anpreisen, die eine Heilung versprechen.

Ihr möchtet wissen, was es bei Werbeanzeigen in Social Media noch zu beachten gibt? Dann schaut doch mal in diesen Artikel:

Werbekennzeichnung in Social Media – Das müsst Ihr beachten

Test: Messenger-Fenster in der Web App

Neue Tests zeigen einen integrierten Messenger in der Twitter Web App, der stark an den von Facebook erinnert. In der Regel funktioniert der Austausch unter Twitter-Nutzern über die abgesetzten Tweets und die Kommentare darauf. Doch auch Direktnachrichten gibt es in dem Netzwerk, welche zukünftig eine höhere Präsenz erfahren könnten. Mit dem Feature können Nutzer direkt auf der Profilseite oder der Startseite nahtlos via Direktnachricht in den Chat einsteigen. Noch gibt es keine Bestätigung, dass die Funktion zeitnah eingeführt wird. Der Test deutet jedoch eine Möglichkeit an, wie sich die Direktnachrichten bei Twitter zukünftig weiterentwickeln könnten.

Test: Retweets und Kommentare zusammenfassen

Derzeit testet die Plattform ein neues Anzeigeformat für Retweets, das sowohl Retweets als auch Retweets mit Kommentaren in einer einzigen Gesamtzahl zusammenfasst. Bisher hat Twitter einen Retweet mit Kommentaren als eigenständigen Tweet betrachtet und somit nicht in die Gesamtzahl eingerechnet – was viele Twitter-Nutzer verärgerte. Aktuell wird das Feature für iOS getestet.

Twitter_Retweets

Quelle: socialmediatoday.com

Kommt bald eine „Not interested“-Seite?

Neben den Themen, denen Ihr folgt, könnt Ihr möglicherweise schon bald solche festlegen, an denen Ihr kein Interesse habt. Alle sozialen Netzwerke arbeiten kontinuierlich an einer Verfeinerung der Feeds für den User. Denn je mehr relevanter Content diesem angezeigt wird, desto länger bleibt er auf der Plattform. Bei Twitter könnte bald ein „Not interested“-Bereich dafür sorgen, dass die ausgespielten Inhalte als noch relevanter wahrgenommen werden. Mit dem Feature könnt Ihr konkrete Themen angeben, an denen Ihr kein Interesse habt und die Euch demnach nicht angezeigt werden sollen. Die Funktion befindet sich aktuell im Test.

YouTube

YouTube plant TikTok Konkurrenz

Besonders bei der Generation Z ist TikTok so beliebt wie kein anderes Netzwerk. Dies will YouTube nun unterwandern. Bis Ende des Jahres soll das neue Feature „Shorts“ entwickelt werden, über das Nutzer kurzformatige Videos teilen können. Shorts soll als Feed in die mobile App integriert werden. Außerdem hat das neue Feature einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Konkurrenten, die bereits versuchten, TikTok den Rang abzulaufen: Die Nutzer müssen nicht davon überzeugt werden, eine neue App herunterzuladen. Und Content-Anbieter, die bereits eine hohe Followerzahl auf YouTube haben, können ihre Follower mit nur einem Klick zu dem neuen Format migrieren.

Test: Skippen zwischen verschiedenen Sequenzen

Eine neue „Videokapitel“-Option könnte Euch schon bald ermöglichen, zu relevanten Stellen in YouTube-Videos zu springen. Die Wiedergabeleiste kann dann in variable Kapitellängen unterteilt werden, die wenn sie hervorgehoben sind, eine Beschreibung enthalten, worum es in diesem Abschnitt geht. Das könnte Euch helfen, für Euch relevanten Content schneller zu finden. Derzeit wird das Feature für Android und Desktop getestet.

TikTok

#HappyAtHome: Live! Motiviert zum zu Hause bleiben

Über eine Partnerschaft mit verschiedenen Creators und Prominenten hat TikTok eine Möglichkeit entwickelt, die Zeit zu Hause für die Nutzer spannender zu gestalten. Die Kampagne „#HappyAtHome: Live!“ bietet jede Woche ein neues Programm von unterschiedlichen Creators, welches zum Ziel hat, Leichtigkeit und Unterhaltung zu bieten, aber gleichzeitig die Wichtigkeit des zu Hause Bleibens zu vermitteln. Hierzu gibt es jeden Tag um 17 Uhr (PT) – also bei uns um 2 Uhr nachts – eine Live-Übertragung zu verschiedenen Themen wie „Motivation Monday“ oder „EduTok Thursday“. Es gibt noch keine Aussage darüber, wie lange die Initiative läuft. Es wird aber davon ausgegangen, dass sie mindesten so lange andauert, wie man zu Hause bleiben muss.

TikTok bringt Voiceover-Feature

Mit einem Voiceover-Feature erhaltet Ihr nun die Möglichkeit, Eure TikTok-Videos noch besser zu gestalten. Dazu könnt Ihr ein Video aufnehmen und in der Nachbearbeitung ein Voiceover aufnehmen, das Ihr über das Video legen könnt. Die Funktion ist bereits verfügbar.

Eltern bekommen mehr Kontrolle über die Aktivitäten ihrer Kinder

Da sich auf TikTok vermehrt sehr junge Nutzer aufhalten, sind Maßnahmen zum besseren Jugendschutz hier besonders relevant. Die neue Funktion „Family Pairing“ soll Eltern mehr Möglichkeiten bieten, die Aktivitäten ihrer Kinder zu regulieren und sie vor ungewollten Einflüssen und Bedrohungen zu schützen. Dazu können sie ihren Account mit dem ihrer Kinder verknüpfen und haben folgende Möglichkeiten:

  • Screen Time Management: Eltern können ein Zeitlimit für die App-Nutzung setzen.
  • Restricted Mode: Eltern können bestimmte Inhalte beschränken, die unangemessen sein könnten.
  • Eltern können einschränken, wer ihren Kindern Direktnachrichten schicken darf oder die Nachrichten-Funktion komplett deaktivieren.

Apropos Direktnachrichten:  Seit dem 30. April ist die Direktnachrichten-Funktion nur noch für Nutzer über 16 Jahre verfügbar. Jüngere Nutzer wurden seit dem 16. April über die Änderung informiert und konnten ihre Daten bis zum 30. April exportieren. Dies ist eine weitere Maßnahme, um die Nutzung von TikTok für minderjährige Nutzer sicherer zu machen.

Videos veröffentlichen und Analytics via Desktop

Besonders für Unternehmen dürfte diese Funktion von Vorteil sein: Ihr könnt nun auch über den Desktop auf Eure Analytics zugreifen und Videos hochladen. Der Anmelde-Button befindet sich nicht auf der Startseite, sondern auf der Trending-Page. Außerdem benötigt Ihr ein Pro-Konto, um Zugriff darauf zu erhalten. Die Umwandlung Eures Kontos in ein Pro-Konto ist derzeit kostenlos und über die Einstellungen aktivierbar.

„Small Gestures“ an Freunde versenden

Eine neue Funktion ermöglicht es Euch, kleine Gratis-Geschenke innerhalb der App an Eure Freunde zu verschicken. „Small Gestures“ heißt das Feature und ist ab sofort freigeschaltet. Die Angebote reichen von einer 90-Tage-Testversion von Adobe Premiere Rush bis zu einem Personal Training. Um Geschenke zu verschicken, müsst Ihr auf der Discover-Page nach „Small Gestures“ suchen und auf das Banner klicken. Dann gelangt Ihr zu einer Seite, von der Ihr das Angebot auswählen könnt. Bis zu dreimal könnt Ihr so Geschenke über die Privatnachrichten versenden. Die Bereitsteller der Angebote sichern sich so eine Promotion und TikTok testet aus, wie sich mit der Plattform Geld verdienen lässt.

Sonstiges

WhatsApp kämpft gegen Corona-Fake News

Facebook rollt für WhatsApp ein neues Feature aus, das beim Vorgehen gegen Verschwörungstheorien und Fake News zum Coronavirus helfen soll und arbeitet dafür eng mit der WHO zusammen. Die neue Funktion soll Nutzern helfen, Inhalte zu prüfen und so Fake News leichter zu erkennen. Tippt Ihr auf eine Nachricht, erscheint ein Fenster, in dem gefragt wird, ob die Nachricht mit Google gegengeprüft werden soll. So könnt Ihr einfach kurze Recherchen anstellen und die erhaltenen Informationen verifizieren. Die Erweiterung wird zeitnah für alle Nutzer ausgerollt.

WhatsApp will die Teilnehmerzahl für Videoanrufe erhöhen

Für Gruppenanrufe, die in der Corona-Pandemie immer wichtiger werden, ist WhatsApp derzeit noch keine echte Alternative, da aktuell nur vier Personen an einem Videoanruf teilnehmen können. Das soll sich nun ändern. Der Messenger will das Limit für Teilnehmer bald erhöhen. Wie viele Personen dann an einem Gruppenanruf teilnehmen können, ist aber noch nicht klar.

WhatsApp: „Together at Home“-Sticker

In Zusammenarbeit mit der WHO hat WhatsApp ein neues Sticker-Pack veröffentlicht, das bei der Verbreitung wichtiger Gesundheits-Nachrichten helfen soll. Die Sticker sollen unterhalten, bilden und helfen, sich auch über Landes- und Sprachbarrieren hinweg über die aktuelle Situation auszutauschen und sind bereits in der App verfügbar.

WhatsApp_Sticker

Quelle: socialmediatoday.com

LinkedIn arbeitet an Broadcast-Link für Live-Events

Digitale Events lassen sich bei LinkedIn dank eines Broadcast-Links womöglich bald noch besser promoten. Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich die Zahl der Online-Events in wenigen Wochen deutlich erhöht. Wer ein Event bei LinkedIn erstellt, könnte schon bald einen Broadcast-Link während der Event-Kreation anlegen. Dieser kann dann mit Nutzern und direkt im Feed geteilt werden, um Teilnehmer für das Event zu generieren. Obwohl die Änderung noch nicht bestätigt ist, könnte sie schon bald für LinkedIn-Nutzer verfügbar sein.

Test: Umfragen für den LinkedIn Feed

Ein neues Feature soll das Engagement der Nutzer auf der Plattform erhöhen. Derzeit arbeitet LinkedIn an neuen Umfrageoptionen, mit denen Ihr Eure Follower besser kennenlernen, Meinungen einholen oder Abstimmungen durchführen könnt. Damit lassen sich eigene Umfragen veröffentlichen und bis zu vier mögliche Antworten zur Auswahl anbieten. Die Zeichen des Posts sind auf maximal 140 Zeichen beschränkt, die Antwortmöglichkeiten auf maximal 30. Die Dauer der Umfrage kann individuell festgelegt werden. Das neue Feature kann sowohl in der App als auch am Desktop verwendet werden und steht auch in LinkedIn-Gruppen zur Verfügung.


Ihr habt Fragen zu den einzelnen Neuerungen und Funktionen? Erzählt uns, was Ihr auf dem Herzen habt gern per Mail an hallo@somengo.de oder über den Facebook Messenger.

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