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Instagram Shopping nun auch in Reels verfügbar

Die Facebook Updates im Januar

2020 war für den Social Commerce ein wichtiges Jahr. Facebook und Instagram rollten diverse Shopping-Funktionen für ihre Plattformen aus. Ab sofort können Creator Produkte in Reels taggen und Nutzer/innen so zum Kauf anregen. Dabei werden die User entweder auf die jeweilige Website des Verkäufers weitergeleitet oder sie können direkt in der App bezahlen. Bis Ende des Jahres 2020 verlangte Instagram keine Gebühren für die In-App-Payments, um Unternehmen während der Corona-Pandemie zu unterstützen. Wie Creator und Unternehmen die neue Reels-Shopping-Funktion für sich nutzen, bleibt abzuwarten. Weitere wichtige Updates in der Facebook-Familie haben wir hier für Euch zusammengefasst.

Facebook bringt Seite für soziales Engagement heraus

Mit „Social Good for Business“ hat Facebook eine neue Seite gelauncht. Dort können sich Unternehmen informieren, wie sie sich über Facebook und Instagram sozial engagieren können. Facebook hebt drei Möglichkeiten besonders hervor:

  1. Nutzung von Fundraisern: Diese sind laut Facebook ein guter Weg, um Follower zum Spenden zu motivieren. Hierfür stellt die Plattform mehrere Tools zur Verfügung, wie einen Spenden-Button für Facebook und Instagram Live sowie Fundraiser- und Spenden-Sticker für Facebook und Instagram Stories.
  2. Steigerung der Brand Awareness, Spenden von Teilen des Erwerbs oder simple Kommunikation mit Kund/innen über eine soziale Angelegenheit
  3. Soziale Aktivität an besonderen Zeitpunkten über das Jahr, wie beispielsweise Pride Month, Ramadan oder bestimmte Gedenk- und Aktionstage.

Soziales Engagement ist sicher nicht Facebooks primäre Mission und die Business-Perspektive steht auch bei Angeboten wie diesem im Vordergrund. Dennoch kann die Seite „Social Good for Business“ eine hilfreiche Ressource für Unternehmen sein, die sich für soziale Zwecke einsetzen möchten. Denn ein Unternehmen mit klaren Werten kann bei Kund/innen punkten. Besonders der Generation Z ist gesellschaftliches Engagement wichtig.

Spark AR Galerie für Creator

Spark AR und die damit verbundenen AR-Effekte sind derzeit hoch im Kurs. Deshalb können sich Creator von AR-Effekten nun noch besser präsentieren: In der Spark AR Galerie. Diese ist Bestandteil der Spark AR Hub. In der neuen Galerie können Creator ihre Effekte nun prominenter präsentieren und ein eigenes Portfolio anlegen.

Screenshot der Facebook Spark AR Galerie

Quelle: facebook.com/sparkarhub/gallery/

In verschiedenen Kategorien findet Ihr Effekte und Creator zu speziellen Themen. So gibt es beispielsweise einen extra Bereich für Creator, deren Effekte besonders erfolgreich in Instagram Reels sind. Ruft man ein Creator-Profil auf, sieht man alle öffentlichen Effekte angezeigt. Zusätzlich gibt es einen kurze Vorstellung der Creator und eine Verlinkung zu Instagram. Sämtliche Effekte erhalten eine Videovorschau und sind verlinkt. In vielen Creator Portfolios wird eine direkte Kontaktmöglichkeit kommuniziert. Ansonsten ist die Verlinkung zu Instagram der Weg, Kontakt herzustellen und sich über mögliche Optionen einer Zusammenarbeit auszutauschen. Für Marken und Unternehmen ist die Galerie nicht nur eine Möglichkeit, um Creator für eine mögliche Zusammenarbeit zu entdecken, sondern dient auch als Inspirationsquelle.

Facebook pausiert bestimmte Anzeigen, Targeting-Optionen und Reportings

Aufgrund neuer Datenschutzbestimmungen in Europa pausiert Facebook einige Nachrichtenkampagnen. Seit Anfang Dezember sind bestimmte Anzeigen, Targeting-Optionen und Performance Reporting-Aspekte nicht mehr verfügbar. Vorübergehend werden alle Conversions und Leads im Rahmen des Ziels „Nachrichten“, „Traffic“ oder „Conversions“ nicht mehr ausgeliefert. Außerdem wird die Nachrichtenvorlage zur Leadgenerierung und gesponserte Nachrichten für Europa pausiert.

Facebook bietet aber auf seiner Facebook-Business-Seite Ersatzlösungen an, wie Kunden trotzdem Click-to-Message-Ads schalten können. Einerseits kann die Link-Klick-Optimierung anstelle der Nachrichten- beziehungsweise Leads-Optimierungen verwendet werden. Andererseits kann die Vorlage „Unterhaltungen beginnen“ statt der Vorlage „Leadgenerierung“ verwendet werden. Historische Daten bleiben weiter in Werbeanzeigenberichten für Standorte in und außerhalb von Europa verfügbar, aber bestimmte Kennzahlen werden für Unternehmen mit Sitz in Europa nicht mehr erfasst und gemeldet. Die Umstellung kann damit auch für außereuropäische Unternehmen eine Herausforderung darstellen, nämlich dann, wenn sie Nachrichtenkampagnen mit Bezug auf die außereuropäischen Standorte schalten. Dann kann auch hier der Werbeanzeigenbericht unvollständige Daten enthalten und der Werbeanzeigenmanager und die Seiten-Insights nur unvollständige Kennzahlen ausliefern.

A/B Tests für organische Video-Posts

Facebook hat nun begonnen, für einige Seiten eine A/B Test-Möglichkeit für organische Video-Posts zu veröffentlichen. Als Content Produzent könnt Ihr im Facebook Creator Studio einen Video-Post in verschiedenen Versionen anlegen. Variationen können fast alle Aspekte des Videos betreffen. Für den Test kann gewählt werden auf welches Ziel (Video-Views, Interaktionen, etc.) getestet wird. Der Gewinner des Tests nach einem voreingestelltem Zeitraum wird von Facebook ermittelt. Die weitere Ausspielung des Videos erfolgt dann nur noch in der Gewinnerversion. Zu finden ist der Test im Creator Studio unter Content-Sammlung > Beiträge testen. Beim Anlegen des Tests könnt Ihr ein Ziel und einen Testzeitraum auswählen. Als Ziele stehen zur Verfügung:

  • Kommentare
  • Geteilte Inhalte
  • 1-minütige Videoaufrufe
  • Reaktionen
  • Erreichte Personen
  • Link-Klicks

Bei der Test-Laufzeit habt Ihr folgende Optionen:

  • 10 Minuten
  • 30 Minuten
  • 1 Stunde
  • 3 Stunden
  • 24 Stunden (Höchstlaufzeit, der Test kann vorab beendet werden)

Bis zu vier verschiedene Varianten eines Videos könnt Ihr für den Test auswählen. Auch bei den Variationsmöglichkeiten findet Ihr eine große Auswahl. Sie umfassen unter anderem verschiedene Versionen von:

  • Video
  • Teaser
  • Thumbnail
  • Untertiteln
  • 360 Grad-Version
  • Umfragen
  • Playlists

Für einen sinnvollen A/B-Test solltet Ihr Euch auf zwei Parameter beschränken. Nachdem der Test abgelaufen ist, erhaltet Ihr von Facebook eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse. Für die weitere Auslieferung der Siegervariante müsst Ihr nichts weiter tun – das übernimmt Facebook automatisch. Die Funktion wird derzeit ausgerollt.

WhatsApp führt Shopping Carts ein

Nach der Möglichkeit, direkt in WhatsApp einzukaufen und dem Shopping-Button für die App folgen nun die Shopping-Carts. Mit diesen könnt Ihr diverse Produkte in WhatsApp sammeln und die komplette Bestellung im Chat an den Shop weitergeben. Für viele Nutzer/innen ist das Einkaufen im Chat gewöhnungsbedürftig. Facebook möchte es Marken und Usern deshalb so einfach wie möglich machen, in der App Transaktionen durchzuführen. Mit den Shopping Carts bekommt der Einkauf bei WhatsApp ein gewohntes Muster. Ihr könnt beim Durchsehen von Produktkatalogen die Produkte, die Ihr später eventuell kaufen möchtet, einfach in den Warenkorb legen. Das ist besonders dann hilfreich, wenn mehrere Artikel auf einmal gekauft werden sollen. Nicht nur für Kund/innen ist die Funktion von Vorteil. Auch Händler erhalten so eine bessere Übersicht über eingehende Bestellungen, da diese nicht mehr gestückelt werden müssen. Sobald Ihr Produkte gefunden habt, die Ihr kaufen möchtet, tippt Ihr auf „Add to cart“. Dann kann der Inhalt des Warenkorbs ganz simpel via Nachricht als Bestellung an den Händler geschickt werden. Erst wenn der Händler die Bestellung bestätigt, ist sie final. Die Shopping Carts von WhatsApp werden aktuell weltweit ausgerollt.

Screenshot der WhatsApp Shopping Cart-Funktion

Quelle: onlinemarketing.de


Ihr habt noch Fragen zu den Facebook Updates im Januar? Dann schreibt uns wie immer gern an hallo@somengo.de, im Facebook Messenger oder via Instagram Direct. Wir freuen uns auf Eure Nachrichten!

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