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Unsere Social News | Januar 2020

3. Februar 2020 

Neues Jahr, neue Tools und Features. Die Social-Media-Akteure haben sich zum Jahresbeginn viel vorgenommen. Neben zahlreichen Neuerungen wurde auch fleißig aufgeräumt und einige Funktionen entfernt. Was im Januar sonst noch in der Social-Media-Welt passiert ist, lest Ihr in unseren Social News.

Facebook

Messenger-Account nur noch mit aktivem Facebook-Profil

Im Jahr 2015 veröffentlichte Facebook das Feature, das es Personen ermöglicht, ein Messenger-Profil auch ohne ein aktives Facebook-Profil anzulegen. Infolge dessen konnten sich auch Nutzer anmelden, die keinen Facebook-Account wollen oder sich aufgrund rechtlicher Gegebenheiten nicht bei Facebook registrieren können. Seit dem 26. Dezember 2019 ist damit Schluss. Von nun an braucht Ihr ein aktives Facebook-Profil, um Euch im Messenger anzumelden. Die offizielle Begründung für die Änderung lautet, dass sich die meisten Nutzer ohnehin über Facebook im Messenger anmelden. So soll der Prozess vereinfacht werden.

Habt Ihr kein Facebook-Profil, wollt Euch aber dennoch im Messenger registrieren, habt Ihr zwei Möglichkeiten. Hattet Ihr schon einmal ein Profil, habt dieses aber deaktiviert, könnt Ihr Euch mit denselben Logindaten anmelden. Habt Ihr noch kein Facebook-Profil, könnt Ihr Euch registrieren, das Profil deaktivieren und Euch mit diesen Daten trotzdem im Messenger anmelden.

Updates für Instant Articles

Instant Articles ermöglichen es Publishern, Ihre Inhalte effektiver auf Facebook zu verbreiten und zu monetarisieren. Nun hat die Plattform einige Neuerungen angekündigt. Dazu gehört zunächst eine neue Artikelumlauf- und Navigationsoberfläche. Diese ermöglicht es Nutzern, andere News desselben Herausgebers schneller zu durchsuchen und so verschiedene Themen aus einer Quelle, der sie vertrauen, zu beziehen. Eine weitere Änderung sind die intelligenteren CTA- und Anzeigenplatzierungen. Bisher wurden CTAs und Anzeigen in Instant Articles blind geschaltet. Nun werden CTAs und Anzeigen basierend auf dem Wert der geschätzten CTA-Impression geschaltet. Zu guter Letzt werden nun Instant Article-Links in den Facebook Stories unterstützt. Dazu gehören Links, die von Facebook-Seiten gepostet, sowie solche, die auf Instagram geteilt wurden.

Neues Tool zur Prüfung der Privatsphäre-Einstellungen

Facebooks Privatsphäre-Checkup gibt es schon seit 2014. Die Funktion ermöglicht es Euch, Eure wichtigsten Privatsphäre-Einstellungen einzusehen, sodass Ihr entscheiden könnt, wer Eure Posts sieht und wie Eure Informationen von Facebook verarbeitet werden. Das neue Privatsphäre-Checkup-Tool enthält vier erweiterte Abschnitte sowie integrierte Datenschutzhinweise:

  1. Welche Nutzer können Eure Profilinformationen und Posts sehen?
  2. Wie könnt Ihr Euren Account sicherer machen?
  3. Wie können Personen Euch auf Facebook finden?
  4. Welche Informationen erhalten Drittanbieter, bei denen Ihr Euch via Facebook eingeloggt habt?

Neuer Tab für Seitenhistorie

Facebook hat eine neue Registerkarte für Eure Seiteneinstellungen hinzugefügt. Diese gibt einen Überblick über die von Seitenadministratoren ausgeführten Aktionen, wie beispielsweise die Zuweisung oder Entfernung von Berechtigungen, Kontaktinformationen und weitere Seiteneinstellungen wie Alters- oder Länderbeschränkungen. Die Seitenhistorie zeigt Euch an, welche Änderungen wann vorgenommen wurden und von wem. Nur Admins können die Seitenhistorie sehen.

Neu: Video Traffic Source Insights

Im Creator Studio stehen Euch nun neue Video-Statistiken zur Verfügung, bei denen es primär um die Zuschauerbindung geht. Bisher konntet Ihr die durchschnittliche Wiedergabedauer und die absolute Zuschaudauer für Eure Videos analysieren. Nun wird dieser Bereich erweitert und Ihr könnt sehen, woher die generierten Videoaufrufe stammen.

Hierzu gibt Facebook vier Quellen an und teilt die Videoaufrufe nach diesen auf:

  • Recommendations: Empfehlungen von Facebook
  • Shares: Geteilte Videos
  • Die eigenen Facebook-Follower
  • Paid: Facebook-Anzeigen für Videos

Ihr könnt im Creator Studio sehen, wie hoch die Wiedergabedauer der einzelnen Quellen ist. Außerdem könnt Ihr die Zuschauer nach Shares, Empfehlungen und den eigenen Followern filtern. Die Funktion hilft Euch, zu ermitteln, welche Art von Videos bei welchen Zuschauern gut ankommt. Derzeit befinden sich die Statistiken noch im Rollout.

Neues Tool informiert über Login bei Drittanbietern

Viele Nutzer melden sich auf Webseiten oder in Apps mit ihrem Facebook-Profil an. Damit Ihr nicht den Überblick verliert und Eure Anmeldungen besser im Blick habt, launcht Facebook nun ein neues Feature. Damit bekommt Ihr eine Benachrichtigung per Mail oder in der Facebook-App, sobald Ihr Euch mit Eurem Facebook-Account bei einem Drittanbieter anmeldet. So sollt Ihr nicht nur mehr Kontrolle über Eure Daten haben, das Feature soll auch als Alarmsystem fungieren. Sollte sich eine unbefugte Person mit Euren Daten anmelden, bekommt Ihr es sofort mit. Wollt Ihr einer App den Zugang zu Eurem Konto nicht mehr gewähren, lässt sich dies unkompliziert über die Einstellungen ändern.

Facebook hält im Gegensatz zu Google und Twitter an politischer Werbung fest

Facebook-Politikchef Nick Clegg bekräftigte die Entscheidung des sozialen Netzwerks, weiterhin politische Werbung zuzulassen, während Twitter und Google politisch motivierte Anzeigen auf ihren Plattformen mittlerweile untersagt haben. Im Gegensatz zu Twitter und Google habe man nun den weltweit führenden Mechanismus für Transparenz bei politischer Werbung. Es sei jetzt unmöglich, politische Anzeigen im Verborgenen zu platzieren.


Instagram

Creator können Altersgrenze für Follower festlegen

Schon von Beginn an, hat Instagram damit zu kämpfen, dass sich trotz der Altersgrenze von 13 Jahren minderjährige Nutzer unerlaubt auf der Plattform tummeln. Aus diesem Grund bekommen Creator nun die Möglichkeit, selbst ein Mindestalter für Nutzer festzulegen, die ihnen folgen können. In den Business Einstellungen kann entweder ein Standard-Mindestalter festgelegt werden oder verschiedene Altersgrenzen für unterschiedliche Länder. Das neue Feature ist nun für alle Business- und Creator-Accounts ausgerollt.

Drei neue Boomerang Modi

Schon im letzten Jahr wurden einige neue Boomerang Modi sowie die Möglichkeit, Boomerangs zu trimmen, getestet. Von den ursprünglich getesteten sechs neuen Modi werden nun drei ausgerollt: SlowMo, Echo und Duo. Außerdem könnt Ihr Euren Boomerang nach dem Erstellen trimmen und optimieren.

Direct kommt ins Web

Instagram bringt die Direktnachrichten nun endlich auch in die Desktop-Version. Besonders für Unternehmen und Marken dürfte dies eine erfreuliche Nachricht sein, da nicht mehr alle Nachrichten umständlich in der mobilen App oder über das Facebook Creator Studio beantwortet werden müssen. Der Funktionsumfang wird ähnlich wie in der mobilen Version sein. Ihr könnt auch hier neue Konversationen starten oder Gruppen erstellen. Ob es wie auf Facebook auch hier automatische bzw.  vorgefertigte Antworten oder Labels gibt, bleibt abzuwarten. Derzeit wird die Funktion testweise ausgerollt, soll aber bald für alle Nutzer verfügbar sein.

Neuer Sticker zeigt Standort auf einer Karte an

Inzwischen können Instagram Nutzer unter zahlreichen Stickern auswählen, um ihre Story aufzuwerten. Nun könnte sich schon bald ein weiterer dazugesellen. Mit dem Map Sticker könnt Ihr Euren Standort auf einer Karte anzeigen und so mitteilen, wo Ihr gerade unterwegs seid. Bisher wurde der Sticker nicht offiziell angekündigt. Aus Datenschutzgründen ist außerdem zu vermuten, dass er keinen exakten Standpunkt zeigt, sondern eher auf ein Gebiet verweist.

Instagram Bild am Flughafen mit neuem Standort-Sticker

Quelle: onlinemarketing.de

IGTV Button wird aus der App entfernt

IGTV Videos verbreiten sich schon von Beginn an über den Instagram Feed und die Stories. Kaum jemand nutzt die IGTV App oder den Button in der oberen Navigationsleiste von Instagram. Aus diesem Grund wurde er nun aus der App entfernt. Somit sind IGTV Videos inzwischen nur noch längere Instagram Videos, die mit zusätzlichen Funktionen und einer Vorschau für den Feed versehen sind.

Studie: Filter sorgen für weniger Likes

AR-Filter, die über Selfies gelegt werden, sind längst die Norm. Doch laut einer neuen Studie resultiert die Verwendung solcher Filter in weniger Likes. In der Studie analysierten die Forscher ca. 2.000 Bilder und die Engagement-Raten für jeden Beitrag. Wenn Ihr also gern Selfies mit AR-Filtern postet, ist es wahrscheinlich, dass Ihr nicht so viele Likes bekommt, wie für ein weniger bearbeitetes Bild.

Neue Suche für Profil-Erwähnungen in Stories

Um die steigende Popularität von Stories weiter zu nutzen, hat Instagram nun ein neues Feature hinzugefügt. Im „Erstellen“-Modus in den Stories wurde eine Mention-Option hinzugefügt, die Euch die Stories anderer Nutzer zeigt, in denen Euer Profil erwähnt wurde. Diese könnt Ihr dann auch direkt in Eurer Story teilen. Besonders für Unternehmen könnte das Feature hilfreich sein, um relevante Mentions des eigenen Profils, wie z.B. Kundenfeedback oder Influencer Posts, zur Schau zu stellen. Derzeit ist noch nicht klar, ob das Feature nur für Unternehmensaccounts oder für alle Nutzer verfügbar sein wird.


Pinterest

Pinterest sorgt für Social Wellness: Compassionate Search kommt in neun weitere Länder

Im letzten Jahr stellte Pinterest sein neues Compassionate Search Feature vor, mit dem Nutzer ihre Stimmung verbessern können, wenn sie sich gestresst, ängstlich oder traurig fühlen. Suchen Pinterest-Nutzer nach bestimmten Begriffen, die vermuten lassen, dass sie in einer negativen Stimmung sind, bietet ihnen das Feature kleine Aktivitäten an, die die Stimmung verbessern sollen. In extremen Fällen, beispielsweise wenn Nutzer suizidale Gedanken hegen, bietet die App direkten Zugang zu Organisationen, die helfend zur Seite stehen. Zunächst war die Funktion nur in den USA verfügbar. Nun wird sie auf neun weitere Länder ausgeweitet. Deutschland ist allerdings noch nicht darunter.

Screenshot von Pinterests Compassionate Search Funktion zur Entspannung

Quelle: wersm.com


Twitter

Schalten von Werbeanzeigen im Explore Tab

Die Funktion, Werbung im Twitter Explore Tab zu schalten, steht nun auch Werbetreibenden in Deutschland zur Verfügung. Mit der neuen Option können sechs-sekündige Videos und GIFs sowie Bilder als Anzeigen im Explore Tab gespielt werden. Die Anzeige erscheint bei den ersten zwei Besuchen des Bereichs pro Nutzer an einem Tag. Danach wird sie wieder an dem für die normale Promoted-Trend-Werbung vorgesehenen Ort ausgespielt.

Twitter entfernt Audience Insights

Mit Audience Insights erhaltet Ihr einen Überblick über die Personen, die einem Account folgen, wodurch Ihr bessere Strategien entwickeln könnt, um sie zu erreichen. Nun entfernt Twitter genau diese Funktion Ende Januar von seiner Plattform. Derzeit ist noch nicht klar, ob und wann ein anderes Feature die Funktion ersetzen wird.

Neu: Organische Zielgruppen für Tweets definieren

Twitter hat ein Feature angekündigt, das Nutzern die Möglichkeit bietet, die organische Zielgruppe für jeden ihrer Tweets zu definieren. Obwohl „Conversation Dynamics“ die Reichweite oder Sichtbarkeit nicht auf einen Tweet zu beschränken scheint, steuert sie dank vier voreingestellter Zielgruppen, wer antworten und an der Unterhaltung teilnehmen kann:

  • Global (jeder kann antworten)
  • Gruppe (nur Personen, denen Sie folgen und die Sie erwähnen, können antworten)
  • Panel (nur die in Ihrem Tweet genannten Personen können antworten)
  • Statement (nur für dich, niemand kann antworten

Das neue Feature soll im Frühjahr getestet werden, bevor es eventuell global ausgerollt wird.

Niemals Nie: Twitter bekommt keinen „Edit“-Button

Twitter CEO Jack Dorsey stellte nun in einem Interview klar, dass es keine Einführung eines „Edit“-Buttons geben wird. Der Grund dafür liegt vor allem in der Grundidee der Plattform. Twitters Prinzip liegt darin, dass Nutzer die Inhalte anderer Nutzer retweeten. Könnten Autoren eines Tweets diesen im Nachgang bearbeiten, wäre das unfair gegenüber den Nutzern, die ihn geteilt haben. Immerhin ließe sich auf diese Weise die Aussage eines Posts komplett verändern. Kurzzeitig wurde in Betracht gezogen, den Nutzern ein kurzes Zeitfenster (30 Sekunden) einzuräumen, in dem sie Tippfehler oder falsche Links bearbeiten können. Die Option wurde jedoch wieder verworfen, da sie der spontanen Natur der Plattform widerspricht.

Emoji-Reaktionen auf Direktnachrichten

Mit einer neuen Funktion will Twitter nun seine Nutzer zu mehr Kommunikation anregen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Twitter die Emoji-Reaktionen getestet. Jetzt werden sie für alle Nutzer im Web und auf iOS und Android freigeschaltet. Mit der neuen Funktion könnt Ihr über Eure Emoji-Auswahl eine Reaktion auf einzelne Gesprächsbeiträge in den Direktnachrichten senden. Wird eine neue Reaktion zu einer Nachricht hinzugefügt, erhalten alle Teilnehmer der Konversation eine Benachrichtigung. Die Funktion erleichtert es, eine Nachricht zu bestätigen oder darauf zu reagieren, ohne eine vollständige Antwort formulieren zu müssen. Außerdem können die Reaktionen wieder rückgängig gemacht und für alle Teilnehmer aus der Unterhaltung entfernt werden.

Twitter_Emoji Reaktionen

Quelle: wersm.com


YouTube

Urheberrechtlich geschütztes Material automatisch entfernen

Das Urheberrechtssystem von YouTube bereitet vielen Urhebern Kopfzerbrechen. Um den Umgang mit urheberrechtlich geschütztem Material zu erleichtern, hat YouTube nun ein Update des YouTube Studio Dashboard entwickelt. Ihr habt nun eine klarere Ansicht, welche Videos urheberrechtlich geschütztes Material enthalten und die Möglichkeit, betreffende Abschnitte schnell zu entfernen. Auf der Registerkarte „Videos“ erscheint eine neue Spalte mit dem Namen „Einschränkungen“. Hier könnt Ihr schnell sehen, welche Uploads betroffen sind. Außerdem werden Euch Details angezeigt, beispielsweise, welche Teile des Videos geschützte Medien enthalten, wer den Anspruch erhoben hat und wem der geschützte Inhalt gehört.

Bei Musikstücken könnt Ihr den entsprechenden Titel ersetzen oder stummschalten. Handelt es sich um ein Video, könnt Ihr den urheberrechtlich geschützten Inhalt entfernen.

Rollout von Profilkarten

Nachdem die Profilkarten von YouTube bereits im September getestet wurden, wird die Funktion nun vorerst auf Android ausgerollt. Klickt Ihr auf das Profilbild eines Nutzers, der ein Video kommentiert hat, öffnet sich die Profilkarte. Diese enthält Informationen über den Nutzer, wie z.B. seine Abonnements und aktuellen Kommentare. Außerdem könnt Ihr dem Nutzer über die Karte direkt folgen. Ihr könnt jederzeit einstellen, welche Informationen auf der Profilkarte sichtbar sind. Zudem werden private Informationen generell nicht angezeigt. Die Funktion soll es für Nutzer erleichtern, sich miteinander zu verbinden.


Sonstiges

TikTok: Biometrischer Gesichtsscan für TikTok Mutterkonzern?

TikTok Mutterkonzern ByteDance hat eine Technologie entwickelt, die es Nutzern ermöglicht, ihr eigenes Gesicht in Videos über das Gesicht anderer Personen zu legen. Um die Funktion zu nutzen, müsst Ihr einen biometrischen Scan Eures Gesichts aus verschiedenen Winkeln anfertigen. Laut ByteDance ist das Feature nicht dazu gedacht, um Missinformationen zu verbreiten, sondern um Nutzer darauf aufmerksam zu machen, welche Möglichkeiten die Technologie bietet und dass sie nicht alles glauben sollten, was sie im Internet sehen.

TikTok bringt Feed mit Curated Content

Derzeit untersucht TikTok die Möglichkeit eines Streams mit Curated Content, der der Entdecken-Oberfläche von Snapchat ähneln soll. Es soll ein neuer Highlight-Stream hinzugefügt werden, in dem ausgewählte Originalvideos beliebter Creator sowie professioneller Verlage angezeigt werden. Die zusätzliche Kuratierung würde Moderatoren mehr Kontrolle über das Anzeigenerlebnis geben und sicherstellen, dass Werbetreibende ihre Anzeigen nicht zwischen kontroversen Posts einklemmen.

TikTok: Videos über Desktop veröffentlichen

Soziale Netzwerke sind mobile first. Bei Apps wie Snapchat, Instagram oder TikTok lässt sich auch von mobile only sprechen. Gerade im Social Media Marketing wird jedoch häufig – sofern vorhanden – von der Desktop-Version Gebrauch gemacht. IGTV Videos können beispielsweise am Desktop veröffentlicht werden. Auch für TikTok gibt es eine ähnliche Lösung. Über den Publisher könnt Ihr auch am PC Videos veröffentlichen. Jedoch mangelt es hier an speziellen Features wie sie in der mobilen Version zu finden sind. Generell empfiehlt es sich daher, die Videos direkt in der App zu erstellen oder hochzuladen und zu bearbeiten.

Spotify: Podcast-Anzeigen kommen

Der Konsum von Podcasts ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Beim Thema Werbeanzeigen konnte die Entwicklung jedoch nicht mit dem Anstieg der Nutzung und den verfügbaren Inhalten mithalten. Spotify ist eine wichtige Podcast-Plattformund das Format rückt beim Streaming immer mehr in den Vordergrund. So ist es nicht verwunderlich, dass nun Podcast-Anzeigen auf Spotify angekündigt wurden. In den USA sind die Podcast Ads derzeit in der Alpha-Phase und einige Unternehmen, wie beispielsweise Puma, testen das Format bereits.

Das Targeting erfolgt anhand von vier Kriterien: Alter, Geschlecht, Geräte und Hörverhalten. Besonders das Hörverhalten ist ein großer Vorteil von Spotify. Informationen darüber, welche Personengruppen gerade welche Inhalte besonders gern hören, können auch für das Podcast-Targeting eingesetzt werden. Weitere Vorteile sind, dass Spotify-Nutzer immer eingeloggt und dadurch eindeutig identifizierbar sind sowie dass Podcasts gestreamt und nicht heruntergeladen werden. Dadurch kann Spotify genau ermitteln, an wie viele Personen die Anzeige ausgespielt wurde. Podcast Anzeigen stehen noch ganz am Anfang und es wird sicher interessant, zu sehen, wie Spotify seine Anzeigenprodukte weiterentwickelt.

Spotify: Test von Stories in Playlists von Influencern

Derzeit testet Spotify ein Story-Feature, das es ausgewählten Influencern ermöglicht, Story-Elemente in ihre öffentlichen Playlists zu integrieren. Diese sehen ähnlich aus wie wir es bereits von Instagram und Co. gewöhnt sind. Die Influencer können kurze Videoclips mit Song-Ausschnitten oder Album Cover teilen, um einen Vorgeschmack auf die Playlist zu geben. Für Künstler soll die Funktion zunächst nicht verfügbar sein, da sie primär dafür gedacht ist, Musik zu entdecken und nicht zu promoten.

LinkedIn: Neue Tools zum besseren Vernetzen

Auch im neuen Quartal stellt LinkedIn wieder einige interessante Tools vor, mit denen Unternehmen Ihre Communities ausbauen können. Die erste Funktion „Invite to Follow“ ermöglicht es Euch, Eure Verbindungen ersten Grades dazu einzuladen, Eurer LinkedIn-Seite zu folgen. Der Empfang dieser Einladungen kann auch deaktiviert werden.

Ein weiteres neues Tool ist „LinkedIn Live“, mit dem Ihr direkte und unmittelbare Konversationen mit Euren Followern führen könnt. Geht Ihr mit Eurer Seite live, erhalten Eure Follower eine Push-Benachrichtigung und können so leichter mit Euch kommunizieren. Um die Funktion nutzen zu können, müsst Ihr einen Zugang beantragen.

Die dritte und letzte neue Funktion bietet Euch einen Kippschalter, mit dem Ihr schnell und einfach auswählen könnt, ob Ihr Beiträge als Mitglied oder als Organisation veröffentlichen wollt. So müsst Ihr dies nicht mehr über versteckte Einstellungen tun.

WhatsApp bleibt werbefrei – vorerst

Entgegen früherer Ankündigungen will Facebook vorerst keine Werbung in WhatsApp ausspielen. Man will einen anderen Weg finden, um den Messaging-Service zu monetarisieren. Allerdings sind die Werbepläne noch nicht ganz vom Tisch. Die geplanten zunächst Status-Anzeigen könnten in Zukunft noch kommen. Vorerst will der Konzern das Augenmerk jedoch auf den Austausch von regulären Nachrichten zwischen Unternehmen und Verbrauchern legen.

WhatsApp bringt Darkmode für Android

Endlich gibt es einen Darkmode für WhatsApp – zumindest für einige wenige Nutzer. Die Funktion ist derzeit nur für Beta-Nutzer auf Android verfügbar. Ihr könnt den Modus über Eure Einstellungen aktivieren. Seid Ihr jedoch kein Beta-Nutzer oder nutz iOS, müsst Ihr Euch weiterhin gedulden.


Ihr habt Fragen zu den einzelnen Neuerungen und Funktionen? Erzählt uns, was Ihr auf dem Herzen habt gern per Mail an hallo@somengo.de oder über den Facebook Messenger.

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