Allmählich und Stück für Stück kehrt die Normalität in unseren Alltag zurück. Wie gewohnt, erfahrt Ihr auch diesen Monat, was sich im Mai in der Social-Media-Welt getan hat. Neben weiteren neuen Story-Features stehen auch die Themen Digital Wellbeing und Shopping hoch im Kurs. Mehr erfahrt Ihr hier:

Los geht’s!

Facebook

Comeback für das „Live with“-Feature

Aufgrund der erhöhten Nutzung von Live-Funktionen während der Corona-Pandemie, ist Facebook ständig bestrebt, diese für die Nutzer zu verbessern. Neben den vielen neuen Funktionen, die dafür in den letzten Wochen gelauncht wurden, bringt Facebook nun das „Live with“-Feature zurück, das es Euch erlaubt, andere Nutzer zu Eurem Livestream einzuladen. So könnt Ihr gemeinsam mit anderen Usern ein Live-Video streamen. Ihr könnt Eure Gäste jederzeit aus dem Livestream entfernen und Eure Gäste können ebenfalls jederzeit aus dem Stream austreten. Die Funktion ist bereits verfügbar.

Bezahlte Livestreams für Künstler und Kursanbieter

Derzeit arbeitet Facebook an Lösungen, um Künstlern, Kursanbietern und weiteren Dienstleistern bezahlte Veranstaltungen und Live-Streams zu ermöglichen. Denn aktuell leiden besonders Künstler und Kunstschaffende darunter, dass sie ihre Arbeit nicht vor Publikum präsentieren können. Mit einer neuen Funktion könnten diese dann eine Gebühr für den Zugriff auf Veranstaltungen im Rahmen eines Live-Videos auf Facebook erheben ­­– von Online-Auftritten über Kurse bis hin zu professionellen Konferenzen. Aktuell gibt es jedoch noch keine weiteren Informationen zu einem möglichen Launch.

Urheberrechtsverletzungen in Live-Videos vermeiden

Musik wird von vielen Usern in sozialen Netzwerken gern genutzt. Jedoch sind die Richtlinien für die Nutzung von Musik in Live-Videos oftmals nicht ganz klar. Aus diesem Grund präzisiert Facebook nun die Richtlinien, um den Nutzern dabei zu helfen, Probleme zu vermeiden. Die In-App-Benachrichtigungen während Live-Übertragungen werden verbessert, sodass Ihr mehr Zeit habt, um zu reagieren, falls Euer Sound abgeschaltet wird. Außerdem wurde die Art und Weise verändert, wie Nutzer benachrichtigt werden, die potenziell problematische Musik verwenden. Es ist ärgerlich, wenn Euer Stream unterbrochen oder Teile Eures Audios stummgeschaltet werden, weil urheberrechtlich geschützte Musik enthalten ist. Daher minimiert Facebook die Unterbrechungen und macht Benachrichtigungen klarer und sie früher in Live-Videos sichtbar. So könnt Ihr Euren Live-Stream rechtzeitig anpassen, ohne dass dieser unterbrochen werden muss.

Test: Per Sticker auf Stories antworten

Mehr Menschen als zuvor nutzen derzeit Messaging-Dienste. Um die direkte Kommunikation zwischen Nutzern noch mehr zu fördern, arbeitet Facebook an einem Direktnachrichten-Sticker für die Facebook Story. Dieser macht es möglich, schnelle Antworten auf eine Story per Direktnachricht zu versenden, was zu einer persönlicheren Kommunikation beitragen könnte. Wann die Funktion ausgerollt wird, ist aber noch nicht klar.

Facebook hilft bei der Content-Planung

Besonders für kleine Unternehmen ist die Aufgabe, die eigenen Follower regelmäßig mit gutem Content zu versorgen, keine einfache. Aus diesem Grund hat Facebook kürzlich einige Tipps zur Erstellung von Content-Kalendern geteilt. Dabei geht es vor allem um den richtigen Zeitpunkt, interessanten Content und die richtige Plattform. Für alle, die sich schon lange mit dem Posten von Content in den sozialen Netzwerken beschäftigen, sind diese Tipps jedoch nicht neu.

Facebook übernimmt Giphy und verspricht eine bessere Integration in Instagram

Facebook übernimmt die wohl bekannteste Plattform für GIFs: Giphy. Schon lange ist Giphy Bestandteil von sozialen Netzwerken und mobilen Apps. Mit der Integration in Facebook soll nun der Siegeszug der GIFs speziell auf Instagram weiter ausgebaut werden. Die Website Giphy.com soll weiterhin bestehen bleiben und auch an der API soll sich zunächst nichts ändern. Facebook verfolgt das Ziel, Giphy besser in Instagram, Facebook und den Facebook Messenger zu integrieren. Nutzer sollen das passende GIF so noch schneller finden können.

Mehr regionale Sichtbarkeit für Beiträge mit COVID-19-Markierung

Neben den Stickern für kleine und regionale Unternehmen auf Instagram führt Facebook mit der „Covid-19-Markierung“ nun auch einen neue Funktion für Facebook-Seiten ein. Unternehmen können diese Markierung für Updates mit Bezug zur Corona-Krise verwenden, beispielsweise für Posts zu angepassten Öffnungszeiten und Services. Beiträge, die mit dieser Markierung versehen sind, werden Personen in der Nähe vorgeschlagen, die sich für Informationen zu Covid-19 interessieren. So können Unternehmen gezielt auf ihre Corona-Updates aufmerksam machen und es so Menschen in der Umgebung erleichtern, sie zu kontaktieren und zu unterstützen. Hier erhalten die Posts extra Sichtbarkeit:

  • Für Menschen in der Nähe der Page Location
  • Im Covid-19-Hub von Facebook
  • In der Facebook-Suche

Die Funktion ist also besonders für kleinere und lokale Unternehmen sinnvoll, die in ihrer Region mehr Sichtbarkeit erreichen wollen.

Facebook-Covid19-Markierung

Quelle: allfacebook.de

Facebook will zur E-Commerce-Plattform werden

Facebook hat nun eine weitere Entwicklung im Bereich Social Commerce angekündigt: Eine neue Shops-Funktion, mit der Unternehmen ihre Online-Shops schnell einrichten können. Denn besonders kleine Unternehmen müssen sich derzeit an die neue Realität anpassen. Lokale Shops sehen sich mit einer möglichen Schließung konfrontiert und zahlreiche Kunden kaufen lieber online. Facebook Shops sollen es erleichtern, Online-Shops einzurichten, sodass Kunden die Produkte auf Facebook und Instagram entdecken können. Sie sind kostenlos und leicht zu erstellen. Unternehmen können mehrere Produkte auswählen, die angezeigt werden sollen, sowie Titelbild und Farben ihres Shops anpassen. Außerdem wird es für Kunden leichter, mit dem Unternehmen über WhatsApp, Messenger oder Instagram Direct in Verbindung zu treten.

Test: 3D-Produkt-Fotos

Während Facebook mit der neuen Shops-Funktion weitere Schritte in Richtung E-Commerce unternimmt, arbeitet das Netzwerk auch an einigen AR- und AI-basierten Tools, um das Einkaufserlebnis zu verbessern. Zunächst wird eine 3D-Option getestet, mit der Marketplace-Verkäufer einen vollständigen Überblick über Artikel in ihrem Sortiment liefern können. Mit der Rotating View erhaltet Ihr dann mehrdimensionale Einblicke in die Artikel im Marketplace. Die Funktion ermöglicht es jedem Verkäufer mit einem Smartphone, ein reguläres 2D-Video in eine 3D-ähnliche interaktive Ansicht zu verwandeln. Die Funktion befindet sich derzeit im Test.

Posts in der mobilen Creator Studio App planen und veröffentlichen

Im Februar wurde die mobile Creator Studio App als Ergänzung für das Creator Studio veröffentlicht, mit der Ihr Eure Inhalte verwalten und tracken könnt. Jedoch mangelte es der App an einigen einfachen wenngleich nützlichen Features. Darunter die Möglichkeit, Posts zu planen und zu veröffentlichen. Nun kündigte Facebook ein Update an, in dem diese Funktion enthalten sein soll. Außerdem können Administratoren ihren Videos nun Titel, Metadaten und Beschreibungen hinzufügen, um den Zuschauern mehr Informationen über den Inhalt zu geben. Auch ein Thumbnail kann nun für Videos ausgewählt werden.

Test: Engagement-Benachrichtigungen

Derzeit testet Facebook eine neue Option, mit der Gruppenadministratoren spezifische Benachrichtigungen für Posts einrichten können, bei denen das Engagement der Community zunimmt. Sprich, wenn Beiträge eine große Resonanz erhalten, bekommt Ihr als Gruppenadministrator eine Benachrichtigung. Ihr könnt auswählen, bei welcher Art des Engagements Ihr benachrichtigt werden wollt – beispielsweise, wenn vermehrt verärgerte Antworten unter einem Post erscheinen. Das Tool bietet Gruppenadmins eine weitere Möglichkeit, ihre Gruppen besser zu verwalten. Wan die Funktion für alle ausgerollt wird, ist noch nicht klar.

Umfragen im Messenger kommen zurück

Die Umfragen für den Facebook Messenger werden aufgrund zahlreicher Beschwerden seitens der Nutzer nun wieder eingeführt. Mit dabei ein neues Design, das an das neue Messenger-Design angepasst wurde. Die Umfragen sind sowohl mobil als auch im Desktop verfügbar und können in allen Gruppenchats mit mehr als zwei Teilnehmern eingefügt werden.

Instagram

Test: Per Sticker auf Stories antworten

Derzeit arbeitet Instagram an einem neuen Feature, das sowohl die Interaktion in Instagram Stories als auch in den Direktnachrichten fördern soll. Mit einem „DM Me“-Sticker sollen Nutzer andere Nutzer, die sich ihre Story ansehen, dazu auffordern können, ihnen eine Direktnachricht zu schicken, indem sie darauf tippen. Auch für Unternehmen könnte der Sticker interessant sein, um die Interaktion und den Dialog mit den Followern zu intensivieren. Eine offizielle Aussage, wann die Funktion kommt, gibt es noch nicht.

Neue Schriftarten für die Story

Schon bald rollt Instagram neue Schriftarten sowie neue Hintergrund-Effekte aus, mit denen Ihr Eure Stories noch stärker individualisieren könnt. Diese werden aktuell mit einer kleinen Gruppe von Nutzern getestet und bald ausgerollt.

Spenden sammeln im Livestream

Mit dem neuen Fundraiser ist es ab sofort möglich, in Instagram-Livestreams Spenden für gemeinnützige Organisationen zu sammeln. Welche Nonprofit-Organisation das ist, entscheidet der Host. Um einen Fundraiser zu starten, müsst Ihr nur auf das Kamera-Symbol klicken und das Live-Format auswählen. Anschließend könnt Ihr auswählen, dass Ihr Euren Livestream in einen Fundraiser umwandeln möchtet. Anschließend öffnet sich eine Seite mit Vorschlägen für gemeinnützige Organisationen, die unterstützt werden können. Das gespendete Geld geht direkt an die Organisation, Instagram bekommt keinen Teil davon. Als zusätzlichen Antrieb erhält jeder Nutzer, der gespendet hat, einen „I donated“-Sticker, den er dann in seiner Story posten kann.

Test: Bunte Chats

Bei Instagram könnte es schon bald deutlich bunter werden. Derzeit testet die Plattform die Option, die Hintergrundfarbe Eurer Chat-Verläufe zu ändern. Das Feature könnte ähnlich funktionieren wie im Facebook Messenger. Dort könnt Ihr aus 15 Farben eine passende für Eure Unterhaltung auswählen. Wann und ob das Feature ausgerollt wird, ist noch unklar.

Instagram-Kamera bekommt neue Features

Einige neue Updates sollen die Instagram Kamera übersichtlicher und personalisierter machen. Zunächst vereinfacht es Instagram, zwischen dem Erstellen einer Story und eines Live-Videos zu wechseln. Bisher war „Live“ nur eine Option unter den vielen Tools in der Story. Mit dem Update sind Story und Live nun zwei voneinander getrennte Bereiche.

Instagram-Story-Kamera  Instagram-Story-Kamera-Übersicht

Quelle: wersm.com

Im Live-Modus erhaltet Ihr außerdem direkten Zugang zum Fundraiser. Zudem erleichtert das Update den Zugriff auf häufig verwendete Tools. Über ein neues Menü am linken Bildrand könnt Ihr zwischen Boomerang, Erstellen, Layout und den weiteren kreativen Werkzeugen auswählen. Dieses Menü ist personalisiert. Die Kamera lernt, welche Werkzeuge Ihr am häufigsten verwendet und ordnet diese der Reihenfolge entsprechend an.

Test: Einfachere Navigation durch die Stories

Damit Nutzer mehr Story-Inhalte finden, an denen sie interessiert sind, testet Instagram neue Möglichkeiten, um durch den Story-Feed zu navigieren. Ihr könnt dann in einer Story den oberen Bildschirmrand nach unten ziehen, um weitere aktuelle Stories zu sehen. So müsst Ihr die bereits geöffnete Story nicht schließen, um eine andere auszuwählen. Ob und wann die Funktion kommt, ist noch nicht klar.

Beiträge mit Gesundheitsinformationen werden verstärkt angezeigt

Instagram kündigte nun an, dass Beiträge von offiziellen Gesundheitseinrichtungen weiter vorn im Story-Feed angezeigt werden. So sollen Informationen zu COVID-19 besser verbreitet werden. Auch im Main Feed sollen diese Beiträge weiter oben angezeigt werden. Das gilt jedoch nur für Accounts, denen Ihr folgt. Folgt Ihr den Gesundheitseinrichtungen nicht, seht Ihr nach wie vor auch deren Content nicht.

Detailliertere Insights und Updates für IGTV

Zwei neue Features, die Content Creator bei ihrer Arbeit unterstützen sollen, wurden nun von Instagram ausgerollt. Das erste Update bietet detailliertere Insights. Neu ist hier die Account Activity, unter der Ihr die einzelnen Profilbesuche und Klicks auf die Website findet. Außerdem befindet sich im Bereich Content Interactions eine Übersicht über die Interaktionen mit Posts, Stories und IGTV. Zuvor waren diese nur einzeln für den jeweiligen Inhalt sichtbar.

Gutscheine für Shops auf Instagram

Mit einer neuen Funktion können Shops auf Instagram Geschenkgutscheine anbieten, indem sie entsprechende Sticker in ihren Stories posten oder Buttons in ihrem Profil hinzufügen. Käufer können so einfach auf den Button oder Sticker tippen und den Einkauf über die Website der Instagram-Partner abschließen. Auch diese Funktion hilft dabei, kleine und lokale Unternehmen in der Krise zu unterstützen.

Mit Swipe-Up zum Instagram Shopping

Habt Ihr mindesten 10.000 Follower, erhaltet Ihr die Möglichkeit, einen Swipe-Up-Link zu Eurer Story hinzuzufügen. Derzeit ist das für Websites oder IGTV-Videos möglich. Nun arbeitet Instagram an einer dritten Option: Der Verknüpfung zu Instagram Shopping. So bleiben die Nutzer, statt in einen Online-Shop geleitet zu werden, im Instagram Shop des Unternehmens und damit innerhalb der App. So würde Instagram noch stärker zu einem virtuellen Schaufenster werden.

Neue Features gegen Cyber-Mobbing

Mit drei neuen Features möchte Instagram seinen Nutzern mehr Kontrolle über ihren Account geben und Cyber-Mobbing eindämmen. Die erste Funktion, an welcher die Plattform arbeitet, ermöglicht es Euch, mehrere Kommentare unter einem Post gleichzeitig zu löschen oder die Accounts ganz zu blockieren. Bis zu 25 Kommentare können auf einmal gelöscht werden. Die Funktion befindet sich für alle im Rollout. Das zweite Feature lässt Euch positive Kommentare unter Euren Posts anpinnen, sodass diese immer ganz oben zu sehen sind. So gehen nicht nur positive Kommentare, sondern auch wichtige Updates nicht in der Masse verloren. Wie viele Kommentare angepinnt werden können, wird noch getestet. Zu guter Letzt können Nutzer nun selbst bestimmen, wer sie vertaggt. So möchte Instagram den Missbrauch der Tag-Funktion eindämmen. Ihr könnt jetzt entscheiden, ob alle Accounts, kein Account oder nur Nutzer, denen Ihr selbst folgt, Euch in einem Post markieren können. Zudem gibt es jetzt eine Funktion, mit der Ihr Tags individuell managen und unerwünschte Markierungen einfacher entfernen könnt.

Instagram Guides – Neue Landingpage in neuem Tab

Mit Instagram Guides hat die Plattform nun ein Feature vorgestellt, mit dem das eigene Instagram Profil um einen Tab erweitert wird. Diese haben das Ziel, Menschen über Themen zu informieren, die im Zusammenhang mit dem persönlichen Wohlbefinden und persönlicher Aufklärung stehen. Die Guides bestehen aus veröffentlichten Instagram Beiträgen, die mit zusätzlichen Informationen versehen werden. Das Ergebnis ist eine Art Landing Page, die direkt über das Profil aufrufbar ist. Die Inhalte können in der Story geteilt werden. Vorrangig richtet sich das Feature an Organisationen und Creator, die mit ihren Inhalten unterstützen und aufklären wollen.

Instagram-Guides

Quelle: wersm.com

Test: Video-Sticker für die Story

Schon bald könnte es eine weitere Möglichkeit geben, um Videos in einer Story einzufügen: den Video-Sticker. Die Videos lassen sich dann auf einem selbst gewählten Hintergrund, wie beispielsweise einem Foto, einfügen. Derzeit gibt es noch keine weiteren Informationen zu einem Launch der Funktion.

Messenger Rooms jetzt auch für Instagram verfügbar

Messenger Rooms, das seit Kurzem für den Facebook Messenger verfügbar ist und es Euch ermöglicht, mit bis zu 50 Personen an einem Videochat teilzunehmen, ist nun auch für Instagram verfügbar. Dazu müsst Ihr nur auf den Videochat-Button im Direktnachrichten-Bereich tippen. Ihr habt dann die Möglichkeit, einen neuen Messenger Room zu erstellen und werden anschließend zum Messenger weitergeleitet. Aktive Chat-Räume werden jedoch nicht in Instagram angezeigt.

Pinterest

Pinterest-App für Shopify

Pinterest hat eine Kooperation mit der E-Commerce-Plattform Shopify bekanntgegeben, bei der eine App für den Shopify App Store eingeführt wurde. Nutzen Verkäufer von Shopify diese App, können sie ganz einfach ihre Produktkataloge übertragen und bei Pinterest hochladen. Aus den einzelnen Produkten werden dann kaufbare Produkt Pins. Neben der Möglichkeit, Produktkataloge auf die Plattform zu bringen, können Verkäufer aber auch Tags einfügen und ihre Produkte täglich updaten. Auch Werbung kann geschaltet werden. Zudem können Händler die Performance ihrer Pins und des Shops auf Pinterest tracken und ein Reporting einsehen. Die App soll in allen Ländern, in denen Pinterest verfügbar ist, in den kommenden Wochen ausgerollt werden.

Notizen, Daten und Empfehlungen für Pinnwände

Pinterest launchte nun einige Features, die das Finden von Rezepten, virtuellen Events und Aktivitäten innerhalb der App vereinfachen sollen. Eine dieser Funktionen sind die Notizen, die Ihr Pinnwänden hinzufügen könnt. Diese helfen beispielsweise dabei, Zutatenlisten oder To Do-Listen in eine Pinnwand einzufügen. Außerdem könnt Ihr Euren Pinnwänden Daten bzw. Deadlines hinzufügen und diese archivieren, wenn ein Event vorbei ist. Wollt Ihr nicht alle Eure Pins manuell sortieren, könnte die automatische Gruppierung von Pins etwas für Euch sein. Pinterest bietet Euch dann Vorschläge für Kategorien, in die Eure Pins sinnvoll eingeteilt werden können. Das letzte Feature sind Abschnittsvorlagen. Speichert Ihr einen Pin, zeigt Euch Pinterest weitere Empfehlungen an, damit Ihr Euer Projekt starten könnt. Plant Ihr beispielsweise eine Geburtstagsparty und speichert dazu einen Pin, bietet Euch Pinterest basierend darauf weitere Kategorien mit verschiedenen Ideen wie Einladungen, Deko oder Essen an. Die neuen Features werden derzeit für alle ausgerollt.

Neues Shopping-Feature

Mit einem neuen Tool für Produktempfehlungen – „Shopping Spotlights“ – können Influencer und Mode-Publisher Pins zusammenstellen und mit den Nutzern teilen. Die erstellten Listen folgen thematischen Trends auf Pinterest. Alle darin präsentierten Produkte könnt Ihr direkt in der App kaufen. Diese Funktion könnte künftig auch für Marken interessant werden, um eigene Produkte zu vertreiben.

Guide für den perfekten Video-Content

Dass Video-Inhalte mehr Engagement auf Social-Media-Plattformen generieren, ist kein Geheimnis. Besonders auf Pinterest müssen die Posts sofort die Aufmerksamkeit der Nutzer erregen, da diese nicht nur ein oder zwei Posts auf einen Blick sehen, sondern ca. zehn. Deshalb hat Pinterest nun einen Guide veröffentlicht, der zu perfektem Video-Content und mehr Reichweite verhelfen soll. Im Pinterest Video Guide werden zehn verschiedene Video-Formate vorgestellt und erklärt, warum sie funktionieren und wie sie umgesetzt werden können. Dazu liefert Pinterest auch konkrete Beispiele, wie die Tipps umgesetzt werden können.

Snapchat

Neue Funktionen für Creator

Nutzer mit einem Snapchat Creator Account erhalten nun zwei neue Features. Zum einen sind das neue und übersichtlichere Insights. In detaillierten Statistiken könnt Ihr nun genau einsehen, wie jeder einzelne Snap performt hat. Außerdem gibt es eine neue „Quotes“-Funktion, mit der Creator ihren Followern Fragen stellen und die Antworten in einer neuen Story teilen können. Die zitierten Follower erhalten dann eine Benachrichtigung. Das Feature funktioniert ähnlich wie der „Fragen“-Sticker bei Instagram.

Twitter

Test: Twitter überarbeitet Kommentar-Funktion

Derzeit testet Twitter eine neue Funktion, mit der Ihr einschränken könnt, wer in öffentlichen Gesprächen antworten kann. Diese ermöglicht es Euch, bestimmte Personen auszuwählen, die sich an dem Gespräch beteiligen können. Alle anderen können die Konversation zwar sehen, jedoch nicht daran teilnehmen. So könnt Ihr negative Kommentare unter Beiträgen besser einschränken.

Kommen bald Audio-Tweets?

Angesichts der wachsenden Podcast-Hörerschaft könnten Audio-Inhalte schon bald auch ein wichtiger Bestandteil anderer sozialer Netzwerke werden. Einige Mitglieder von Twitters Design-Team entwarfen dazu kürzlich ein Modell, wie Audio-Tweets aussehen könnten. Ob diese Funktion aber tatsächlich in Zukunft Bestandteil der Social-Media-Plattform sein wird, bleibt abzuwarten.

YOUTUBE

Neues Tool gibt mehr Informationen über Produkte in Videos

Mit dem neuen Tool „Produkte in diesem Video“ sollen Creator mehr Kontext zu bestimmten Produkten in ihren Videos liefern können. Mit dem Tool sollen Videos auf die Erwähnung bestimmter Produkte analysiert werden. Werden die Produkte erkannt, erscheinen visuelle Elemente im oder unter dem Video, um den Zuschauern direkte Links zum Kauf der Produkte zu liefern. Derzeit befindet sich das Feature noch im Test.

Neue Funktionen für Marketer

Die Nutzung von Streaming-Diensten nimmt stark zu. Menschen schauen Videoinhalte vermehrt auch auf dem TV-Gerät als auf nur auf dem Smartphone. Aus diesem Grund stellt YouTube nun neue Anzeigenoptionen zur Verfügung, die Marketing-Fachleuten dabei helfen sollen, diese sich verändernden Trends für sich zu nutzen. Die erste Funktion – Brand Lift für YouTube auf Fernsehbildschirmen – hilft Werbetreibenden dabei, Nutzer zu ihren Antworten auf YouTube-Anzeigen auf ihrem Fernsehbildschirm zu befragen. Die Umfragen sind für den TV-Bildschirm und die Nutzung der Fernbedienung optimiert. Außerdem sollen Nutzer auch am Fernsehgerät Werbeanzeigen überspringen können. Das ist zwar schon möglich, jedoch soll die Option mehr TV-Bedienelemente unterstützen.

TikTok

Neues AR-Anzeigenformat

TikTok möchte sein Anzeigenangebot weiter ausbauen, um mit direkten Konkurrenten wie Snapchat und Instagram mithalten zu können. Deshalb wird die Plattform nun voraussichtlich ein neues AR-Anzeigenformat mit dem Namen „AR Brand Effect“ starten. TikTok-Nutzer könnten ihren Videos dann interaktive visuelle Effekte hinzufügen, die mit der physischen Umgebung um sie herum interagieren. Die Anzeigen sind klickbar und enthalten Musik. Das Feature soll in Q3 2020 ausgerollt werden.

TikTok ignoriert Vereinbarungen zum Schutz von Kindern

Insgesamt 20 Organisationen zum Schutz der Privatsphäre von Kindern reichten Beschwerde bei der FTC (Federal Trade Commission) gegen TikTok ein. Der Grund: Die Plattform habe gegen eine Vereinbarung verstoßen, die zwischen TikTok und der FTC geschlossen wurde und ignoriere weiterhin die Privatsphäre-Regelungen für Kinder im Internet. 2019 versprach TikTok aus Jugenschutzgründen, alle Videos von Nutzern unter 13 Jahren zu entfernen sowie alle persönlichen Daten wie Namen, E-Mail-Adressen und Bilder zu löschen. Doch nach wie vor befindet sich Content von unter 13-jährigen auf der Plattform. Auch persönliche Daten werden weiterhin ohne die Zustimmung der Eltern gesammelt. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Kinder die Alterskontrolle einfach umgehen können, indem sie ein anderes Alter angeben. Kontrolliert wird das von TikTok nicht. Diese neu eingereichte Beschwerde zeigt, dass die App noch immer viele Sicherheitslücken aufweist.

Musiknutzung für Marken beschränkt

TikTok ist dafür bekannt, dass Nutzer ihre kurzen Videoclips mit populärer Musik unterlegen können. Eine Frage, die sich dabei häufig stellt, ist: Dürfen auch Marken diese Musiktitel einfach für ihre Videos nutzen? Bis vor Kurzem war das noch möglich, doch jetzt macht TikTok einen Unterschied zwischen Unternehmen und privaten Nutzern und änderte ohne Ankündigung seine Richtlinien. Populäre Tracks sind nun für die kommerzielle Nutzung auf verifizierten Marken-Accounts nicht mehr verfügbar. Grund dafür ist, dass viele Publisher nicht wollen, dass ihre Musik mit Marken in Verbindung gebracht wird, die sie nicht unterstützen möchten. Für die Brands bedeutet das, dass sie die aktuellen Songs, die häufig in Hashtag-Challenges verwendet werden, nicht mehr nutzen können. Stattdessen können sie auf die neue „Commercial Music Library“ zugreifen. Die Änderung betrifft nur Marken, keine privaten Nutzer oder Prominente.

LinkedIn

LinkedIn: Neues Video-Tool für Bewerbungen

Mit einem neuen Video-Intro-Tool sollen Arbeitgeber über LinkedIn zukünftig die Kommunikation und Soft Skills eines Bewerbers vor einem Vorstellungsgespräch bewerten können. Arbeitgeber können die Bewerber dann auffordern, bis zu zwei Fragen, beispielsweise „Erzählen Sie etwas von sich!“ oder „Was ist Ihre größte Stärke?“, in einem Video zu beantworten und so besser erkennen, ob die Person für das Unternehmen geeignet ist. Das Feature wird jedoch aktuell noch nicht ausgerollt.

LinkedIn testet neue Optionen für die Link-Vorschau

Derzeit experimentiert LinkedIn mit einigen neuen Präsentationsformaten für die Link-Vorschau, die Auswirkungen auf die Grafiken haben können, die Ihr für Eure Posts verwendet. Eine Version bietet adaptive Farben im Hintergrund des Titelbereichs, basierend auf der dominanten Farbe im Vorschaubild. Eine weitere Option ist das Überlagern von Text aus dem Link-Header im Vorschaubild.

Linkedin-Link-Vorschau

Quelle: socialmediatoday.com

Jedoch ist noch nicht klar, ob und in welcher Form diese Änderungen tatsächlich eingeführt werden.

Live-Video-Events und Umfragen

LinkedIn-Mitglieder können ihren Posts nun auch Umfragen hinzufügen und so die Meinungen ihrer Kontakte, Gruppen oder des gesamten Netzwerks einholen. Umfragen sind eine gute Ergänzung auf der Plattform, da sie die Möglichkeit bieten, Erkenntnisse und Meinungen beruflicher Kontakte zu erhalten. Ihr könnt Eure Umfragen tracken, um zu sehen, wie viele Mitglieder geantwortet haben, wie die Ergebnisse sind und wie viel Zeit verbleibt, bevor die Umfrage geschlossen wird.

WhatsApp

Teilnehmerzahl für Videoanrufe erhöht

WhatsApp hat nun offiziell die Teilnehmerzahl für Video-Chats von vier auf acht Personen erhöht. Um die neueste Version des Video-Chats nutzen zu können, müsst Ihr die App auf die aktuellste Version aktualisieren.

Test: Kontaktinformationen mittels QR Code teilen

QR-Codes werden von keiner sozialen Plattform bisher wirklich genutzt. Das will WhatsApp nun ändern und hat mit dem Testen einer eigenen QR-Code-Option begonnen. Diese soll es Nutzern erleichtern, Kontaktinformationen über QR-Scans zu teilen.

WhatsApp-QR-Codes

Quelle: socialmediatoday.com

Ihr könnt den QR-Code entweder anderen Nutzern präsentieren, sodass diese Eure Kontaktinformationen erhalten sowie die Codes anderer Nutzer scannen. Inwiefern diese Funktion tatsächlich genutzt wird, bleibt abzuwarten.

Spotify

Konkurrenz für YouTube? Spotify testet Video-Podcasts

Gemeinsam mit zwei YouTubern experimentiert die Musik-Streaming-Plattform in Richtung Video-Content und könnte damit zu einem Konkurrenten für YouTube werden. Schon bald sollen Nutzer ihre Lieblingspodcasts auf Spotify nicht nur hören, sondern auch sehen können. Die Zusammenarbeit mit den YouTubern ist zwar derzeit nur ein Test, dennoch soll die Funktion auch für andere Podcaster zugänglich gemacht werden, damit sie ihre Inhalte bald in Form von Clips verbreiten können. Die weltweite Einführung des Video-Podcast-Features soll noch in diesem Jahr stattfinden.


Ihr habt Fragen zu den einzelnen Neuerungen und Funktionen? Schreibt uns gern an hallo@somengo.de oder im Facebook Messenger. Wir freuen uns auf Eure Nachricht!