Frau vor blau-weißem Hintergrund

Social Commerce auf LinkedIn?

Die Social-Media-Updates im Januar

Unternehmensprofile auf LinkedIn bekommen einen Products Tab. Über diesen gelangen die Nutzer/innen auf eine Unterseite des Accounts, auf der Services und Produkte des Unternehmens samt ihrer Key-Features vorgestellt werden. Der Products Tab wird dabei in das Unternehmensprofil auf LinkedIn eingebunden. LinkedIn möchte einen sicheren und verlässlichen Service für alle User bieten – und das gilt auch bei der Auflistung von Produkten. Daher ist es für Brands nicht möglich, ihren gesamten Produktkatalog hochzuladen. Das Netzwerk erstellt vorab eine Auswahl der Produkte, die als geeignet eingestuft werden. Zusätzlich macht LinkedIn deutlich, dass nur bereits bekannte und bewährte Produkte über den Products Tab aufgerufen werden können. Ob der Products Tab ein Vorstoß für den Social Commerce auf LinkedIn ist, bleibt also abzuwarten. Ein Kauf über die Plattform ist nach wie vor nicht möglich.

Twitter: Frequency Capping jetzt für alle Ad Kampagnen verfügbar

Twitter hat ein neues Werbetool gelauncht. Die sogenannten „Frequency Claps“ ermöglichen es Werbetreibenden, die Häufigkeit der Anzeigenausspielung ihrer Ads in einem festgelegten Zeitraum für User zu limitieren. Je nach Zielsetzung für die Ad Kampagne können Marketer also von dem neuen Feature profitieren. Denn wenn eine Marke ein grundsätzliches Bewusstsein bei den Usern schaffen möchte und die Ads den Nutzer/innen zu oft ausgespielt werden, könnte dies schnell zu einer Übersättigung führen. Zeigt ein potenzieller Kunde oder eine potenzielle Kundin aber ein eindeutiges Interesse an den Produkten oder Services, kann eine durchgehende Ansprache diese in ihrer Kaufentscheidung unterstützen.

Tweets direkt in der Snapchat Story teilen

Mit der Absicht, Snapchat-Nutzer auf die eigene Plattform zu ziehen und dazu zu animieren, sich an Diskussionen zu beteiligen, hat Twitter nun ein neues Feature gelauncht. Unter dem „Teilen“-Icon findet Ihr nun auch einen Snapchat-Button, mit dem Ihr Eure Tweets direkt in Snapchat teilen könnt. Die Funktion ist derzeit jedoch nur für iOS-Nutzer verfügbar. Wann sie auch für Android ausgerollt wird, hat Twitter noch nicht bekanntgegeben.

Twitter zeigt an, ob man Gefahr läuft, seinen blauen Haken zu verlieren

Die Plattform lässt Nutzer/innen nun wissen, wenn sie möglicherweise ihren blauen Haken verlieren. Doch scheinbar hat das Feature einen Bug. Denn auch Nutzer/innen, die sich nicht verifiziert haben, bekommen offenbar die Benachrichtigung, dass sie bald ihren blauen Haken verlieren oder ihn bereits verloren haben. Der Verifizierungsprozess auf Twitter hat bereits in der Vergangenheit für Kritik gesorgt. Denn nicht nur Hacker, sondern auch ganz normale User konnten nicht existierende Personen verifizieren lassen. Nach viel Hin und Her schaffte Twitter den Verifikationsprozess für Accounts von Durchschnitts-Usern ganz ab. Der Social-Media-Konzern bestätigte allerdings erst kürzlich, dass daran gearbeitet werden würde, einen erneuerten Ablauf für die Beantragung des blauen Hakens samt neuer Richtlinien einzuführen.

TikTok fügt Warnung bei Clips mit Strobo-Effekt ein

Viele Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Form der Epilepsie. Diese kann beispielsweise durch Strobo-Effekte ausgelöst werden, wie sie oft auch in TikTok-Videos zu sehen sind. Aus diesem Grund kooperiert TikTok mit verschiedenen Organisationen, die sich auf das Krankheitsbild spezialisiert haben und führte schon vor einigen Monaten ein Warn-Feature für Creator ein, die derartige Effekte in ihren Videos integrieren wollen. Jetzt wird eine solche Warnung auch für Nutzer/innen direkt in der App ausgerollt. Bei Videos mit fotosensitiven Inhalten erhalten die Nutzer/innen vorab eine Benachrichtigung und können entscheiden, ob sie das Video anschauen wollen oder nicht. Es kann auch festgelegt werden, dass alle fotosensitiven Inhalte zukünftig direkt ausgeblendet werden.

 

Screenshot: Warnung auf TikTok bei Videos mit Strobo-Effekten

Quelle: socialmediatoday.com


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